Silent Hill: Shattered Memories (
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Test vergab Mathias deshalb nicht ohne Grund mit 86% den Gold-Award.
Dabei wäre fast alles anders gekommen: Aus Dokumenten, die
Silenthillmemories.net vorliegen, wollte Konami das Spiel eigentlich als Silent Hill: Cold Heart und ohne inhaltliche Referenzen zum ersten Teil veröffentlichen. Aus der 14-seitigen Broschüre geht außerdem hervor, dass auch ein Kampfsystem geplant war und man mit Jessica Chambers eine Protagonistin durch den verstörenden Alptraum dirigiert hätte.
An dem für Cold Heart entwickelten Konzept rund um die Themen Eis und Kälte hielt man dagegen fest: Auch in Shattered Memories friert die Welt stellenweise ein und Gegner werden zu Eis-Skulpturen. Wer einen Blick auf die Unterlagen werfen will, wird
hier fündig.
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