Test (Pro und Kontra) zu Darkwood (Action-Adventure, PlayStation 4, PlayStation 4 Pro, Xbox One, Xbox One X)

 

Test: Darkwood (Action-Adventure)

von Jörg Luibl





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

stimmungsvoller Survival-Horror-Trip   nur simples Kampfsystem
tolle audiovisuelle Präsentation   Waffen nutzen sich zu schnell ab
interessantes Szenario mit Lovecraft-Flair   etwas kleinteilige Benutzeroberfläche
vielfältige Interaktionen, Crafting & Co   Spielwelt und Objekte nicht dreh- und zoombar
einige gute Rollenspiel- und Adventure-Elemente   kleinere Fehler in deutscher Übersetzung
gut verzahnte Zufallsareale inkl. Tunnel etc.    
Tag- und Nachtzyklus mit Auswirkungen    
sehr gute Regie sorgt für Überraschungen    
hilfreiche Karte, gute Erzählführung    
faires Speichersystem; drei Profile    
drei Schwierigkeitsgrade    
mehrere Enden; Spielzeit: 20 - 40 Stunden    
komplett auf Deutsch    


Versionen & Multiplayer

Preis zum Test 15 Euro
Getestete Version Deutsche digitale PS4-Pro-Version.
Sprachen Deutsche Texte.
Schnitte Nein
Splitscreen Nein
Multiplayer & Sonstiges Kein Multiplayer

Vertrieb & Bezahlinhalte

Erhältlich über Digital
Online-Aktivierung Ja
Online-Zwang Nein
Account-Bindung Ja
Sonstiges Spielzeit: 20 - 40 Stunden.
Bezahlinhalte Nein
 

Kommentare

SpookyNooky schrieb am
Gelungener Test zu einem gelungenen Spiel. Ich habe mir Darkwood im Rahmen des letzten Steam-Sales geholt und bin bisher sehr zufrieden. Ich spiele Darkwood nur in kompletter Dunkelheit und mit guten Kopfhörern, dann fetzt es. Den Grusel macht zum größten Teil nicht die Visualisierung, sondern der Ton aus. Neben den Soundeffekten (rechts knurrt es, links klopft jemand an meine Haustür) bereichert vorallendingen der großartige Soundtrack die dichte Atmosphäre. In Paniksituationen kamen da tatsächlich Erinnerungen an Akira Yamaokas Soundtrack hoch. Durch die obendrauf- und fragmentierte Sicht passiert übrigens noch etwas anderes Schönes: Das Gehirn füllt die nicht sichtbaren Areale auf nebulöse Weise selbst aus. Wie so oft gilt auch hier: Das, was man nicht sieht, ist das Grauenvollste. Trotzdem geizt das Spiel nicht vor expliziten und verstörenden Szenen.
Ergänzen möchte ich den letzten Satz des Testes: "Spielt man auf dem ersten der drei Schwierigkeitsgrade, verliert man beim Tod nur etwas seiner Ausrüstung und kann wieder loslegen." Man kann seine verlorenen Gegenstände an dem Ort einsammeln, an dem man getötet wurde, ähnlich wie beispielsweise in Terraria. Fairerweise verschwindet in der Regel sogar der Gegner, der einem die Lichter ausgeblasen hat.
Einzig die Kämpfe finde ich bisher eher frustrierend. Vielleicht habe ich den "Rhythmus" des Kampfes noch nicht herausgefunden, aber selbst mit der eigentlich ganz ordentlichen Schaufel als Nahkampfwaffe hat meine Spielfigur unglaublich Probleme, nicht ständige totgeprügelt zu werden.
Heute Nacht wage ich mich wieder in den Wald.
johndoe-freename-100947 schrieb am
Hab es mir jetzt endlich geleistet (Switch), 15? sind für einen 20h-Titel ja keine Ansage - und hui, das hat einen Sog! Ich hab Survival-Spiele immer sehr gerne gespielt, und das mit anständigem Horror ohne jump scares zu kombinieren passt einfach perfekt. Performance-Probleme hab ich bisher nur in einem kleinen Bereich (einem Feld) und im Prolog bemerkt, aber war nicht weiter schlimm. Spielstand laden dauert etwas länger ist aber auch nicht nervig. Bisher überaus gelungen; und ich kann mich kaum losreißen.
$tranger schrieb am
Ich hab für das Spiel auch 2 Versuche gebraucht. Jetzt eigentlich den dritten schon.
Darkwood ist am Anfang ziemlich gewöhnungsbedürftig und man kann sich wenn man falsche Entscheidungen trifft leicht in sehr schlechte Situationen bringen, in denen man beispielsweise keine Ressourcen mehr hat (die Fähigkeit Holz zu essen ist da ein prima Kandidat, die ist nämlich schon fast eine Falle für Anfänger).
Nachdem ich mir ein Review mit dem einen oder anderen Tipp angeschaut hatte, hat's mich wieder gejuckt und ich hab's bis fast zum Ende gespielt. Mir ist irgendwas dazwischengekommen, aber eigentlich müsste ich mir nur noch das Ende anschauen, bzw die letztew Sequenz spielen ^^
Für mich war die Perspektive nicht ganz so schlimm, klar hätte ich lieber ein schönes 3rd-Person Darkwood z.B. in der Art der neueren Resident Evils oder so gehabt, aber so wie ist es konnte das Spiel wenigstens überhaupt entstehen, was immer noch besser als gar nichts ist.
Und spätestens wenn man nachts in einer dunklen Ecke hinter seiner verbarrikadierten Tür sitzt und es direkt dahinter heult und man Stimmen und Schritte hört, die sich dann im Nichts auflösen fand ich die Atmosphäre auf jeden Fall dicht genug für ordentlichen Grusel.
@Lovecraft
Man hört's wirklich oft, aber gerade bei Darkwood könnte's sogar passend sein in manchen Elementen.
Ich kenne nicht allzu viel seiner Geschichten, aber zumindest den Aspekt, dass irgendetwas "grauenhaftes" gerade außer Sichtweite lauert (in diesem Fall im Wald selbst und "hinter" dem Wald) ist schon vorhanden.
Todesglubsch schrieb am
Antimuffin hat geschrieben: ?28.05.2019 16:34 Die Iso Perspektive ist ebenfalls großartig, weil der Spieler nicht immer alles sieht.
Welche Iso-Perspektive? Ich seh da nur Top-Down. Oder gibt's Bereiche die anders dargestellt werden?
Wenn's Iso wäre, hätte ich keine (naja weniger) Probleme.
SaperioN schrieb am
4P|T@xtchef hat geschrieben: ?28.05.2019 09:35 Darkwood haben wir 2017 nur deshalb icht auf dem PC getestet, weil da Urlaub, Krankheit und Seuchen auf einmal in der Redaktion grassierten. Gerade diese speziellen kleinen Titel fallen dann mal unter den Tisch. Das ärgert uns auch, aber dann sind meist schon wieder zig andere Themen da, wenn man nachtesten will.
Hört sich nach dem "Pile of Shame" der 4players Redaktion an :mrgreen:
Wenn das nächste Mal ein Spiel aussetzen muss, kann das auch gerne mal so`n jährliches Fifa sein ;)
schrieb am