Test (Pro und Kontra) zu Wraith: The Oblivion - Afterlife (Adventure, Oculus Quest, Oculus Rift S, Virtual Reality)

 

Test: Wraith: The Oblivion - Afterlife (Adventure)

von Jan Wöbbeking





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

stimmungsvolles, nicht zu sehr abgenutztes Horror-Szenario   mitunter zu dunkel und verwirrend
ausgewogener Mix aus Erkunden, Schleichen, Rätseln und Erzählung   unterhaltsamste Fähigkeiten werden zu spät freigeschaltet
Sounddesign und räumliche Abmischung sind großartig   seltene Inventar- Bugs und Schnittstellenfehler
detailreiche Kulissen (für Quest-Verhältnisse)   Licht/Schatten auf der Quest 2 nicht dynamisch
zahlreiche Komfort-Optionen    


Versionen & Multiplayer

Preis zum Test 29,99 Euro
Getestete Version 1.0 (Quest), 1.071 (Rift)
Sprachen Sprache: Englisch; Untertitel: Deutsch, Chinesisch (China), Englisch, Französisch (Frankreich), Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch (Brasilien), Russisch, Spanisch (Mexiko), Spanisch (Spanien)
Schnitte Nein
Splitscreen Nein
Multiplayer & Sonstiges kein Multiplayer

Vertrieb & Bezahlinhalte

Online-Aktivierung Ja
Online-Zwang Nein
Account-Bindung Ja
Bezahlinhalte Nein
 

Kommentare

artmanphil schrieb am
Klingt nach meinem Geschmack! Aber der Name, ayayay. Demnächst kommt dann ein Addon names "Wraith: The Oblivion - Afterlife: New Beginnings" und irgendwann für Vive "Wraith: The Oblivion - Afterlife: New Beginnings | Vive Edition" und in einem Jahr "Wraith: The Oblivion - Afterlife: New Beginnings | Vive Edition <<remastered collection game of the decade lmao!!!1111einself>> "
Eispfogel schrieb am
Angenehmer Test!
Ich wusste auch gar nicht, dass da so ein Universum dahintersteht - das macht das ganze gleich nochmal Interessanter!
Vor allem nach dem was JuJuManiac noch geschrieben hat möchte ich mehr über diese Welt wissen.
Mir hat das Spiel bisher gar nicht so zugesagt. Das Gameplay sah nach einem Layers of Fear aus aber da scheint doch mehr dahinter zu sein. Ist in jedem Fall auf der Wunschliste!
Danke für den Test. Bitte macht weiter so :)
Astorek86 schrieb am
Der Soundddesigner vom Spiel hat hier tatsächlich einen Oscar verdient. In Kombination mit dem realistischen, organischen Anwesen und dem Verzicht auf billige Jump-Scares geht mir der Anfang des Spiels schon stark unter die Haut. Ich hab mich nach Fund der Taschenlampe dafür entschieden, den Fernseher im selben Raum wie das VR-Equipment ganz leise mitlaufen zu lassen, weils sonst zu gruselig wird :ugly: . Das Spiel triggert zu Anfang halt echt noch Verhaltensweise ala "hat sich da im Schatten grade was bewegt", was mit der Zeit vermutlich besser wird^^.
Warum bin ich in VR-Horror nur so schreckhaft?
Für alle Quest-User mit entsprechendem Equipment übrigens interessant: Das Spiel unterstützt Cross-Buy, d.h. es kann auch mit der Oculus Rift-Software heruntergeladen und wahlweise über Link, Air Link oder VD gespielt werden und von der besseren Grafik profitieren, sofern man den Aufwand mitmachen will.
Schade auch um die teils wirklich grässlichen Farbübergänge auf der Quest 2, die haben mir zwischendrin schon unnötig Atmosphäre geraubt^^...
4P|Jan schrieb am
JuJuManiac hat geschrieben: ?27.04.2021 16:28 Hmmmm. Klingt so gar nicht nach dem Wraith: The Oblivion Setting aus der Pen & Paper Vorlage.
Das zentrale Thema ist bei Oblivion der Kampf um seine Psyche. Jeder Geist hat seinen Schatten, eine Art dunkle und oft destruktive Seite, die ihn in das Vergessen (Oblivion) führen möchte, während der Geist die Transzendenz anstrebt. Die Auseinandersetzung damit ist bei Wraith noch zentraler und komplexer als die der Vampire (aus dem Maskerade Setting) mit ihrem Tier.
Spectre sind einfach Geister, die sich komplett und dauerhaft an ihren Schatten verloren haben und langsam aber sicher immer mehr dem Vergessen anheim fallen und nicht irgendwie andere Wesen. Wie ein Vampir, der sich im Wassail, der dauerhaften Raserei befindet.
Hat man in Wraith das Relikt einer Taschenlampe würde man es nicht mit Batterien, sondern mit Pathos betreiben, einer Art psychischer Energie, die man durch das Ausleben seiner Leidenschaften aus Lebtagen aufbaut (seine Kinder noch nach dem Tod beschützen, so etwas). Ein frisch gebackener Todesalb kann gar nicht die "Skinlands" beeinflussen (die Welt der Lebenden), da das im Schattenland verbotene und deshalb nur schwer erlernbare Fertigkeiten erfordert.
Der Test klingt so, als hätte man einfach das Franchise über ein sehr herkömmliches Grusel- und Knobelspiel gestülpt. Schade.
Die Energie fürs als Taschenlampe genutzte Blitzlichgerät heißt hier auch "Pathos" (lädt sich durch gefundene Fotos und an Speicherpunkt-Portalen auf). Ich muss aber zugeben, dass ich bisher ein Neuling im "World-of-Darkness"-Universum bin und vielleicht auch das eine oder andere bei den Begrifflichkeiten durcheinandergebracht habe. ;)
schrieb am