Test (Pro und Kontra) zu SAW 2: Flesh & Blood (Action-Adventure, PlayStation 3, Xbox 360)

 

Test: SAW 2: Flesh & Blood (Action-Adventure)

von Mathias Oertel





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

fordernde „Boss-Fallen“   Kulisse erreicht maximal Durchschnittswerte
gelungene Puzzle-Elemente...    ... die schließlich nur noch wiederholt werden
Tobin Bell als Jigsaw-Sprecher und -Darsteller   schwache Inszenierung der Zwischensequenzen
düster-dreckige Umgebungen   auf Dauer gleichförmiges Spieldesign ohne Überraschungen
mitunter gelungene Schockmomente   hölzerne Mimik & Gestik
ausweglose Atmosphäre    
Filmflair gut eingefangen    
Sonstiges
 
Sonstiges
viele Informationen über die Spielwelt...    ... die aber inhaltlich leider irrelevant sind
größtenteils gute deutsche Untertitel   keine deutsche Sprachspur
deutsche Version ungeschnitten   Barfuß- Motiv wird unglaubwürdig


 

Kommentare

magicmarker schrieb am
vielen Dank für den fetten Spoiler mitten in Ihrem Test, der mich darüber informierte, ob der Hauptcharakter aus Teil 1 nun überlebt oder nicht. Ich hab grade die erste Stunde des ersten Teils beendet und wollte mich informieren, ob sich der 2. lohnt. Für mich ist das Spiel damit gestorben, ich kenn ja das Ende schon...
Danke Herr Oertel!! :evil:
Cpt. Nemo schrieb am
Also Saw 1 find ich wirklich Genial!
Das beste Ende seit 'Die Verurteilten'!
(seit Teil 3 hab ich keinen mehr gesehen - werds dann wahrscheinlich mit der kompletten Teil 1-7 DvD-Box nachholen)
Zum Spiel: Habs auf der GameCity in Wien angespielt (eigentlich nur weils gerade da war :wink:) .
Und zu meiner Überraschung hats mir wirklich Spaß gemacht!
Götterkomplex schrieb am
Hmmm die SAW Filme...der dritte Teil war wirklich etwas eklig :)
Aber mir gefielen trotzdem Teil 1-3 gut ("Deine Aufgabe war es mir zuzuhören" :) )
Aber vom Gorefaktor her gibt es doch viele wildere Filme. Nehmt zum Beispiel Hostel (1&2; ka. obs die in GER gibt, würd mich fast wundern). Der lief bei uns auch im Kino und ich fand ihn härter.
Oder Frontiers....ein recht neuer französischer Splatter (ich nehm mal an in GER verboten...) war auch härter...
Aber naja.... MIMIMI halt.
Ob Deutschland heutzutage Bud Spencer-Filme wegen unnötiger Gewaltdarstellung zensieren würde?
crewmate schrieb am
Also ist es jetzt mehr wie Still Life 2. Hmm, bleiben nur noch die unsympathischen Charaktere.
Fanta|World schrieb am
@Opa
McDonalds!
Nein, ich will mal versuchen, neutral zu sein.
Ich hab Teil 1 nicht gesehen, da kann ich nicht mitreden. Dafür aber Teil 2-4 ungeschnitten.
Was soll ich sagen? Kann man sich mal angucken, mehr aber auch nicht.
Ich persönlich halte die Story absolut nicht für tiefgründig, denn das Thema "Bin ich bereit, mir selbst Körperteil XYZ abzuhacken, um weiterleben zu dürfen?" ist doch sehr schnell ausgereizt - hatte Sieben auch schon und das Jahre vorher.
Und ansonsten gibt's in dem Film halt ein paar Soziopathen, deren "Motive" für ihr Handeln mehr oder weniger nachvollziehbar sind. Wobei Jigsaw selbst... na, ich weiß nicht. Dessen Motiv - als sein einziges dargelegtes Motiv - würde im wahren Leben keinen Menschen dazu bringen, zu tun, was er tut. Um zu so einem "Monster" zu verkommen, muss man wohl doch schon leicht psychisch erkrankt sein - und das vor laaaanger, laaanger Zeit...
Kann ja sein, dass es so gemeint war, dass das nur der Auslöser für seine Taten war, aber dann wird das imho im Film so nicht rübergebracht. Da wird seine Story nach dem Motto erzählt, durch diesen Junkie ist ihm und seiner "Familie" was Schlimmes widerfahren, also rächt er sich, indem er versucht, Leute zu bekehren, die mit seinem Schicksal absolut null am Hut haben. Ich hätte ja an seiner Stelle den Junkie einfach gekillt, aber gut.
So richtig die Tiefgründigkeit in Jigsaws Charakter sehe ich da also auch nicht.
Die Gore Effekte sind, sofern man sie denn mal zu sehen bekommt, auch kein härterer Tobak als in tausend anderen Filmen davor und danach. Ich erinnere mich sogar, dass mich die "Wolllust"-Szene in Sieben noch mehr abgeschreckt hat als jede Blutlache in jedem Saw Teil. Und in Sieben konnte man nur erahnen, was geschehen ist, weil der Akt an sich ja nicht gezeigt wurde. Vielleicht machte auch gerade das den Reiz aus, dass man eben nicht gesehen hat, was passiert ist und es sich deshalb umso mehr vorgestellt hat...
Und von der Sorte gibt es einfach sehr, sehr viele Filme. Filme...
schrieb am