Activision Blizzard: Klage erhebt schwere Vorwürfe: Toxische Unternehmenskultur, Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz

 
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Klage gegen Activision Blizzard erhebt schwere Vorwürfe: Toxische Unternehmenskultur, Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz

Activision Blizzard (Unternehmen) von
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Aktualisierung vom 04. August 2021, 14:00 Uhr:

Im Rahmen einer Präsentation der Geschäftszahlen hat Activision Blizzards CEO versprochen, dass "Leute zur Rechenschaft gezogen würden" - das berichtet pcgamer.com. "Es gibt keinen Platz in unserer Firma, an dem Diskriminierung, Belästigung oder ungleiche Behandlung jeglicher Art toleriert werden wird", so Bobby Kotick bei seiner Eröffnungsrede während des gestrigen Investoren-Meetings.

"Unsere Arbeitsumgebung - also überall, wo wir tätig sind - wird es nicht erlauben, dass es zu Diskriminierung, Belästigung oder ungleicher Behandlung kommt. Wir werden das Unternehmen sein, das ein Beispiel für unsere Industrie setzt", führt Kotick aus.

Die Pressemitteilung zum Geschäftsbericht erwähnt ein "Engagement für ein sicheres Arbeitsumfeld". Dazu gehöre das Versprechen zeitnaher Schritte, um eine sichere und einladende Arbeitsumgebung für alle Mitarbeiter sicherzustellen". Die Arbeitsbedingungen und die Unternehmenskultur von Activision Blizzard stehen seit einigen Tagen heftig in der Kritik, u.a. im Rahmen einer Klage des "California Department of Fair Employment and Housing" (DFEH).

Kurz zuvor habe sich die "ABK Workers Alliance" genannte Gruppe aus Blizzard-Mitarbeitern übrigens gegen angekündigte Schritte zur Aufarbeitung der Situation ausgesprochen. Auf ign.com wird erläutert, dass die Gruppe u.a. die vom Unternehmen beauftragte Kanzlei WilmerHale ablehne, die eine Untersuchung der Richtlinien und Prozeduren vornehmen sollte.

In einem Brief ans Magazin erklärt der Zusammenschluss, dass die bisherigen Beziehungen der Kanzlei zum Unternehmen (z.B. mit dem "Executive Vice President for Corporate Affairs" Frances Townsend) einen Interessenkonflikt erzeugten: Ein neutraler Bericht sei so nicht möglich. Des Weiteren habe die Kanzlei eine Historie, sich gegen Mitarbeiterrechte sowie gemeinschaftliche Aktionen einzusetzen. Auf der Website würden dementsprechend Dienste wie "Bewusstsein über und Verhinderung von Gewerkschaften" angeboten.

Gestern wurden außerdem die Rücktritte von Blizzard-Präsident J. Allen Brack sowie Blizzards "Senior Vice President of HR" Jesse Meschuk bestätigt - mehr dazu hier.

Aktualisierung vom 28. Juli 2021, 14:02 Uhr:

Robert A. Kotick (Bobby Kotick), der Chef von Activision Blizzard, hat sein Schweigen gebrochen und auch eine offizielle Stellungnahme abgegeben. In dem Brief, der öffentlich eingesehen werden kann, bezeichnete er die ersten Reaktionen seitens des Unternehmens auf die eingereichte Klage als unangemessen bzw. unsensibel und lobte den Mut derjenigen, die sich im Rahmen der Missbrauchsanschuldigungen gemeldet hatten.

Bobby Kotick: "Wir müssen unbedingt alle Perspektiven und Erfahrungen anerkennen und die Gefühle derjenigen respektieren, die in irgendeiner Weise misshandelt/verletzt wurden. Es tut mir leid, dass wir nicht das richtige Einfühlungsvermögen und Verständnis aufgebracht haben. (...) Wir ergreifen rasche Maßnahmen, um das verständnisvolle, fürsorgliche Unternehmen zu werden (...) und um ein sicheres Umfeld zu gewährleisten. In unserem Unternehmen gibt es keinen Platz für Diskriminierung, Belästigung oder Ungleichbehandlung jeglicher Art. Wir werden alles tun, um sicherzustellen, dass wir gemeinsam die Art von integrativem Arbeitsplatz verbessern und aufbauen, die für die Förderung von Kreativität und Inspiration unerlässlich ist."

Die Anwaltskanzlei WilmerHale ist vom Activision-Blizzard-CEO eingeschaltet worden, um die im Unternehmen verwendeten Prozeduren, Richtlinien und Verfahren zu überprüfen. Mitarbeiter, die sich nicht richtig behandelt fühlen, sollen sich an die Anwälte wenden können.

"Wir werden weiterhin jede einzelne Beschwerde untersuchen und nicht zögern, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen", schreibt der CEO. Er spricht davon, dass "ein dauerhafter Wandel" eingeleitet werden soll. Fünf Punkte werden angeführt: Gespräche zur Verbesserung der Unternehmenskultur, personelle Veränderungen (Überprüfung von Managern und Führungskräften), Verbesserung der Einstellungspraktiken, Veränderung von kritisierten Elementen in Spielen (Entfernung von Inhalten, die von Mitarbeitern und Spielern als unangemessen empfunden werden; z.B. in WoW) und die Sicherstellung des Wohlergehens der Mitarbeiter.

"Ich versichere ihnen, dass wir unser Unternehmen gemeinsam verbessern werden und das inspirierendste und integrativste Unterhaltungsunternehmen der Welt sein werden", heißt es abschließend von Bobby Kotick.

Der offene Brief (siehe gestriges News-Update) an die Führungsetage von Activision Blizzard wurde mittlerweile von mehr als 2.600 aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern unterzeichnet. Außerdem werden Mitarbeiter von Activision Blizzard im Laufe des heutigen Tages die Arbeit niederlegen, um gegen die "abscheuliche und beleidigende" Reaktion der Unternehmensführung auf die erhobene Klage zu protestieren (Polygon). Blizzard Entertainment hat den Mitarbeitern übrigens mitgeteilt, dass sie die "Walk-Out-Stunden" trotz der Arbeitsniederlegung bezahlen werden (Jason Schreier).

Aktualisierung vom 27. Juli 2021, 16:32 Uhr:


Mittlerweile haben mehr als 1.500 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter von Activision Blizzard einen Brief unterzeichnet, in der sie die Reaktion von Activision Blizzard auf die Klage scharf verurteilen. In dem Brief, der sich an die Unternehmensleitung bzw. die Manager richtet und u.a. Kotaku vorliegt, heißt es: "Die Aussagen von Activision Blizzard Inc. (...) sind abscheulich und beleidigen all das, wofür unser Unternehmen unserer Meinung nach stehen sollte." Auslöser des Briefs war ein internes Memo von Frances Townsend (Chief Compliance Officer). Townsend behauptete, dass die Klage "ein verzerrtes und unwahres Bild von [Activision Blizzard] zeichnete, einschließlich sachlich falscher, alter und aus dem Zusammenhang gerissener Geschichten - einige davon von vor mehr als einem Jahrzehnt".

In dem Brief der Mitarbeiter steht weiter: "Wir glauben, dass diese Behauptungen unserem fortwährenden Streben nach Gleichberechtigung innerhalb und außerhalb unserer Branche geschadet haben. Die Behauptungen, die aufgestellt wurden, als 'verzerrt und in vielen Fällen falsch' zu bezeichnen, schafft eine Unternehmensatmosphäre, die den Opfern keinen Glauben schenkt. Es lässt auch Zweifel an der Fähigkeit unserer Organisationen aufkommen, Missbrauchstäter für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen und ein sicheres Umfeld für Opfer zu schaffen, die sich in Zukunft melden. Diese Aussagen machen deutlich, dass unsere Führung unsere Werte nicht an die erste Stelle setzt."

"Die Führungskräfte unseres Unternehmens haben behauptet, dass Maßnahmen ergriffen werden, um uns zu schützen, aber angesichts der rechtlichen Schritte - und der beunruhigenden offiziellen Reaktionen, die darauf folgten - vertrauen wir nicht mehr darauf, dass unsere Führungskräfte die Sicherheit der Mitarbeiter über ihre eigenen Interessen stellen werden. Die Behauptung, es handele sich um eine 'wirklich unbegründete und unverantwortliche Klage', während so viele derzeitige und ehemalige Mitarbeiter über ihre eigenen Erfahrungen mit Belästigung und Missbrauch sprechen, ist einfach inakzeptabel."

Die Unterzeichner fordern, die Ernsthaftigkeit dieser Anschuldigungen anzuerkennen und dass Townsend von ihrer Position als leitende Sponsorin des Activision Blizzard King Employee Women's Network zurücktritt. Außerdem soll die Unternehmensleitung mit den Mitarbeitern zusammenarbeiten, um den Arbeitsplatz einem sicheren Ort zu machen und über Fehlverhalten zu sprechen.

Alex Klontzas (Senior Game Producer) und Jeff Hamilton (Senior System Designer) teilten derweil auf Twitter mit, dass das nächste Update für World of WarCraft aufgrund der Ereignisse und der Reaktion des Unternehmens wohl später erscheinen dürfte. Die Moral im WoW-Team sei stark angeschlagen und die Betroffenheit sei ziemlich hoch.

In dem Zusammenhang ging auch ein Video von der BlizzCon 2010 durch das Netz, in dem eine Messebesucherin eine Frage zur "übersexualisierten Darstellung von Frauen" in World of WarCarft stellte und die Entwickler nur flapsig darauf eingingen - und sich eher darüber lustig machten. Befragt wurden damals u.a. J. Allen Brack (aktueller Präsident von Blizzard), Alex Afrasiabi (damaliger Senior Creative Director von WoW) und Greg Street (Lead Systems Designer). Rückblickend betrachtet meldete sich nun Greg Street (Ghostcrawler) zu Wort und schrieb, dass die damaligen Aussagen "peinlich" und "beschämend" wären.


Aktualisierung vom 25. Juli 2021, 12:15 Uhr:

Während sich die Führungskräfte von Activision Blizzard nicht entscheiden können, ob die erhobenen Vorwürfe "beunruhigend" oder "unbegründet" sind (siehe unten), haben über 20 Mitarbeiter die Reaktionen des Unternehmens auf die Berichte über sexuelle Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz öffentlich kritisiert. Einige WoW-Entwickler haben aus "Solidarität mit den Frauen" ihre Arbeit niedergelegt.

"Viele von uns werden heute aus Solidarität mit den Frauen, die sich zu Wort gemeldet haben, nicht arbeiten", schrieb Jeremy Feasel (Lead Game Designer von World of WarCraft). "Die Aussagen von ABK [Activision Blizzard King] repräsentieren nicht unsere Haltung. Wir glauben den Frauen und wir werden weiterhin danach streben, es besser zu machen und andere zur Verantwortung zu ziehen. Taten sprechen lauter als Worte."

Das WoW-Team hat eine "Mischung aus Empörung, Trauer und Schmerz durchgemacht", sagte Narrative Designer Steve Danuser. Die Statements von dem Publisher bezeichnete er als "Bullshit-Aussagen". Es sei viel wichtiger, die Unternehmenskultur und die Spiele-Industrie allgemein zu verbessern, meinte er.

Olivia Burkhart (Associate Producer bei Blizzard): "Die letzten Tage haben mich wütend auf die FIRMA gemacht, für die ich arbeite, aber so stolz auf die MENSCHEN, mit denen ich zusammenarbeite. Alle versammeln sich, hören zu, sprechen sich gegen die grausamen Reaktionen aus und fordern Maßnahmen. Wir sind hier, wir sind wütend und nicht so leicht zum Schweigen zu bringen."

Auch Chris Metzen, der bis 2016 als Senior Vice President of Story and Franchise Development bei Blizzard gearbeitet hatte, fand noch klarere Worte als der ehemalige Blizzard-Chef Mike Morhaime und entschuldigte sich. "Wir haben versagt und es tut mir leid", so begann er seine Stellungnahme. "Ich möchte mich bei allen bei Blizzard entschuldigen - bei denen, die ich kenne; und bei denen, die ich nie getroffen habe - für die Rolle, die ich in einer Kultur gespielt habe, die Belästigung, Ungleichheit und Gleichgültigkeit förderte."


Ursprüngliche Meldung vom 24. Juli 2021, 14:18 Uhr:

Die Arbeitsbedingungen und die Unternehmenskultur von Activision Blizzard stehen seit einigen Tagen heftig in der Kritik. In einer Klage des "California Department of Fair Employment and Housing" (DFEH), die auf einer mehrjährigen Untersuchung der US-Behörde basiert, werden schwerere Vorwürfe gegen das Unternehmen erhoben, u.a. sexuelle Belästigung von weiblichen Angestellten. Weitere Benachteiligungen bei Bezahlung, Aufstiegschancen, Arbeitsaufteilung und der allgemeinen Behandlung von Frauen werden aufgezählt. Die Unternehmensführung habe es versäumt, Maßnahmen zur Verhinderung von Diskriminierung und Belästigung sowie zur Gleichstellung zu ergreifen, heißt es (zur Klageschrift). Das Ziel der Klage ist eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu erreichen.

Erwähnt wird eine "allgegenwärtige Frat-Boy-Kultur am Arbeitsplatz" (frat-boy: ein junger Mann, der sich in einer ungestümen oder albernen Weise verhält, die als typisch für Mitglieder einiger Hochschul-Burschenschaften gilt; frat-boys denken, dass sei besser als alle anderen sind, weil sie zu einer Studentenverbindung gehören). Hinzukommen Trinkgelage im Büro, sexistische Witze, offene Scherze über Vergewaltigungen und die Delegierung von Aufgaben an Frauen, damit die Männer zocken konnten. Von Beförderungen sollen Frauen oft ausgenommen worden sein, weil sie schwanger werden können. Auch gehässige Sprüchen, wenn Frauen ihre Kinder von der Kita abholten, wurden beispielhaft genannt. In der Klage wird eine Activision-Mitarbeiterin erwähnt, die sich das Leben nahm, während sie mit einem (männlichen) Vorgesetzten auf einem Betriebsausflug war. Sexuelle Belästigung und die Weitergabe von Nacktfotos (während einer Betriebsfeier) werden in dem Kontext beschrieben.

Im Zuge der Klage (Bloomberg und Jason Schreier) haben sich zahlreiche ehemalige Mitarbeiterinnen von Activision Blizzard zu Wort gemeldet und eigene Berichte über die Arbeitsbedingungen veröffentlicht (Liste bei Reddit). Ihre Erfahrungen erhärten teilweise die erhobenen Vorwürfe.

In einem ersten Statement (Kotaku) bezeichnet Activision Blizzard die DFEH und ihre Klage abschätzig als ein "unverantwortliches Verhalten von unverantwortlichen Staatsbürokraten". Der Unternehmenssprecher schreibt, dass die Klage in vielen Fällen falsche oder aus dem Kontext gerissene Beschreibungen aus der Vergangenheit von Blizzard enthalten würden und die DFEH die Ergebnisse ihrer Untersuchung dem Unternehmen nicht im Vorfeld mitgeteilt hätte. Es heißt, dass insgesamt ein Zerrbild entstanden sei, das nichts mit dem heutigen Arbeitsplatz zu tun habe.

"Wir schätzen Vielfalt und bemühen uns, einen Arbeitsplatz zu fördern, der für alle Inklusion bietet. In unserem Unternehmen oder in unserer Branche, oder in jeder Branche, ist kein Platz für sexuelles Fehlverhalten oder Belästigung jeglicher Art. Wir nehmen jede Anschuldigung ernst und gehen allen Vorwürfen nach. In Fällen, die mit Fehlverhalten in Verbindung stehen, wurden Maßnahmen ergriffen, um das Problem zu lösen", heißt es in dem Statement.

Im weiteren Verlauf haben sich einige Führungskräfte von Activision und Blizzard Entertainment in internen Schreiben zu Wort gemeldet. Sie zeigen sich bestürzt über die Anschuldigungen. Sie beteuern, den Berichten nachgehen und Lösungen finden zu wollen. Auch Mike Morhaime (Ex-Präsident von Blizzard; bis 2018) zeigte sich schockiert, äußerte sein Mitgefühl und entschuldigte sich für etwaige Fehler, die er damals gemacht hatte.

Als Folge der Anschuldigungen wollen The Gamer, GameXplain und andere Websites/Outlets keine Berichte mehr über Spiele, Events und Produkte von Activision Blizzard veröffentlichen, bis sich die Arbeits- und Unternehmenskultur verbessern würde. Teilweise gilt diese Berichtsperre für Titel von Ubisoft. In World of WarCraft demonstrieren zahlreiche Spieler ihre Solidarität und posierten in Oribos und/oder verließen scharenweise die WoW-Kanäle auf Reddit.

Quelle: Bloomberg, PC Gamer, Jason Schreier, Resetera, Reddit, Kotaku, Polygon, MMO-Champion, ATVI, activision.com, ign.com, pcgamer.com

Kommentare

LeKwas schrieb am
Activision Blizzard wird wieder verklagt, diesmal von den eigenen Mitarbeitern. Diese haben sich dafür mit der CWA (Communications Workers of America, einer Gewerkschaft) zusammengetan. Vorwurf ist, dass ActivBlizz versucht habe, den Aufbau einer Gewerkschaft zu verhindern:
https://www.washingtonpost.com/video-ga ... ting-nlrb/
https://www.vice.com/en/article/y3d73m/ ... ion?update
https://www.gamesindustry.biz/articles/ ... o-organize
Activision Blizzard employees and the Communications Workers of America (CWA), a major media labor union, have filed an unfair labor practice lawsuit against Activision Blizzard accusing the video game company of worker intimidation and union busting. The union claims that Activision Blizzard is using coercive tactics to stop employees from unionizing.

Es wurde auch ein PDF Dokument der Klageschrift öffentlich geschaltet, das kann man sich hier herunterladen:
https://cwa-union.org/sites/default/fil ... rights.pdf
Der Angeklagte in diesem Fall ist Bobby Kotick als CEO und damit Repräsentant von ActivBlizz.
Wer bzgl. Section 8(a)(1) dieses National Labor Relations Act nachlesen möchte:
https://www.nlrb.gov/about-nlrb/rights- ... tion-7-8a1
Interfering with employee rights (Section 7 & 8(a)(1))
Employees have the right to unionize, to join together to advance their interests as employees, and to refrain from such activity. It is unlawful for an employer to interfere with, restrain, or coerce employees in the exercise of their rights. For example, employers may not respond to a union organizing drive by threatening, interrogating, or spying on pro-union employees, or by promising benefits if they forget about the union.
Section 7 of the National Labor Relations Act (the Act) guarantees employees "the right to self-organization, to form, join, or assist labor organizations, to bargain collectively through representatives of their own choosing, and to engage in other concerted activities for the purpose of collective bargaining or other mutual...
GamepadPro schrieb am
Mit Patriarchat hab ich mich etwas beschäftigt, aber da kommen die Vorwurfe bloß wegen der höheren Wirtschaftsleistung der Männer her. Einerseits ist deren Berufswahl besser und zudem tendieren sie zu mehr Arbeitsfanatismus. Dadurch erzielen sie höhere Einkommen. Von der Wirtschaftsleistung der Einen profitieren auch immer alle anderen. Einen besonderen Nachteil haben Frauen wegen der Ausfallzeit Kind. Aber daraus sollte man keine Kritik an Unternehmen richten.
(Systematisch werden eher Männer unterdrückt. Aber wen kümmern schon die Männer.)
greenelve schrieb am
DeusHelios hat geschrieben: ?11.09.2021 16:09 Weiß ich ja nicht, du etwa?
In der europäischen Studie wird z.B. gesagt, dass in dem Sample 3% der Anschuldigungen sich als falsch rausgestellt hatten. Dazu muss man bedenken, dass es oft gar nicht eindeutig bewiesen werden kann ob es tatsächlich eine falsche Anschuldigung war oder nicht.
Die gleiche Studie sagt auch, dass "Die Verurteilungsquote fällt für Vergewaltigung höher aus als für sexuelle Nötigung
(25% vs. 18%)." Es werden also nur 25% der Angeklagten verurteilt.
Die restlichen 75% kommen aufgrund verschiedener Gründe frei.
Ich weiß, man muss als Mann nicht diese Angst haben, wie sie auch hier im Forum formuliert wurde. 3% sagt eine Studie, andere bewegen sich ebenfalls im Bereich von 2-8 Prozent. Und stimmt überein mit dem, was im verlinkten Artikel heruntergebrochen wird. Alles weit weg von dem, was hier als Mythos erklärt wird, wie viele falsche Anschuldigungen es gibt und wie viel Angst man als Mann haben sollte.
Was tatsächliche Verurteilungen angeht, ist ein anderes Thema (oftmals steht Aussage gegen Aussage und da ist es schwer, die Wahrheit zu finden. Beim Thema Vergewaltigung selbst ist auch die Frage, ab wann juristisch ist etwas eine Verurteilung*). Mir ging es rein um den Mythos, falsche Anschuldigen wären zahlreich und können jeden und überall treffen. Darauf hattest du mich zitiert.
Anderes Beispiel vor ein paar Jahren gab es in Schweden? (skandinavisches Land) ein Gesetz, wonach Sex nur noch mit Einwilligung. Als Gesetz gegen Vergewaltigung und Reaktion war: "Mann muss die eigene Ehefrau einen Zettel unterschreiben lassen, lächerliches Gesetz".
*aber das hier diskutieren zu wollen halte ich für nahezu unmöglich. Dafür gibt es zu viel Streufeuer das Thema zu stören, zu beenden, lieber beim Mythos bleiben zu wollen. Wie man auch an der Reaktion zum Link sieht "ist die süddeutsche, das muss man nicht glauben", um letztlich den eigentlichen Inhalt wegzuwischen, anstatt sich damit auseinanderzusetzen.
schrieb am