Activision: Mehr als 150 Mio. monatlich aktive Nutzer und großer Erfolg mit Call of Duty

 
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Activision: Mehr als 150 Mio. monatlich aktive Nutzer und großer Erfolg mit Call of Duty

Activision (Unternehmen) von
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Activision, die "Call-of-Duty-Sparte" von Activision Blizzard, meldet über 150 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAU) von Januar bis März 2021 (Q4 2020: 128 Mio.; Q3 2020: 111 Mio.; Q2 2020: 125 Mio.). Seit der Smartphone- und Free-to-play-Offensive mit Call of Duty: Mobile und Call of Duty: Warzone hat sich die Anzahl der MAUs in der Call-of-Duty-Reihe in den letzten zwei Jahren mehr als verdreifacht (Präsentation).

Nach der Integration von Call of Duty: Black Ops Cold War in Call of Duty: Warzone stiegen die Verkäufe der Vollversion von Black Ops Cold War stärker als typischerweise in einem ersten Quartal 2021. Insgesamt wuchsen die als "Nettobuchungen" bezeichneten Einnahmen auf Konsolen und PC im Vorjahresvergleich um mehr als 60 Prozent. Die ersten beiden Seasons von Black Ops Cold War und Warzone gehören zu den drei besten Seasons überhaupt in Call of Duty in Bezug auf die Ingame-Verkäufe. Die aktuell laufende (dritte) Season soll ebenfalls mithalten können.

Das diesjährige Call-of-Duty-Spiel entsteht bei Sledgehammer Games und soll ebenfalls mit Warzone verzahnt werden. Gerüchte ranken sich um den Zweiten Weltkrieg als Schauplatz (Arbeitstitel Vanguard). Dennoch erwartet Activision, dass sie im Vergleich zum Vorjahr (also 2020) weniger Exemplare verkaufen würden - diese Aussage stammte von Dennis Durkin (Chief Financial Officer von Activision) von der vorherigen Investoren-Konferenz. Seit einigen Woche wird über Qualitätsprobleme bei Call of Duty 2021, einen späten Verkaufsstart und stärkere Konkurrenz mit Battlefield 6 von EA/DICE spekuliert (wir berichteten).

Call of Duty: Mobile wächst weiter stark in allen Bereichen (Reichweite, Engagement und Player-Investment). Das Player-Investment (Definition) erreichte im März 2021 einen neuen Rekordwert. Auch die April-2021-Season zeigt sich rekordverdächtig. Mit der Veröffentlichung in China ist außerdem die Spielerzahl um einen zweistelligen Millionenwert angestiegen. Das "Player-Investment" der Spieler aus China soll (im ersten Quartal) mit dem der Spieler aus den westlichen Gebieten vergleichbar sein.

In der Konferenz mit Investoren sagte Bobby Kotick (CEO) noch, dass sie die Entwicklungskapazitäten weiter ausbauen wollen (über 2.000 Neueinstellungen) und die Größe mancher Teams im Vergleich zu 2019 um das Dreifache bis Ende 2022 steigen soll. Der Ausbau sei nötig, um Inhalte schneller produzieren zu können. Daniel Alegre (COO) fügte noch hinzu, dass sie Inhalte schneller und häufiger für ihre Spiele produzieren müssten, gerade bei Live-Spielen (Game as a Service). Andere Titel abseits von Call of Duty wurden bei der Präsentation der Geschäftszahlen von Activision übrigens gar nicht genannt, auch nicht Crash Bandicoot 4 oder Tony Hawk's Pro Skater 1+2.

Insgesamt lag der Umsatz von Activision (Januar 2021 bis März 2021) bei 891 Mio. Dollar. Das Betriebsergebnis lag bei 442 Mio. Dollar (50 Prozent operative Marge). Die Mobile-Sparte King profitierte von einem neuen Rekord an Ingame-Einnahmen bei Candy Crush. Die Sparte setzte 609 Mio. Dollar um und erzielte einen operativen Gewinn in Höhe von 203 Mio. Dollar (33 Prozent operative Marge).

Quelle: Geschäftsbericht von ATVI, PC Gamer


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