Einsteiger-Guide, Teil 1 (Effektives Leveln, Elementarschaden und mehr) - Guides & Spieletipps zu Destiny 2

 

Spieletipps: Guide

Einsteiger-Guide, Teil 1 (Effektives Leveln, Elementarschaden und mehr)


Hinweise zum Leveln

Kümmert euch nicht um den Charakterlevel! Den nutzt Destiny 2 lediglich dafür, um Einsteiger an das grundlegende Prinzip heranzuführen. Tatsächlich dient er fast ausschließlich dazu, dem Charakter mit jedem Levelaufstieg einen Upgrade-Punkt zu Ausbau seiner Fähigkeiten zu spendieren – was nach Level 20 genauso weitergeht, ohne dass die Zahl noch zunimmt. Es dauert dann nur bedeutend länger.

Aus diesem Grund könntet ihr diese Punkte nach dem kompletten Ausbau des ersten Fokus so lange aufheben, bis ihr alle drei Fokusse freigeschaltet habt. So habt ihr dann einen besseren Überblick darüber, welchen Fokus ihr als zweites Aufbauen wollt. Auf diese Weise kommt ihr wahrscheinlich schneller zu zwei kompletten Spezialisierungen, anstatt relativ lange mit zwei halbfertigen zu spielen.

„Richtig“ Leveln

Nur der Power-Level bestimmt in Destiny 2 die Stärke eurer Angriffe und darüber, wie viel euer Alter Ego einstecken kann. Der Power-Level ist dabei nichts weiter als ein Durchschnittswert der Power-Level aller ausgerüsteten Waffen und Rüstungsteile.

Wollt möglichst schnell mit einem hohen Power-Level im Endgame landen, geht wie folgt vor: Absolviert die Kampagne, ohne euch mit Nebenaktivitäten aufzuhalten und sprecht auf keinen Fall mit Auftraggebern, die für den Fortgang der Kampagne nicht zwingend notwendig sind.

Nach erfolgreichen Abschnitten erhaltet ihr von Auftraggebern nämlich Belohnungen in Form neuer Ausrüstung und deren Power-Level ist wiederum von eurem Fortschritt abhängig. Rüstet ihr also nur die während der Kampagne-Missionen erhaltenen Gegenstände aus, erledigt vielleicht noch ein paar freigeschaltete Aktivitäten, wie z.B. öffentliche Events, und sprecht erst danach mit vielen der NPCs, erhaltet ihr gleich im ersten Gespräch relativ hochwertige Belohnungen.


Viele Inhalte erst nach Kampagne

Im Gegensatz zum ersten Destiny sind zahlreiche Inhalte erst ab einem bestimmten Punkt der Kampagne oder gar nach deren Abschluss verfügbar. Strikes sind etwa kein Bestandteil der Kampagne mehr, sondern werden irgendwann komplett freigeschaltet. Den Sparrow genannten Gleiter erhält man außerdem erst nach Abschluss der Story-Missionen.

Die richtige Ausrüstung

So lange euer Power-Level nicht die Grenze von 200 erreicht hat, lohnt sich das Aufheben blauer, meist auch lilafarbener oder gar grüner Ausrüstungsgegenstände nicht. Erstens sind seltene, also blaue Gegenstände ohnehin bald relativ wertlos und zweitens findet ihr bis etwa Level 250 ohnehin ständig Ausrüstung, die den Power-Level entscheidend erhöht.

Nutzt diese ersten Stunden des schnellen Wechselns, um euch mit den verschiedenen Waffenarten vertraut zu machen! Falls euch eine Waffe nicht zusagt, seid ihr sie ohnehin schnell wieder los, richtet damit aber trotzdem größeren Schaden an als mit einer, die über einen deutlich niedrigeren Power-Level verfügt. Welche Gegenstände ihr später lieber aufhebt, wird sich irgendwann von selbst ergeben. Bevor euer Power-Level die 200 deutlich überschritten hat und ihr regelmäßig legendäre Gegenstände erhaltet, hält es aber nur auf, sich darum einen Kopf zu machen.

Der Kryptarch wandelt Engramme übrigens in tatsächliche Gegenstände um. Dass manche Beute nur den Wert und die Seltenheit eines Ausrüstungsgegenstands wiedergibt (also als Engramm vorhanden ist), ist lediglich ein Zwischenschritt, der die Spannung beim Beutesammeln etwas in die Länge zieht.

Für besonders wertvolle Gegenstände müsst ihr übrigens die blau markierten Quests auf der Erde sowie an den anderen Schauplätzen erledigen. Diese Quests sind mehrstufige Missionen, die teilweise weitere Herausforderungen nach sich ziehen, deren Aufgaben u.a. auf Gegenständen im Inventar beschrieben sind.

Auf Elementarschilde achten

Achtet vor allem in schwierigen Missionen auf die Farbe gegnerischer Schilde: Trefft ihr Letztere mit gleichfarbigem Elementargeschossen oder -fähigkeiten, nehmen sie deutlich mehr Schaden als mit anderen Waffen oder Fähigkeiten. Sinnvoll ist daher das Ausrüsten von einer Energie- und einer Power-Waffe, die jeweils verschiedenen Elementarschaden anrichten. So seid ihr gegen unterschiedliche Feinde gewappnet.

Mit entsprechenden Mods ändert ihr den Elementarschaden – setzt diese aber erst ein, wenn ihr deutlich über 250 seid und genau wisst, dass ihr mit einer bestimmten Ausrüstung lange unterwegs sein werdet. Denn beim Zerlegen, Infundieren und Einsetzen einer neuen Mod gehen einmal verwendete Modifikationen verloren.

Denkt außerdem daran, dass jeder Fokus einem der drei Elemente angehört! Sprich: Granate, Nahkampf-Angriff und Super einer hellblauen Spezialisierung richten allesamt Arkus-Schaden an.

Dem Munitionsmangel vorbeugen

Ein wichtiges Element ist das Versorgern mit Munition; man hat nämlich Einfluss darauf, welche Munition erledigte Gegner fallenlassen. Genauer gesagt erhält man vorzugsweise den Munitionstyp (also kinetischen, energetischen und Power), den man gerade nicht verwendet. Wer kinetische Munition braucht, sollte also mit einer Energie- oder Power-Waffe schießen.


Einsteiger-Guide, Teil 2 (Infundieren und Shader)


Infundieren

Und so funktioniert das Infundieren: Klickt mit Dreieck (PS4) oder Y (Xbox One) auf die Waffe, die ihr stärken wollt und bewegt das Fadenkreuz auf das Symbol zum Infundieren. Darunter zeigt eine Liste an, welche Waffen ihr opfern könnt, um die gewählte zu verbessern – haltet Viereck bzw. X auf dieser Waffe gedrückt.

Das Infundieren kostet ein wenig Glimmer sowie legendäre Bruchstücke, die ihr vor allem dadurch erhaltet, dass ihr legendäre, also lilafarbene Ausrüstung zerlegt. Zerlegt also stets solche Gegenstände, die ihr nicht verwendet.

Infundieren könnt ihr übrigens nur Gegenstände gleicher Art, also ein Impulsgewehr in ein Impulsgewehr und einen Helm in einen Helm.

Aufheben oder zerlegen und infundieren?

Spielt mit einer Ausrüstung, die euch Spaß macht, mit der ihr gut zurechtkommt und macht euch um Nachschub aber keine Sorgen: Erstens erhaltet ihr insgesamt sehr viele legendäre Gegenstände und zweitens tauchen alle Gegenstände immer wieder und wieder auf. Manche könnt ihr ohnehin nachkaufen – bezahlt werden sie ebenfalls mit Bruchstücken.

Hebt euch nicht zu viel auf! Wenn ihr nicht wisst, dass ihr Gewehr A oder Stiefel B demnächst ausprobieren wollt oder für bestimmte Zwecke benötigen werdet, dann zerlegt sie. Im Tresor wird es sonst bald unübersichtlich und die meiste Zeit ist man ohnehin mit einer stets gleichen Ausrüstung unterwegs. Im Zweifelsfall kann man Neues stets kaufen oder schnell erspielen.

Die Sache mit den Shadern

Genau wie Mods werden Shader nicht wie im Vorgänger auf den gesamten Charakter angewandt und können beliebig oft verwendet werden, sondern sind Verbrauchsgegenstände, die die Farbgebung jedes Ausrüstungsgegenstands ändern können. Färbt deshalb erst spät Waffen und Rüstungsteile ein, von denen ihr denkt, dass ihr sie eine Weile tragen werdet. Zu diesem Zeitpunkt werdet ihr bereits etliche Shader als Belohnung erhalten haben; neue kommen ohnehin ständig hinzu.

„Der Boden besteht aus Lava“

Habt ihr euch gefragt, was es mit dem auf dem Turm gelagerten Objekt auf sich hat, dessen Namen „Heb mich ja nicht auf!“ lautet? Packt es ruhig an – und tragt es zu der entweder links oder rechts von Zavala markierten leuchtenden Säule. Anschließend könnt ihr schneller laufen und besonders hoch springen. Auf dem Weg zu einer der Lichtsäulen dürft ihr allerdings kaum den Boden berühren. Nutzt deshalb Kisten, ein Gerüst und vor allem die Geländer, um ans Ziel zu gelangen. Lasst euch aber nicht allzu viel Zeit, denn ihr müsst die Herausforderung innerhalb eines (relativ großzügigen) Zeitlimits meistern.

Verwundete Hüter zurückholen

Liegt ein Hüter am Boden, rennt auf keinen Fall sofort dorthin – jedenfalls dann nicht, wenn sich noch Gegner in seiner Nähe befinden! Besonders in anspruchsvollen Gefechten sind zwei handlungsunfähige Hüter bedeutend schlimmer als einer. Wartet stattdessen auf einen guten Moment oder bleibt so lange in Deckung, bis die Zeit verstrichen ist, nach der der Hüter selbst wieder einsteigen kann.

Besonders am Ende langer Bosskämpfe, etwa während eines Strikes, ist es wesentlich weniger frustrierend als letzter Hüter eine halbe Minute lang Kreise um die Gegner zu laufen, anstatt beim Versuch des Wiederbelebens den kompletten Anlauf zunichte zu machen, der beim Tod aller drei Hüter ja von vorn beginnt.

Raus mit der Super!

Zögert nicht eure Super einzusetzen! Erledigt ihr damit erfolgreich Gegner, entstehen Lichtkugeln, mit denen andere Spieler ihre eigene Super aufladen. Sprecht euch daher am besten ab. Je nach Situation kann es sinnvoll sein, mit einer Super viele kleine Gegner zu beseitigen, damit ein Mitspieler anschließend den Boss schwächen kann.

Viele große Bosse ziehen sich zudem schneller zurück als im ersten Destiny oder sind mit manchen Supers schwer zu treffen. Schwächt diese lieber z.B. mit dem Pfeil des Jägers, um in Kombination mit anderen Fähigkeiten größeren Schaden anzurichten.

Einsteiger-Guide, Teil 3 (Heroische Events und Verlorene Sektoren)


Verstecktes Entdecken

Tote Geister hat Bungie diesmal offenbar nicht versteckt, allerdings gibt es zahlreiche Objekte, die der eigene Geist scannen kann. Tut er das, erfährt man interessante Einzelheiten über die Destiny-Welt, darunter kleine Hinweise auf kommende Abenteuer. Die gefundenen Objekte werden allerdings nicht gezählt; man hat also keinen Sammeldruck wie im Vorgänger. Ein akustisches Signal und das weise Symbol des Geists in der rechten oberen Bildschirmecke zeigen an, dass sich ein scanbarer Gegenstand in der Nähe befindet.

Schatztruhen, starke Gegner und verlorene Sektoren

Neben ständig an zahlreichen Orten wiederkehrenden Schatzkisten gibt es in jedem Gebiet auch einmalige, besonders gut versteckte. Deren Standort ist auf der Karte mit einer Art Kreuz markiert. Cayde-6 verkauft außerdem Schatzkarten, auf denen verstecke Beutekisten verzeichnet sind.

Neben Schatztruhen tauchen auch besonders starke Gegner immer wieder auf der Erde, auf Nessus, Io und Titan auf. Besiegt ihr die, erhaltet ihr deren Beute als Belohnung.

Solche kleinen Bosse halten sich außerdem in verlorenen Sektoren auf. Dabei handelt es sich meist um Höhlen, deren Positionen auf der Karte durch eine Art umgedrehtes „U“ markiert sind.

Keine Aufgaben mehr?

Ihr hab alle Quests und Tagesaufgaben erfüllt oder überlegt einfach so, wodurch ihr sonst noch bessere Ausrüstung erhalten könnt? Erledigt einfach Patrouillen, Events, Strikes oder Gefechte im Schmelztiegel. So sammelt ihr nicht nur im Kampf schon Beute auf, sondern bekommt auch Tokens, die ihr bei den Auftraggebern jedes Gebiets abgeben könnt. Nach einer bestimmten Menge abgegebener Tokens erhaltet ihr dabei stets wertvolle Belohnungen. Nichts was ihr tut, ist also umsonst. Beachtet nur, dass auf einem Planeten gesammelte Tokens nur auf diesem Planeten eingelöst werden können.

Im Schmelztiegel erhaltene Tokens nimmt zudem Shaxx entgegen, Zavala die in Strikes gesammelten und beim Waffenschmied benötigt ihr die aus zerlegten Ausrüstungsgegenständen gewonnenen Ressourcen. Für vollständig erledigte Tagesaufgaben erhaltet ihr von Tess Everis Belohnungen.

Sorgenfreies Looten

Macht euch um liegengelassene Beutestücke keine Sorge: Die Poststelle im Turm bewahrt übersehene Gegenstände auf, sodass ihr sie bei eurem nächsten Besuch dort abholen könnt.

Gut sortiertes Inventar

Im Tresor findet ihr übrigens sämtliche exotischen Gegenstände und Emotes, die ihr je besessen habt – auch wenn ihr Erstere zerlegt habt. Für zehn legendäre Münzen könnt ihr exotische Ausrüstung dort zurückkaufen – wenn auch auf einem niedrigen Power-Level.

Heroische Events

Durch das Erfüllen bestimmter Aufgaben werden aus öffentlichen Events heroische Events. In diesen treffen mächtige Gegner ein und euch erwarten höherwertige Belohnungen, falls ihr diese Gegner vernichtet und die eigentliche Aufgabe erledigt.

- Um die Glimmer-Extraktion der Gefallenen zu einem heroischen Event zu machen, müsst ihr die kleinen Geräte zerstören, die den Glimmer abbauen. An jedem Abbauort steht jeweils eins davon.

- Während der Bohrung der Kabale müsst ihr deren Schiff abschießen, das euch aus der Luft zu schaffen macht.

- Bei der Äther-Beschaffung des Servitors müsst ihr sehr schnell die kleinen Servitoren vernichten, die den großen schützen. Tauchen drei von ihnen auf, habt ihr am besten eine Super oder schwere Munition zur Hand.

- Die große und eigentlich immune Fäule der Besessenen zerstört ihr, indem ihr in die Kugeln um die kleinen Fäulen lauft. Dadurch erhaltet ihr für kurze Zeit einen Buff, mit dem ihr der großen Fäule Schade zufügen könnt. Wiederholt das Spielchen mehrmals.

- Nehmt im Kampf mit dem Läufer die Energiekugeln auf und setzt sie in die Schildgeneratoren ein. Sobald das erledigt ist, erscheint ein zweiter Läufer.

- Nehmt die drei Plattformen am Ende der Lichtstrahlen ein, während ihr die Vex davon abhaltet, sich zehnmal zu opfern.

- Nachdem die riesige Anlage der Kabale gelandet ist, müsst ihr nicht nur die starken Psions erlegen, sondern auch die Ventile der Anlage zerstören, so lange diese Abluft unter die Kuppel leiten. Das sind jene Augenblicke, in denen ihr innerhalb der Kuppel Schaden nehmt – lasst euch also nicht allzu viel Zeit!


Eingesendet von 4P-Tipps-Team



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Kommentare

BetaSword schrieb am
OK, dann lasse ich die Side-Quests sein, und mache nur noch die Haupt-Mission.
Ich war schon bei diesen Gegnern, die in den Strukturen, die mich an Borg-Technologie erinnern, einen gewissen Roboter befreit.
gauner777 schrieb am
Das mit den "Auf Elementarschilde achten" wusste ich nicht,und ich idiot holz da immer drauf wie ein beserker :lol:
Danke für die Hilfestellung.
schrieb am


Shooter
Entwickler: Bungie
Publisher: Bungie
Release:
24.10.2017
06.09.2017
18.11.2019
06.09.2017
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