Test (Pro und Kontra) zu Outriders (Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 5, Xbox Series X)

 

Test: Outriders (Shooter)

von Benjamin Schmädig





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Gefällt mir nicht

interessante Geschichte...   ... aber durchgehend plumpe Dialoge und katastrophale Charakterzeichnungen, v.a. des Alter Ego
vier sehr unterschiedliche Klassen   überforderte Online- Anbindung: tlw. lange Wartezeit beim Einloggen, häufige Verbindungsabbrüche und daran geknüpfte Abstürze auf allen Plattformen
umfangreiche Charakterentwicklung mit frei wählbaren Schwerpunkten   relativ träges Bewegen und Anvisieren in sehr rasantem Kampfgeschehen
satte Action mit vor allem mächtigen, häufig einsetzbaren Fähigkeiten   schwammiges Verziehen in alle Richtungen beim Feuern statt knackiger Rückstoß
umfangreiches Kombinieren zahlreicher Fähigkeiten, Waffen und Mods   minutenlanges, spielerisch praktisch anspruchsloses Abarbeiten der Lebensenergie einiger großer Gegner
Verbessern und uneingeschränktes Aufleveln von Ausrüstung   viele kleine Gegner verlassen nie ihre Position und Spielfluss störendes, unlogisches Verhalten absurd guter Scharfschützen
komplett bis zu dritt spielbar   teils unübersichtliches Geschehen im Kampf einschl. Hängenbleiben an nicht erkennbaren Objekten oder in Gegnergruppen
einige eindrucksvolle Kulissen   eigene und Fähigkeiten von Gegnern können durch Mauern hindurch aktiviert werden
freie Wahl des Schwierigkeitsgrads   nicht alle Deckungen als Deckung nutzbar, viele kleine Vorsprünge nicht überwindbar, Ausweichrolle gelegentlich in andere Richtung als Richtungseingabe
    kaum Abwechslung im Leveldesign
    oft mehrere, nahezu identische Gegnerwellen
    keine genaue Positionsangabe auf Übersichtskarte sowie keine Angabe der Himmelsrichtung und unzuverlässige Markierung wichtiger Ziele auf Mini- Karte
    etliche Programmfehler: Aktionspunkte sind nicht benutzbar, Fortschritt wird teilweise zurückgesetzt uvm.
    erzählerisch nahezu komplett uninteressante Kulisse, deren kleine Areale durch Ladepausen getrennt sind
    wenige, immer gleiche Nebenmissionen in fast jeder Umgebung und keine interessanten Geheimnisse o.ä.
    bis zu drei Schnellreise- Schritte Mitspieler müssen immer gemeinsam Gebiet wechseln
    schrecklich belangloser Soundtrack
    einige Waffen- und andere Geräusche fehlen oder sind extrem leise
    Ausrüstung kann nicht mit Mitspielern geteilt werden
    Builds können nicht gespeichert und Gegenstände nicht markiert werden
    träges Menü erkennt Eingaben oft erst spät, kein Markieren wichtiger Ausrüstungsgegenstände und fehlende Optionen, u.a. zum Einstellen von horizontaler und vertikaler Kamerabewegung
    lange Ladezeiten beim Spielen mit Festplatte


Versionen & Multiplayer

Preis zum Test ab etwa 60 Euro sowie im Xbox Game Pass Ultimate
Getestete Version 1.03.0.0
Sprachen Deutsch, Englisch u.a.
Schnitte Nein

Vertrieb & Bezahlinhalte

Online-Aktivierung Ja
Online-Zwang Ja
Account-Bindung Ja
Bezahlinhalte Nein
 

Kommentare

MaxDetroit schrieb am
Hab Outriders nun auch durchgespielt. Hab sogar alle Sidequest erledigt und werde noch ein paar Expeditionen zocken.
Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen, von mir gibt's ne 8 von 10 Punkten. Das es gerade in den Cutscenes ab und zu Probleme gab (Ruckler, Voice Sync, etc.) konnte ich verschmerzen, denn das Gameplay hat gefetzt, und auch die Gegner und Environments, trotz Recycling, waren für mich doch abwechslungsreich genug um mich bei der Stange zu halten. Story war okay, das Spiel hat sich selbst auch nicht all zu ernst genommen, ich fand einige Dialoge dafür sehr unterhaltsam, da war fast immer einen Augenzwinkern dabei, mochte ich. Endgame spiel ich jetzt nicht wirklich großartig weiter, aber für einen Storyshooter mit Looten & Leveln und optionalen Multiplayer ist das Game eine Runde Sache.
PS: Das Game hat teils sehr schöne Environment Art, was kaum irgendwo erwähnt wird, gerade am Ende gibt es noch ein paar Hingucker.
Flux Capacitor schrieb am
Vejieta hat geschrieben: ?08.05.2021 15:29
Flux Capacitor hat geschrieben: ?04.05.2021 13:37Aber hey, die Action stimmt und die Story ist halbwegs interessant, ich kann da locker darüber hinweg sehen. :mrgreen:
so geht's mir auch. muss aber sagen das die Story selbst ziemlich düster und abgefuckt ist. also wenn man die ganzen Einträge liest. Bin aber auch noch nicht durch.
Main-Quest schickt mich gerade in den Wald. Ist also noch ein bisschen was zu tun. Das Spiel selbst macht aber echt Laune, obwohl es einiges gibt was mir aufn Sack geht. Hab erst mit einem Pyro angefangen aber dann doch auf einen Tech gewechselt der mir deutlich mehr Spaß macht.
Die Story wird nicht wirklich schlechter im Verlauf, aber die Präsentation selbiger leider schon. :mrgreen:
Ja, nachdem ich alle Klassen durch probiert hatte, bin ich auch beim Technomancer hängen geblieben. Wohl weil sich dieser noch am klassischsten spielt. Ich mag einfach Granaten und fette Wummen in solchen Spielen. :lol:
Vejieta schrieb am
Flux Capacitor hat geschrieben: ?04.05.2021 13:37Aber hey, die Action stimmt und die Story ist halbwegs interessant, ich kann da locker darüber hinweg sehen. :mrgreen:
so geht's mir auch. muss aber sagen das die Story selbst ziemlich düster und abgefuckt ist. also wenn man die ganzen Einträge liest. Bin aber auch noch nicht durch.
Main-Quest schickt mich gerade in den Wald. Ist also noch ein bisschen was zu tun. Das Spiel selbst macht aber echt Laune, obwohl es einiges gibt was mir aufn Sack geht. Hab erst mit einem Pyro angefangen aber dann doch auf einen Tech gewechselt der mir deutlich mehr Spaß macht.
Flux Capacitor schrieb am
MaxDetroit hat geschrieben: ?04.05.2021 10:00 Ich spiele nebenbei mit einem weiblichen Charakter. Ich finde die Dialoge alles andere als plump, und ich mag ihre "I-dont-give-a-fuck" Attitüde schon irgendwie, der schwarze Humor in den Sidequests tut dann noch sein übriges. Ich frage mich ob das mit einem männlichen Main-Char dann anders rüberkommt, und das vielleicht den Unterschied zwischen meiner Wahrnehmung und der des Testers ausmacht.
Das dachte ich alles auch, bis ich das Spiel durch hatte. Es ist leider am Ende kein geiler B-Movie Scheiss, sondern einfach schlecht geschrieben, und das bei den wenigen Dialogen die man zu hören bekommt. Aber hey, die Action stimmt und die Story ist halbwegs interessant, ich kann da locker darüber hinweg sehen. :mrgreen:
MaxDetroit schrieb am
Ich spiele nebenbei mit einem weiblichen Charakter. Ich finde die Dialoge alles andere als plump, und ich mag ihre "I-dont-give-a-fuck" Attitüde schon irgendwie, der schwarze Humor in den Sidequests tut dann noch sein übriges. Ich frage mich ob das mit einem männlichen Main-Char dann anders rüberkommt, und das vielleicht den Unterschied zwischen meiner Wahrnehmung und der des Testers ausmacht.
schrieb am