Test (Pro und Kontra) zu Final Fantasy 7 Remake (Rollenspiel, PlayStation 4)

 

Test: Final Fantasy 7 Remake (Rollenspiel)

von Benjamin Schmädig





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

abwechslungsreiche, fordernde und oft sehr aufwändig inszenierte Einzel- bzw. Bosskämpfe   aktives Kämpfen nicht dauerhaft spielbar, da nur in kurzen Momenten sinnvoll, um Zeitleiste für wichtige Aktionen zu füllen
automatisches Speichern an Checkpunkten und jeder einzelne Kampf kann sofort wiederholt werden   ständiges Wechseln zwischen meist drei Kämpfern, weil Begleiter kaum selbst agieren
umfangreiches Einstellen und Verbessern der Ausrüstung   Fernkämpfer und Magier laufen direkt auf Gegner zu und aus Deckung bzw. magisch wirkungsvollen Zonen heraus
starker Soundtrack um hervorragend eingebundene bekannte Themen   ärgerliches Trial&Error, da viele kurze Kämpfe unerwartet neues Taktieren erfordern
Ausrüstungsteile mit eingesetzter Materia an Charakteren sichtbar   ständiges Umstellen der Ausrüstung statt gedankliches Einstellen und Perfektionieren einer bevorzugten Spielweise
fesselnde abschließende Kapitel mit und vielen großen Momenten und erzählerischen Überraschungen   spaßfrei: starke Gegner sind meist darauf aus ATB- Aktionen zu unterbrechen, anstatt lediglich Schaden anzurichten
interessanter Übergang in Fortsetzung(en)   relativ lange Ladezeit vor jedem Neustart eines Kampfs
sinnvoll erweiterte Geschichte gegenüber dem Original   fast durchgehend extrem enge, kaum interaktive Levelschläuche mit vielen ausschließlich rechtwinkligen Gängen und ohne jeden Erkundungsreiz
außerhalb von Kämpfen und Filmszenen jederzeit speichern   erzählerisch fast komplett uninteressante Nebenaufgaben
eindrucksvolle Kulisse, die vor allem Höhe überzeugend einfängt...   ... mit vielen spät auftauchenden Objekten und Texturen sowie flachen Bildern in weiter Entfernung
gelegentliche Minispiele lockern Geschehen auf   wie Frontalunterricht diktierte Inhaltsangabe statt interaktiv erlebte Geschichte
    viele anstrengende und oft unlogische Charakter- Momente
    seltsame Abmischung: Stimmen sind manchmal deutlich leiser als Musik
    ausgesprochen unübersichtliche Karte


 

Vertrieb & Bezahlinhalte

Online-Aktivierung Ja
Online-Zwang Nein
Account-Bindung Ja
Bezahlinhalte Nein
 

Kommentare

Kant ist tot! schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?30.11.2020 09:40 ...
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Mir war beim Spielen halt gar nicht klar, dass es diese Metaebene gibt. Vom Original wusste ich ausschließlich, dass Aerith stirbt. Daher war ich die ganze Zeit auch davon ausgegangen, dass alles wie im Original sei. Erst nach dem Ende, dass bei mir viele Fragezeichen hinterlassen hatte, fing ich dann an, etwas zu recherchieren. Ich hatte auch erstmal keine Ahnung wer Zack ist und so. Von der Konzeption her finde ich das schon eine spannende Ausgangsposition jetzt. Zumal ich das bzgl. der Konsequenzen gar nicht so eng sehen würde, dass jetzt ein Charakter stirbt oder nicht - im Prinzip kann doch jetzt alles passieren, oder? Wobei sie sicherlich auch nicht komplett vom Sourcematerial weggehen werden...
Ryan2k6 schrieb am
Kant ist tot! hat geschrieben: ?29.11.2020 19:54
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Finde es auch mega spannend, was das Ende für den weiteren Storyverlauf bedeuten könnte. Generell sehr nice, wie da diese Metaebene implementiert wurde.
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Ich muss sagen der Teil im Labor hat sich ewig gezogen, fand ich sehr zäh, erst Recht mit dem ständigen Wechseln der Party und dem unangenehmen wechseln der Materia, das war im Original schon besser gelöst.
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Für mich ist das Ende so: Man hat gegen das Schicksal gekämpft und gesiegt, Zack hat den Kampf überlebt und jetzt wird die Story neu geschrieben, wer weiß was passiert. Vielleicht stirbt Aerith nicht, dafür jemand anderes?
Kant ist tot! schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?19.11.2020 11:53 8 ist glaube ich etwas länger von der Story her, aber da man dort ja Kämpfen eher aus dem Weg geht wegen des Levelsystems der Gegner, kommt man da auch recht fix durch. 7 war auch mein erstes JRPG damals auf PSX.
Das mit dem System hatte ich damals auch nicht gecheckt und ziemlich viel gegrindet. Aber das ist ja auch kontraintuitiv, dass es dadurch schwerer wird...
Bin mit der 7 (Remake) jetzt durch und meine Meinung hat sich noch mal ganz schön ins Positive gewendet. Die letzten beiden Kapitel waren sowohl spielerisch als auch von der Story her ziemlich nice, ein Bossfight nach dem anderen. Mit dem Kampfsystem bin ich erst zum Ende richtig warm geworden, habe vorher einfach nicht genug rumprobiert, sondern mich immer nur durchgewurschtelt. Jetzt habe ich eigentlich sogar Bock, später noch einen Hard Mode Run zu machen.
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Finde es auch mega spannend, was das Ende für den weiteren Storyverlauf bedeuten könnte. Generell sehr nice, wie da diese Metaebene implementiert wurde.
Ryan2k6 schrieb am
8 ist glaube ich etwas länger von der Story her, aber da man dort ja Kämpfen eher aus dem Weg geht wegen des Levelsystems der Gegner, kommt man da auch recht fix durch. 7 war auch mein erstes JRPG damals auf PSX.
Kant ist tot! schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?19.11.2020 09:10
Ist bei mir ganz anders, die Teile 7-9(10) spiele ich alle paar Jahre noch mal durch, Teil 7 fast jedes Jahr. Dadurch, dass sie mich damals so umgehauen haben, finde ich sie auch heute noch gut spielbar, außer das Drawsystem halt, aber da gibts ja Lösungen. Und bei 9 nerven diese Clowns ziemlich. Ist aber sonst was ganz besonderes für mich, weil ich das damals für ein Schweinegeld aus den USA importiert habe um es früher spielen zu können. Und Vivi ist einer meiner absoluten Lieblingscharaktere.
Super Mario mochte ich noch nie, das würd ich heute also auch nicht spielen :D
So zeitaufwändig sind die alten Spiele auch gar nicht, wenn man nicht alles 100% machen muss. FF7 dauert bei mir üblicherweise so 30 Stunden...da ist jeder Ubisoft Titel heute mehr. Ohne RPG zu sein. :D
30 Stunden klingt ja echt fix. Bei der 8 hatte ich den ersten Run nach 55h abgebrochen und den zweiten nach noch deutlich mehr. Aber das dürfte auch mein erstes richtiges JRPG gewesen sein, wenn man jetzt mal Pokemon außen vor lässt.
schrieb am