Auch als Independent-Entwickler war sich Guarini dabei der Marketingvorteile eines starken Partners bewusst und so begab er sich auf die Suche nach einem Publisher. Er habe an mehreren Türen geklopft und Sony habe sich schließlich bereiterklärt, das Spiel zu unterstützen. Der Entwickler unterstreicht: "Es mag offensichtlich sein, aber ich kann es nur so sagen: Sony ist tatsächlich der einzige Publisher, der wirklich an Innovationen interessiert ist oder zumindest Risiken mit kleineren Projekten eingeht, anstatt ein einziges großes Projekt zu verfolgen."
Im Grunde hätte er dabei wenig Interesse an Hardware-Funktionen, die um ihrer selbst Willen existieren. Er sehe die vielen Experimente, darunter z.B. Nintendos zweiter Handheld-Bildschirm, zwar als wichtigen Schritt in der Selbstfindung der Videospiele an, wünsche sich aber eine Zukunft, in der alle Entwickler für ein- und dieselbe Hardware entwickeln können. Als Beispiel dient ihm der Film: "Wenn man einen Film dreht, tut man das als Film - das ist die Technologie." Sobald die Spieleindustrie ähnlich einheitlich arbeiten würde, könnten statt technischer Spielereien die Inhalte in den Vordergrund rücken.
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