Der Publisher hatte das Studio Ende 2007 geschluckt und sich das Unterfangen knapp 68 Mio. Dollar kosten lassen. Die Hauptmotivation: Dem Hersteller fehlte eine Rennspielserie im Portfolio. Genau in jenem Genre kannten sich die Briten aber aus, hatte man zuvor doch die Project Gotham Racing-Reihe für Microsoft produziert.
Neben den genannten Titeln hatte Bizarre u.a. Geometry Wars: Retro Evolved samt Sequel und den PGR-Vorgänger Metropolis Street Racer entwickelt.
Update: Mittlerweile hat Activision die Schließung mehr oder weniger bestätigt. In einer Mitteilung heißt es:
"In den drei Jahren, die seit unserer Übernahme von Bizarre Creations vergangen sind, haben sich grundlegende Dinge im Rennspielgenre signifikant verändert. Trotz unserer großen Investition in eine neue Marke, Blur, konnten wir nicht genug Konsumenten ansprechen. Bizarre ist ein sehr talentiertes Entwicklerteam, aufgrund größerer ökonomischer Faktoren, die den Markt beeinflussen, erörtern wir derzeit jedoch unsere Optionen hinsichtlich der Zukunft des Studios - das schließt auch einen Verkauf der Firma mit ein."
Die Angestellten wurden wohl nicht direkt vor die Tür gesetzt, sondern gemäß UK-Recht fristgerecht gekündigt oder darüber informiert, dass Bizarre innerhalb der nächsten drei Monate geschlossen oder umstrukturiert wird.
Laut PC Gamer hat Activision mit Budcat Creations außerdem noch ein weiteres Studio eingestampft. Das Team war vor allem auf PS2- und Wii-Umsetzungen diverser Serien wie Guitar Hero spezialisiert.
Update 17.11.: Mehrere Interessenten für Bizarre?
