Minecraft: In Südkorea erst ab 19 Jahren freigegeben

 
von ,

Minecraft: In Südkorea erst ab 19 Jahren freigeben

Minecraft (Survival & Crafting) von Mojang / Microsoft
Minecraft (Survival & Crafting) von Mojang / Microsoft - Bildquelle: Mojang / Microsoft
Obwohl Minecraft (ab 18,98€ bei kaufen)  als familienfreundliches Spiel bekannt ist, wurde es zuletzt mit einer 19+ Altersbeschränkung in Südkorea versehen. Das hat jedoch nichts mit dem eigentlichen Inhalt des Spiels zutun, sondern damit, dass Microsoft einen Xbox Live Account zum Spielen vorraussetzt, den man in dem Land erst ab einem Alter von 19 Jahren erstellen darf.

In Südkorea gibt es ein Gesetz, das besagt, dass Kinder zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens keine Videospiele konsumieren dürfen. Zuvor war es noch möglich, sich mit einem Mojang-Konto anzumelden, wodurch das Gesetzt von Minderjährigen umgangen wurde. Diese Option wurde jetzt jedoch von Microsoft entfernt, um den gesetzlichen Vorgaben nachzukommen.

Letztes aktuelles Video: Sonic x Minecraft DLC Official Trailer

Quelle: Gamespot

Kommentare

SethSteiner schrieb am
winkekatze hat geschrieben: ?08.07.2021 18:59
SethSteiner hat geschrieben: ?08.07.2021 16:34 Das Recht auf gewaltfreie Erziehung (wenn auch verwässert durch die Religionsfreiheit) ist ein enormer Fortschritt.
Da würde ich gerne eine Erläuterung hören inwieweit das Recht von Kindern auf gewaltfreie Erziehung durch die Religionsfreiheit eingeschränkt ist? Beziehst Du dich da auf Beschneidungen oder meinst du etwas anderes?
Ja ich beziehe mich auf die (nicht medizinisch induzierte versteht sich) Beschneidung von Kindern.
winkekatze schrieb am
SethSteiner hat geschrieben: ?08.07.2021 16:34 Das Recht auf gewaltfreie Erziehung (wenn auch verwässert durch die Religionsfreiheit) ist ein enormer Fortschritt.
Da würde ich gerne eine Erläuterung hören inwieweit das Recht von Kindern auf gewaltfreie Erziehung durch die Religionsfreiheit eingeschränkt ist? Beziehst Du dich da auf Beschneidungen oder meinst du etwas anderes?
il pinguino schrieb am
SethSteiner hat geschrieben: ?08.07.2021 16:34 Egal ob es um Gewaltverherrlichung, um Pornographie oder Glücksspiel geht, an keiner Stelle gibt es irgendeinen Beleg für die die Behauptungen.
Es ist was anderes, ob man Pornoseiten hinter dem Jugendschutz versteckt oder verhindert, dass Personen, egal welchen Alters ungehemmt Geld beim Glücksspiel verprassen. Erst Recht, wenn besagte Person auf der schwarzen Liste steht und trotzdem munter weiterzocken kann. Anders als beim Pornos schauen, entsteht bei Glückspielsucht sehr wohl ein Schaden. Und da muss irgendeine Art von Alterskontrolle vorliegen, denn kein Elternteil weiß 100% jederzeit was die Kids tun. Sowas auf die Eltern immer abzuwälzen, tun vor allem die, die selber keine haben.
greenelve schrieb am
Temeter  hat geschrieben: ?08.07.2021 16:43 ... ausreicht, um derartige Gesetzte durchzudrücken, dann ist das schon in sich selbst bedenklich.
Wobei, glaubst du, das war wirklich nur ein Vorwand für Überwachung?
Bei dem Gesetzt scheint es zu reichen. Andere Gründe als der vorgeschobene Jugendschutz sind mir grad nicht bekannt.
Ich würde jetzt nicht rein Überwachung sagen, da weniger überwacht, sondern schlicht abgetrennt wird. Überwachung wäre eher eine Pflicht auf Staatstrojaner. Auch wenn Überwachung im Sinne der Kontrolle, welche Seite angezeigt, welches Wissen aufgenommen wird, vorhanden ist.
Eine Regelierungsobsession wird auch dabei sein, aber Internetfilter ist schon öfters im Gespräch gewesen und es ging nie darum, schlicht einer Obsession zur Regulierung zu folgen. Da war immer der Gedanke von Kontrolle im Sinne einer Überwachung zu Gunsten der eigenen Machtposition dabei (sei es von Politik oder Industrie).
Rein für Regulierung könnte man auch alles schön kategorisieren, da bräuchte es keinen solchen "Filter".
Temeter  schrieb am
greenelve hat geschrieben: ?08.07.2021 16:15
Temeter  hat geschrieben: ?08.07.2021 16:10 Nö, mir gehts um das generelle Konzept des Jugendschutzes.
Ok, das generelle Konzept. Wobei der Internetfilter weniger das Konzept betrifft, es ist ein vorgeschobener Grund, der das Konzept Jugendschutz... nunja... vorschiebt.
Naja, wenn das...

... ausreicht, um derartige Gesetzte durchzudrücken, dann ist das schon in sich selbst bedenklich.
Wobei, glaubst du, das war wirklich nur ein Vorwand für Überwachung? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es einfach nur Ignoranz und die konservative-deutsche Obsession ist, alles durchzuregulieren.
schrieb am
Minecraft
ab 18,98€ bei