Cyberpunk 2077: Entwicklungskosten und Marketingkosten (2020) wieder eingespielt; Rekord-Vorverkäufe auf PC

 
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Cyberpunk 2077: Entwicklungskosten und Marketingkosten (2020) wieder eingespielt; Rekord-Vorverkäufe auf PC

Cyberpunk 2077 (Rollenspiel) von Bandai Namco Entertainment Europe
Cyberpunk 2077 (Rollenspiel) von Bandai Namco Entertainment Europe - Bildquelle: Bandai Namco Entertainment Europe
CD Projekt meldet, dass die Gesamtausgaben für die Entwicklung und die eigenen Marketingkosten (2020) von Cyberpunk 2077 (ab 19,98€ bei kaufen) wieder eingenommen wurden. Zugleich legen die Vorverkaufszahlen nahe, dass das Rollenspiel den besten Verkaufsstart aller Zeiten auf PC hingelegt hat.

Laut Angaben für die Investoren von CD Projekt entfallen 59 Prozent der Vorverkäufe auf die PC-Version und entsprechend 41 Prozent auf die Konsolen (keine weitere Unterteilung). Der Anteil der Digitalverkäufe von den Pre-Order-Zahlen beträgt 74 Prozent.

Da das Unternehmen bisher von 8 Mio. Vorbestellungen sprach, wurden 4,64 Mio. Exemplare auf dem PC vorbestellt. Da solche Vorbestellungen in der Regel erst zum Tag des Verkaufsstarts aus geschäftlicher Sicht gezählt werden, hat das Rollenspiel von CD Projekt Red den kürzlich aufgestellten Rekord für das schnellstverkaufte PC-Spiel aller Zeiten gebrochen - zumal nur die Vorverkäufe und nicht noch die Verkäufe in den ersten 24 Stunden gezählt wurden. Bisheriger Rekordhalter in dem Bereich war World of WarCraft: Shadowlands, das sich laut Angaben von Activision Blizzard in 24 Stunden über 3,7 Millionen Mal verkauft hatte.


Der Vorstand von CD Projekt gab in einer Eilmitteilung an die Investoren außerdem bekannt, dass die geschätzten Einnahmen im Zusammenhang mit den Vorbestellungen (über alle digitalen Vertriebskanäle hinweg) bereits die Gesamtausgaben für die Entwicklung des Spiels und die von der Gesellschaft getragenen Marketing- und Werbekosten, die entweder schon angefallen sind oder für den Rest des Jahres 2020 erwartet werden, wieder eingenommen wurden.

Der Aktienkurs ging am Freitag dennoch auf Talfahrt. Die Aktie fiel von 83,2 Euro auf 75,24 Euro (-9,57 Prozent). Zum Jahresbeginn lag der Aktienkurs übrigens bei 68,82.

Die Verkäufe auf Steam haben zudem die Marke von 50 Millionen Dollar (Umsatz) überschritten, weswegen CD Projekt Red nun 80 Prozent der Einnahmen vom Plattformbetreiber erhält. Dieser Meilenstein wurde bereits zwei Wochen vor Release erreicht.

Quelle: CD Projekt

Kommentare

Promillus schrieb am
TaLLa hat geschrieben: ?13.12.2020 22:49Allein wie Witcher 3 auf Xbox One aussieht, zeigt auch, dass alte Konsolen schon damals Probelme mit
Während des Schreibens eingeschlafen und mit dem auf der Tastatur aufschlagenden Kinn versehentlich den "Absenden"-Button ausgelöst? Oder was wolltest du mit dem abrupt endenden Satz sagen? :lol:
johndoe1732438 schrieb am
Xris hat geschrieben: ?12.12.2020 11:57 Ich finde die Konsolenversion verdient auch mindestens jeden Tag eine News...
:lol: :lol: :lol: :lol:
Honkbonkmann hat geschrieben: ?14.12.2020 08:06 Das kann ja gar nicht sein! Der PC ist doch tot!
Das sagt man übrigens schon seit gut 10-15 Jahren.
Honkbonkmann schrieb am
Das kann ja gar nicht sein! Der PC ist doch tot!
Randall Flagg schrieb am
casanoffi hat geschrieben: ?13.12.2020 20:33
Alles war so konstruiert, dass man gänzlich ohne Minimap und Questtracker spielen konnte. Da bekam man alle Infos, die man brauchte, in Beschreibungen und Unterhaltungen mit NPCs.
Und dafür wurde CDPR auch zurecht in den Himmel gelobt, weil sonst so gut wie kein anderer Entwickler so viel Zeit und Geld in ein "Feature" steckt, welches von vielen kaum geschätzt wird.
Ja, TW3 spielte sich in dieser Beziehung wie classic WoW
casanoffi schrieb am
5vor12 hat geschrieben: ?13.12.2020 13:48 Cyberpunk ist ein tolles RPG. Für die Leute, welche ein neues Witcher erwartet haben, kann Cyberpunk ja nichts.
Und damit hab ich mein Wort zum Sonntag.
Auch wenn es aus dem Kontext gerissen sein sollte - da muss ich Dir leider vollkommen Recht geben ^^
Der Witcher hat mir in vielen Bereichen überhaupt nicht gefallen. Allerdings im Bezug auf die Missions-Struktur in Verbindung mit der Gestaltung der Umwelt, fand ich es einen Meilenstein der Videospielgeschichte.
Alles war so konstruiert, dass man gänzlich ohne Minimap und Questtracker spielen konnte. Da bekam man alle Infos, die man brauchte, in Beschreibungen und Unterhaltungen mit NPCs.
Und dafür wurde CDPR auch zurecht in den Himmel gelobt, weil sonst so gut wie kein anderer Entwickler so viel Zeit und Geld in ein "Feature" steckt, welches von vielen kaum geschätzt wird.
Und genau da liegt der Hund begraben. Entweder hat CDPR in der Hinsicht seine Magie verloren, oder es war nicht mehr geplant, Cyberpunk 2077 in der Hinsicht ähnlich so zu gestalten.
Entweder, weil dieses Prinzip, welches in einem Mittelalter-RPG noch perfekt funktionierte, einfach nicht zu einem SciFi-RPG passen will - oder, weil es sich hier genau so verhält, wie mit guter K. I.: einfach zu aufwendig zu programmieren und unterm Strich juckt es eh keine Sau...
Ich hatte natürlich erwartet (großer Fehler), es würde aber genau so kommen...
Pech gehabt, aber dafür kann das Spiel bzw. CDPR nichts, wie Du schon geschrieben hast.
schrieb am
Cyberpunk 2077
ab 19,98€ bei