Square Enix: Trennung von IO Interactive (Hitman); Investoren werden gesucht

 
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Square Enix trennt sich von IO Interactive (Hitman)

Square Enix (Unternehmen) von Square Enix
Square Enix (Unternehmen) von Square Enix - Bildquelle: Square Enix
Im Zuge der Präsentation der Geschäftsergebnisse hat Square Enix bekanntgegeben, dass sie sich vom dänischen Studio IO Interactive (Hitman) trennen werden. Sie wollen ihre Ressourcen besser bündeln und sich auf ihre wichtigsten Spielereihen konzentrieren, heißt es in einem Statement. Seit der Übernahme von Eidos (2009) fungierte IO Interactive als (hundertprozentiges) Tochterunternehmen von Square Enix. Es würden bereits Gespräche mit potenziellen Investoren geführt, um das Überleben des Studios zu sichern. Wie es mit Hitman weitergehen wird, ist unklar.

Auszug aus dem Statement: "To maximize player satisfaction as well as market potential going forward, we are focusing our resources and energies on key franchises and studios. As a result, [Square Enix] has regrettably decided to withdraw from the business of IO Interactive A/S, a wholly‐owned subsidiary and a Danish corporation, as of March 31, 2017."
Quelle: Square Enix

Kommentare

Guffi McGuffinstein schrieb am
Also der einzige, von dem ich weiß, wo es ihn hin verschlagen hat, ist der Erschaffer von Limbo. Der ist allerdings schon nach Teil 1 gegangen um sich eigenen Ideen zu widmen (welche sehr gut waren, wie man jetzt rund ein Jahrzehnt später feststellen durfte).
VonBraun schrieb am
Elderbunnie hat geschrieben: ?11.05.2017 23:06
VonBraun hat geschrieben: ?11.05.2017 21:58 Ich hoffe das sie es ohne großen Publisher wieder schaffen an die alten Teile ranzukommen.
Das "Problem" ist, dass von der alten Riege keiner mehr bei IOI ist. Für Absolution hatte der Cutszene-Designer (oder so ähnlich) von Blood Money das Lead-Design übernommen und da hat man ja gesehen, was da für ein Murks bei raus gekommen ist.
Jesper Kyd, der den Soundtrack der ersten vier Teile komponiert hat (und damit in den Game-OST-Olymp aufgestiegen ist), hat auch in einem Interview zur Zeit um Absolution gesagt, dass er keine Soundtracks mehr für Hitman machen wird, da von den alten Leuten (und Freunden) keiner mehr da ist. Und seien wir ehrlich: Ohne Jesper Kyd Soundtrack ist Hitman eigentlich nicht Hitman. Was der allein durch die Musik an Atmosphäre kreiert hat ist bis heute unerreicht. Bei der Musik von Contracts (Teil 3) macht man sich schon beim Hören ins Hemd. :Blauesauge:
Die Entwickler sollten mal in sich gehen, den zweiten Teil noch mal spielen und dann analysieren, wieso der der erfolgreichste war. Hitman 2016 leidet zum Beispiel atmosphärisch extrem darunter, dass in jedem Land nur Englisch (noch nicht mal mit passendem Akzent) gesprochen wird. Kann doch nicht so schwer sein, 2-3 Muttersprachler aus dem jeweiligen Land zu holen und ein paar Sätze einsprechen zu lassen. :roll:
Das Jesper Kyd nicht mehr dabei war hat mich damals schon verwundert, aber das die ganzen alten IO Leute eh nicht mehr dabei sind hatte ich garnicht mibekommen.
Der Soundtrack war wirklich eine der Stärken der Hitman Reihe und ja das Hitman 3 Menu Theme ist göttlich.
Das erklärt natürlich einiges, stimmt mich aber umso trauriger.
Man hat ja schon bei Bioware und Co. gesehen wohin das in der Regel führt.
Du weisst nicht zufällig wohin es die meissten verschlagen hat oder ?
Oftmals raufen sie sich ja bei einem neuen Studio wieder zusammen, siehe Obsidian.
Nightfire123456 schrieb am
Da war die Idee mit den Einzelnen Episoden wohl doch nicht so gut.
Mich haben sie damit auf jeden fall Abgeschreckt. Ich hab mir sogar die erste Episode geholt und von der Spielmechanik gefällt es mir gut. Aber mit dem Prinzip der Einzelnen zerstückelten Episoden werde ich nicht warm. Da gefiel mir Hitman Absolution mit den einzelnen Level abschnitten und Teilsweise recht kleinen Level die nur dazu dienten die Story weiter zu treiben deutlich besser.
Xris schrieb am
Mouche Volante hat geschrieben: ?11.05.2017 18:26 Wirklich traurig. Geht denn heutzutage nur noch pupertäres Fantasy Zeugs? Kann angesichts der offensichtlich geringen Verkäufe erwachsener Titel wie Deus Ex, Dishonored, Hitman und demnächst Prey die These von der zunehmenden Verblödung der Gamer nur unterstützen. Tragisch.
Ja früher war alles besser. Moment..... Wenn ich mich recht erinnere war bspw. ein System Shock 2 damals auch kein Kassenschlager. Aber hey. Doom II war zur gleichen Zeit sicherlich mindestens genauso kreativ. Jedenfalls hatte es die bessere Grafik.
Leider ist es in den allermeisten wirklich innovativen oder besonderen Spielen schon immer so ergangen. In 9 von 10 Fällen. Nischentitel.
Guffi McGuffinstein schrieb am
Das sind gute Nachrichten. Ich denke mal, die (in meinen Augen unkluge) Entscheidung, beim Episodenformat zu bleiben hängt tatsächlich auch mit dem "Season" Charakter zusammen.
Und zugegeben, ein bisschen gespannt bin ich schon irgendwie, wie die Story, so uninspiriert sie auch sein mag, weiter geht.
schrieb am