Test (Pro und Kontra) zu Scarlet Nexus (Rollenspiel, PC, Xbox One, Xbox Series X, PlayStation 5, PlayStation 4)

 

Test: Scarlet Nexus (Rollenspiel)

von Matthias Schmid





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

wuchtige Kämpfe mit vielen Fähigkeiten   viele Story- Wendungen wirken übereilt
flüssigen Kombinieren von Nahkampf und Telekinese   recht eng abgesteckte Areale
eine Vielzahl an Buffs und Specialmoves   hässliches, schnödes Versteck, das man immer wieder besucht
gute Steuerung   keine deutsche Sprachausgabe
sehr cooles, eigenständiges Gegnerdesign   Sequenzen fast nur in Standbild- Form
manch liebenswerter, interessanter Charakter   Hub- Bereiche sehr klein, wenig zum Entdecken
Charakter-Wahl beeinflusst Spielverlauf    
viele kleine Tutorials, die das Spiel gut erklären    
einige sehr hübsche modellierte Schauplätze    
Beziehungspflege zu Mitstreitern    
Geschichte schneidet interessante Themen an    
ansprechende englische Sychro    
sehr viele Speicherpunkte    


Versionen & Multiplayer

Preis zum Test 59,99 Euro
Getestete Version deutsche digitale PS5-Version
Sprachen englische/japanische Sprache, deutsche Texte
Schnitte Nein
Splitscreen Nein
Multiplayer & Sonstiges kein Mehrspieler-Modus

Vertrieb & Bezahlinhalte

Online-Aktivierung Ja
Online-Zwang Nein
Account-Bindung Ja
Bezahlinhalte Nein
 

Kommentare

History Eraser schrieb am
Die Story scheint erstmal wie nen Mix aus Matrix und Cells at Work und das Intro sah nach Persona 5 aus.
Eurotrance der zu Dubstep wechselt, währen man in einer Nier Automata ähnlichen Kulisse rausgeworfen wird?
Haha, bin absolut ahnungslos in das Spiel rein und Krampf mich noch durch das Tutorial bzw bin ich "schon" in der Stadt angekommen. Das Kampfsystem und die Technik allgemein können sich zwar sehen lassen, aber eigentlich bin ich gerade hier hergekommen um mir nen schönen Veriss abzuholen.
Jetzt bin ich neugierig und les erstmal, ob es vllt doch was für mich sein könnte.
Some Guy schrieb am
Mir macht's nach jetzt etwa 12 Stunden auch echt Laune, sehr schöne neue IP. Persona meets NieR gefühlt. Bei dem Kampfsystem hatte ich erst befürchtet, dass mir das alles zu kompliziert wird mit den unzähligen Kombinationsmöglichkeiten, aber das geht erstaunlich schnell ins Blut über und man kommt sich richtig clever vor wenn man die ganzen Fähigkeiten verkettet. Als VN-Fan hab ich auch kein Problem mit den "starren Zwischensequenzen" und freu mich einfach über die Abwechslung.
Etwas störend finde ich aber das Tempo der Geschichte muss ich sagen - es geht ja direkt Schlag auf Schlag los und das steht krass im Kontrast zum Aufbau der Charaktere für meinen Geschmack. Es wirkt einfach lächerlich wenn man mit anderen Charakteren offiziell verfeindet ist und die dann nach einem Kampf um Leben und Tod einen ins Café einladen um ein bisschen zu schnacken und sich Sorgen um Freunde im "feindlichen Lager" zu machen. Das zieht alles ein wenig ins Lächerliche und es steht gefühlt einfach nichts auf dem Spiel entgegen der Darstellung der Geschichte. Wenn dieser Freundschaftsaufbau sein sollte hätte man das Spiel dann vielleicht doch etwas gemächlicher aufsetzen müssten.
Gleichzeitig sind die Charaktere zwar optisch super, aber doch ein wenig stark auf ihren Stereotypen bzw. ein einzelnes Thema fokussiert. Am allerschlimmsten find ich da bisher Gemma mit seinem ständigen "ich bin zu alt" - wie langweilig kann man einen Charakter denn bitte schreiben? Generell verstehe ich den Ansatz schon weil die Freundschaftsdialoge insgesamt doch recht knapp sind und ein zentrales Thema immer gut ist, um eine bunte Truppe zu haben. Trotzdem kommt mir das hier deutlich negativer vor als z.B. in Persona.
Für ultrawide-Spieler auch hier die Warnung: Es ist Bandai Namco, sprich der support ist nichtexistent. Im Gegensatz zu Tsubasa hat man hier immerhin Vanilla aber nur Balken an den Seiten statt einem gestreckten Bild. Dank Unreal Engine kann man auch mit einem Hex-Editor ein paar Werte...
schrieb am