Test (Pro und Kontra) zu Cyberpunk 2077 (Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One, Stadia, Xbox Series X, PlayStation 5, PlayStation 4 Pro, Xbox One X)

 

Test: Cyberpunk 2077 (Rollenspiel)

von Jörg Luibl





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

glaubwürdige Cyberpunk-Welt mit Geschichte   Diebstahl ohne Konsequenzen
visuell beeindruckende Stadt Night City   KI mit einigen Schwächen im Kampf
markante Stadtviertel mit eigenem Charme   kein separater Ruf für Fraktionen (Gangs, Konzerne)
ausgezeichnet geschriebene Story   Levelprinzip macht Kämpfe "unrealistisch"
einige Geheimnisse und magische Momente   Mord oder Knockout ist (bis auf Quests) egal
Entscheidungen mit Konsequenzen   einige statische Reaktionen der Bewohner
klasse Dialoge mit natürlicher Mimik und Gestik   ups, wo sind die Passanten?
NPC schicken und reagieren auf SMS   manchmal ist Antwort egal, dieselbe Reaktion
abwechslungsreiche markante Nebenmissionen   obskure Rüstungswerte (Sakko besser als Kevlar?)
hervorragende deutsche Sprecher und Lokalisierung   Schwemme an Waffen, Items, Crafting & Co
freie Charakterentwicklung mit vielen Spezialisierungen   Bildrate bricht vor dem Spiegel ein
auch aktives Einsetzen bringt Erfahrung   Straßenverkehr mit einigen Seltsamkeiten
coole Cyberware-Implantate   einige Bugs und Glitches (Item- Aufnahme etc.)
tolles Leveldesign mit vertikalen Optionen   nur solide Umsetzung für PS4 Pro und Xbox One X
mehrere Wege führen zum Ziel   mangelhafte Umsetzung für die "alten PS4 und Xbox One
vielseitiges Hacking belohnt Netrunner   häufigere Ruckler beim Spielen im Browser (Stadia)
Stealth-Action inkl. Wahl und Leichen verstecken    
drei Hintergründe mit spielerischen Auswirkungen    
drei Waffentypen laden zu Experimenten ein    
Crafting für alles Mögliche von Waffe bis Hacking    
Nahkampf mit Block und Konter    
spürbar unterschiedliche Fahrphysik    
zig Autos und Motorräder, sogar Panzer    
akrobatische Manöver, klettern und tauchen    
mächtiger Charakter-Editor    
nahezu alle Anzeigen deaktivierbar    
vier Schwierigkeitsgrade    
manuelles und automatische Speichern    
extrem umfangreiches Text- und Archivmaterial    
cooler Soundtrack, zig Radiostationen    
komfortable Teleport- und Fahrzeug-Optionen    
mehrere Enden    
Fotomodus    
zwei Grafikmodi (Stadia)    


Versionen & Multiplayer

Preis zum Test 55 - 70 Euro (Standard)
Getestete Version Deutsche digitale PC-Version
Sprachen Deutsch, Englisch etc. in Sprache und Text.
Schnitte Nein
Splitscreen Nein
Multiplayer & Sonstiges Multiplayer-Modus erscheint später.

Vertrieb & Bezahlinhalte

Erhältlich über Digital (PSN, Xbox Store, GOG, Steam), Einzelhandel
Online-Aktivierung Ja
Online-Zwang Nein
Account-Bindung Ja
Sonstiges Spielzeit: 40 - 60 Stunden plus X.
Bezahlinhalte Nein
 

Kommentare

Hinke1973 schrieb am
Puh, habs verspätet auf der PS5 durch. Artdesign, Worldbuilding Story und Quests sind prima. Trotzdem hätte ich mir irgendwie mehr erwartet, Minigames, lebendigere Welt etc.. Hat bei weitem nicht so einen bleibenden Eindruck wie "The Witcher 3" und das obwohl das Cyberpunk Setting mir näher liegt. 80 Punkte hätten aus meiner Sicht gereicht
mellohippo schrieb am
Ich konnte es ebenfalls am PC mit allem Grafikblingbling inkl. Raytracing zocken, fand es auch grösstenteils gut, und würde aber jetzt mit etwas Abstand schon sagen, die 90er Wertung hier ist definitiv viel zu hoch. Würde dem Game inzwischen irgendwas zwischen 70-80 geben, mit viel gutem Willen allerdings. Wenn man bedenkt, wie penibel Jörg sonst alles mögliche kritisiert, wirkt das inzwischen schon einfach danebengegriffen.
Es ist ein (am PC) optisch sehr hübscher OW-Egoshooter mit Rollenspiel-light-Elementen, Sammelkram und ganz guten Stories, die passabel inszeniert wurden. Aber mehr eben auch nicht.
Die praktisch nicht vorhandene KI bei der Polizei z.B. ohne jegliche Verfolgungen zu Fuss oder per Karre sind einfach ein riesiger Letdown, dieser Umstand allein hätte ne Platinwertung einfach verhindern müssen.
Dragao schrieb am
Mr:Marshmallow hat geschrieben: ?23.05.2021 14:11 Wie kommt es, dass sich der Luibl hier so vertan hat?
...
Also für mich ist Cyperpunk 2077 maximal eine 80%, eher 65%.
Ohne viel Augenwischerei und Fanboy-Getue. Aber gute Grafik-Assets sind keine 90% wert.
Was heisst vertan? Sprich bitte nur für dich. Für mich und viele andere ist das Spiel, insbeondere auf dem PC absolut sensationell. Wäre nicht das noch genialere The Last of us part II, wäre das ganz klar und deutlich für mich das Spiel des Jahres.
Ich finde das so gut, dass ich das mehrfach dem PC durch habe und mir die PS4 und Xbox Versionen gekauft habe die ich ebenfalls angefangen habe auf der PS5 und Series X und soll ich dir mal was sagen? Auch hier bei dne Next Gen Konsolen ist das Spiel absolut gelungen auch wenn es nicht mit der PC Fassung optisch mithalten kann.
Mr:Marshmallow schrieb am
Wie kommt es, dass sich der Luibl hier so vertan hat?
Für die allseits bekannten Bugs, von denen viele im grafischen Bereich auftreten, Texturen,
schwebende Objekte, nicht mehr anwählbare Objekte, etc., habe ich ja das größte Verständnis.
Diese können ja auch leicht über die Zeit behoben werden.
Aber der verbockte Rest, angefangen bei dem Cyberspace, dem Hacken, eigentlich ein Core-Element,
das mit einem lahmarschigen Zahlenspiel abgedeckt wurde, welches x-mal gespielt werden muss.
Oder die zig-tausend Waffen, die für mich auf einem LEGO-ähnlichen Niveau verweilen.
Diese nicht gerade ausgereifte Welt von Cyperpunk 2077 findet sich leider oft im ganzen Spiel wieder.
Das Cyberpunk-Universum selbst wurde zwar schon vor knapp 40 Jahren erschaffen
und ist dementsprechend etwas dröger bzw. primitiver als jetzt Matrix zum Beispiel,
aber gerade hier fehlt doch die Leistung von CDPR, nämlich das etwas anzupassen, erwachsener zu machen
und dem Ganzen eine unverwechselbare Seele einzuhauchen.
Das ist bei Cyperpunk 2077 definitiv nicht passiert.
Es gibt zwar Elemente wie das Braindance, die ganz okay umgesetzt wurden,
aber dennoch weit unter ihren Möglichkeiten bleiben. Einzig und allein die Implementation
von Johnny Silverhand, dargestellt von Keanu Reeves, verleiht Cyperpunk 2077 eine gewisse Exklusivität.
Die so gefürchteten Netrunner treten im Cyberspace gar nicht auf, denn den gibt es eigentlich gar nicht.
Dieses verbockte Zahlenspiel und der Braindance, sowie bei Bildschirmen die abrufbaren Messages, Files
und den ewigen gleichen "Webpages". Das war es schon.
Die Netrunner sind eher mit Modifikationen ausgestattet, um blitzartig in Kämpfen hin- und her zu flashen.
Tja. Auch der Traffic leidet an latentem Alzheimer. Hier sollte CDPR auch dringend dazulernen,
zum Beispiel bei Rockstar. Die sind da einfach besser.
Also für mich ist Cyperpunk 2077 maximal eine 80%, eher 65%.
Ohne viel Augenwischerei und Fanboy-Getue. Aber gute Grafik-Assets sind keine 90% wert.
Ryan2k6 (4p Reboot ist d00f!) schrieb am
organika hat geschrieben: ?26.04.2021 20:28 Man kann nur weiter probieren, aber ich hab das Gefühl da würde mit einem Update seitens CD Project Red noch mehr gehen.
Ja das wäre natürlich am Besten, aber ich fürchte da gibt es noch viele Dinge die vorher dran sind. :|
schrieb am