Test (Pro und Kontra) zu Shadowrun Returns (Taktik & Strategie, PC)

 

Test: Shadowrun Returns (Taktik & Strategie)

von Jörg Luibl





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

Einstieg mit Serienkiller-Story macht neugierig   streng lineare Handlung
stimmungsvolles Cyberpunk-Szenario mit Magie, Hightech & Fantasy   über weite Strecken schwache Gegner- KI
Slang & Mentalität der Shadowrun-Welt werden getroffen   zu wenig taktische Möglichkeiten im Kampf
sehr gute, sehr viele Texte und Multiple-Choice-Dialoge   inkonsequente Schusslinien /Deckungsabfrage
je nach Charakter/Fähigkeiten andere Antworten möglich   Waffen- Balancing wirkt unausgegoren (Nah/Fernkampf; Schrot/Gewehr)
Party-Taktik mit bis zu vier Charakteren   teilweise sterile Kulissen ohne Interaktion, mit zu wenig Animation
komplett freie Charaktererstellung mit fünf Rassen; sechs Archetypen   kein manuelles Speichern
Charakterentwicklung mit vielen Fähigkeiten   kein Tagebuch zum Nachschlagen
coole Fähigkeiten & Begleiter (Hacking, Drohnen, Geister etc.)   Kamera nicht drehbar, nur statische Portraits
vier Schwierigkeitsgrade   oberflächliche FAQ/Hilfemenüs
Editor für eigene Abenteuer   fummeliges Ausrüstungsmanagement; kleine Interface- Bugs
    nur englische Texte, kein Sprachausgabe


Versionen & Multiplayer

Preis zum Test 19 Euro (Steam-Version)
Getestete Version Deutsche digitale Steam-Version.
Sprachen Keine Sprachausgabe; nur englische Texte und Menüs.
Schnitte Nein
Splitscreen Nein
Multiplayer & Sonstiges Spielzeit knapp zehn Stunden. Kein Multiplayer. Editor für eigene Abenteuer integriert.

Vertrieb & Bezahlinhalte

Erhältlich über Digital (Steam)
Online-Aktivierung Ja
Online-Zwang Nein
Account-Bindung Ja
Sonstiges Die iPad-Version sollte zum Release Ende Juli erscheinen, wurde aber kürzlich um "einge Wochen" verschoben.
Bezahlinhalte Nein
 
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Kommentare

FuerstderSchatten schrieb am
Gerade durchgespielt, insgesamt noch befriedigendes Spiel, wenn auch von der Mechanik her sehr dröge. Der Krimi-Plot gefällt am Anfang sehr, leider hat man das Gefühl er wird zu schnell aufgelöst, dann ist man genervt, weil es noch weiter geht, kurz darauf nimmt die Story groteske Züge an, natürlich mit Weltrettungsauftrag, auf die ich gut und gerne verzichtet hätte und will dann einfach nicht enden und ärgert einen mit banalen Aufgauben, wie a la "wir brauchen aber noch das Heilmittel, dafür müssen wir aber noch auf den heiligen Berg" um dann schlussendlich, nachdem man sich zum Ende nur noch durch das üble Kampfsystem durchgequält hat, wird man immerhin ganz am Ende mit einem Treppenwitz belohnt. Gefühlsmässig besteht das Spiel aus 3/4 retardierender Moment.
Viele Figuren werden am Anfang erst stark in Szene gesetzt und dann tauchen sie gar nicht mehr auf wie z.B. dieser zweite Detective, oder werden zu nutzlosen Mini-Rollen degradiert, wie der erste Detective. Sehr schade, weil gerade diese Figuren gefallen und da durchaus mehr raus gemacht hätte werden können. Hört sich jetzt alles nicht so gut an, aber gerade der Anfang weiß wirklich zu gefallen. Ich würde es wieder spielen, hat nen schönen Retrocharme und nen cooles Cyberpunk Scenario. Kampfsystem ist leider eine sehr schlechte Version von Xcom. Zum Glück ist es nicht allzu schwer, habs auf sehr hart durchgespielt.
Die Dialoge sind sehr schön geschrieben, wenn ich auch ab und an mal kleinere, größtenteils überlesbare Probleme mit dem Englischen hatte. Deutsche Version habe ich nicht gespielt.
Was bleibt noch zu sagen, achja tolle Musik. Jetzt begebe ich mich nach der Banner Saga (die mir wirklich gut gefallen hat) und diesem hier wieder in die CoDAAA Ecke mit Alan Wake.
SpookyNooky schrieb am
Hab mir das Spiel nun zugelegt und ein paar Stunden gespielt.
Leider sind die deutschen Übersetzungen tatsächlich teilweise fehlerhaft und vereinzelt von grammatischen-, sowie Rechtschreibfehlern durchzogen. Als das erste mal das Wort "Drek" auftauchte, dachte ich zwar auch erst an einen Schreibfehler, wurde dann später aber eines Besseren belehrt. Überhaupt gefällt dieser Jargon sehr gut, macht die Welt glaubhaft - weniger jedoch ein Lob an das Spiel, mehr an die mächtige Lizenz dahinter.
Ansonsten kann ich nur sagen, was so oft gesagt wurde. Die Linearität ist unangenehm, die sterile Welt jedoch erschreckend. Sehr wenig Interaktion, kaum NPCs, die Umgebung wirkt leer und lieblos. Durch solche Spiele weiß man, was man früher an einem Fallout hatte.
Weiterspielen werde ich trotzdem, denn die Geschichte ist - wenn auch auf dem Niveau eines unterdurchschnittlichen Sci-Fi-Belletristik-Roman mit Krimi-Einschlag - doch spannend genug, um weiterzulesen. Ähhh, spielen. Oder doch lesen?
Sarkasmus schrieb am
SpookyNooky hat geschrieben:Weiß jemand, wie die Lokalisierung gelungen ist? Holprig oder sind die Texte gut übersetzt?
Ich hab noch nicht wirklich viel mit den deutschen Texten gespielt außer die Errinerung.
Aber die haben auch sowas wie Deadmans Switch glaub ich als Totmann-Schalter übersetzt, sonst war die eigentlich ganz in Ordnung am Anfang.
SpookyNooky schrieb am
Weiß jemand, wie die Lokalisierung gelungen ist? Holprig oder sind die Texte gut übersetzt?
schrieb am