Das nenne ich experimentfreudig: Travis Baldree und Eric Schaefer (Miterfinder der Diablo-Serie), die beide federführend bei der Torchlight-Serie waren, haben festgestellt, dass sie seit etlichen Jahrzehnten nur Action-Rollenspiele verwirklicht haben. Um einmal außerhalb der gängigen Parameter zu denken, haben sie mit Rebel Galaxy eine Weltraumsimulation geschaffen, die nicht wirklich Parallelen zu Star Citizen oder Elite: Dangerous aufweist.
Von dem unterschiedlichen Artdesign abgesehen besitzen die kleineren Schiffe in Rebel Galaxy eine Besatzung von 100 Mann, die größeren Exemplare werden über 1.000 Crewmitglieder beherbergen. Dementsprechend gestalten sich auch die Waffensysteme, die Aufrüstung des Schiffs und die behäbige Steuerungsweise, die einen eher an die Schiffskämpfe von Assassin's Creed 4: Black Flag erinnern dürfte: Mit einem Analogstick steuert man das Schiff, der andere gibt die Richtung der Waffensysteme vor. Kanonen können autark Befehle ausführen oder auch sofort individuell vom Spieler besetzt werden, der dann eigenständig die Kanonen steuert. Deflektorschilde, die man im Trailer ebenfalls sieht, absorbieren jeglichen herangeflogenen Beschuss, legen aber auch die eigenen Waffensysteme für Sekunden lahm.
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