EverQuest Next: Entwicklung endgültig eingestellt

 
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EverQuest Next: Entwicklung endgültig eingestellt

EverQuest Next (Rollenspiel) von Daybreak Games
EverQuest Next (Rollenspiel) von Daybreak Games - Bildquelle: Daybreak Games
Daybreak Games hat die Entwicklung von EverQuest Next endgültig eingestellt. Russell Shanks (Präsident des Studios) erklärte in einem Statement, dass die Einstellung solch eines Projektes natürlich schwer sei, sie aber leider gemerkt hätten, dass die einzelnen Spielelemente nicht zusammen funktionieren würden und es keinen Spaß gemacht hätte. Es hätte einfach nicht die eigenen Erwartungen entsprochen, hieß es weiter. Auf EverQuest und EverQuest 2 soll die Entscheidung keinen Einfluss haben.
Quelle: Daybreak Games

Kommentare

Amaunir schrieb am
WoW hatte sich ja auch nur an Everquest orientiert, nur vieles sehr viel simpler gemacht. Das Craftingsystem von Everquest war mal recht komplex, daran kann ich mich noch erinnern, das war spitze. Wie ich dann mal wieder hineingeschaut habe, hatten sie es zurechtgestutzt, denn um erfolgreich zu sein muss ein MMO ja ganz genau so sein wie WoW, einfach und zuganglich... Alle anderen MMOs haben ihre Spiele dann eben so gebaut wie WoW, davor hatte man aber noch recht viel experimentiert, das war eine schöne Zeit. "... aber komisch, die spielen ja weiterhin WoW... Warum denn? Wir haben unser Spiel doch ganz genauso gemacht wie WoW, das kann nicht sein!"
Nun. vielleicht muss man eben mal was anderes versuchen? In einem kleinen Indi-Segment kann ich mir das gut vorstellen, das sehe ich auch so.
sphinx2k schrieb am
Amaunir hat geschrieben: ?01.04.2019 07:03 Wenn man sich mal wieder zurückbesinnen würde, was MMO mal waren, dann könnte da auch heute vielleicht noch was gehen, aber seit Jahren orientierte man sich nach Schema-F und das ist und bleibt einfach öde. Ja, nun eher nicht mehr, denn das Genere ist ja so tot wie die Echtzeitstrategie.
Vor allem müssen sie dann mit einem Spiel rechnen das nicht eine halbe Millionen oder mehr aktive Spieler hat. Eine dauerhafte aktive Basis von 50.000 muss in der Lage sein das Projekt finanziell zu tragen + genug sein das Gameplay am laufen zu halten.
Jahrelang war für viele MMO Entwickler WoW der Maßstab und nach dessen absurd hohen Spielerzahlen wurde geplant.
So man das Spiel als einen Nieschenmarkt Titel Plant halte ich ein gutes MMO auch heute noch für möglich. Aber es muss eben auch was neues sein und nicht der hundertste Aufguss von dem was es schon gab. Der Ansatz mit der Dynamischen Welt von EQNext war an sich gut, das die Technik das Problem war hat man ja leider schon bei Landmark gemerkt.
Die neueren Spiele die viel auf PvP setzten, da hört man wieder das alte Problem solcher spiele. Eine Seite liegt vorne. Die Verlierer Seite/n geben auf bzw. wechseln zur gewinner Seite..das PvP System kollabiert -> Spiel tot.
Ein gutes PvE Fundament, das ohne den PvP Part funktioniert, hat IMO keiner von den demnächst kommenden Spielen.
Amaunir schrieb am
Ich mochte an MMOs immer das Klassensystem und man so mit Leuten aus alles Welt zusammen kam. Irgendwann sind die allerdings abgedriftet zu schlechten Single Player RPGs wo man nur noch zu den Instanzen zusammen kam. Ich brauche einfach keine Gruppe um 10 Kokoloresfliegen einzusammeln oder einen Brief von A nach B zu tragen, sowas bekomme ich gerade noch so alleine hin. Ich will das allerdings überhaupt nicht machen und wenn ich bis zum Maximallevel in einem MMO mit solchen Dumpfbackenquests alleine unterwegs bin, dann kann ich auch was anderes spielen.
Wenn man sich mal wieder zurückbesinnen würde, was MMO mal waren, dann könnte da auch heute vielleicht noch was gehen, aber seit Jahren orientierte man sich nach Schema-F und das ist und bleibt einfach öde. Ja, nun eher nicht mehr, denn das Genere ist ja so tot wie die Echtzeitstrategie.
Hamurator schrieb am
DEMDEM hat geschrieben: ?31.03.2019 20:37
Hamu-Sumo hat geschrieben: ?30.03.2016 21:20 Ich mag da eher Freiheiten. Wenn ich einen männlichen Magier spielen will (und das tue ich gern), habe ich bei Black Desert erstmal ein Problem. In einem MMO ist es mir nicht gänzlich egal, was ich durch die Gegend scheuche der Immersion wegen.
Öhm, es gibt einen männlichen Magier in Black Desert Online, dem Wizard, das männliche Pendant zur Witch. Aber ja, grundsätzlich finde ich die Geschlechter-Einschränkung bei MMOs auch merkwürdig.
Vielleicht mittlerweile, gut möglich, ich meine aber, dass es 2016, als ich den zitierten Beitrag geschrieben habe, noch ganz anders aussah.
DEMDEM schrieb am
Hamu-Sumo hat geschrieben: ?30.03.2016 21:20 Ich mag da eher Freiheiten. Wenn ich einen männlichen Magier spielen will (und das tue ich gern), habe ich bei Black Desert erstmal ein Problem. In einem MMO ist es mir nicht gänzlich egal, was ich durch die Gegend scheuche der Immersion wegen.
Öhm, es gibt einen männlichen Magier in Black Desert Online, dem Wizard, das männliche Pendant zur Witch. Aber ja, grundsätzlich finde ich die Geschlechter-Einschränkung bei MMOs auch merkwürdig.
schrieb am