Steam: Chef von Valve: "Jeder profitiert" vom Wettbewerb mit dem Epic Games Store; Apple als Negativbeispiel

 
Steam
Service
Entwickler: Valve Software
Publisher: Valve Software
Release:
12.09.2003
12.09.2003
12.09.2003
12.09.2003
12.09.2003
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Gabe Newell über den Epic Games Store: Konkurrenz belebt das Geschäft; Ausschluss von Konkurrenz sei schädlich

Steam (Service) von Valve Software
Steam (Service) von Valve Software - Bildquelle: PC Gamer
Der Epic Games Store und die zeitexklusiven Veröffentlichungen im Konkurrenzkampf gegen andere digitale Vertriebsplattformen auf dem PC (wie Steam) standen bzw. stehen noch häufig in der Kritik bei den Spielern. Häufig wurde die Praxis als verbraucherfeindlich bezeichnet, weil man nicht die Wahl hatte, auf welcher Plattform man das Spiel kaufen wollte. Tim Sweeney, der Chef von Epic Games, hatte mehrfach beteuert, dass mehr Konkurrenz gut für die ganze Spiele-Industrie auf dem PC sei und den Wettbewerb beleben würde. Mittlerweile hat sich auch Gabe Newell, der Chef von Valve Software (Steam-Betreiber) in einem seiner seltenen Interviews in der Edge #334 via GamesRadar zu Wort gemeldet. Er stimmte Sweeney weitgehend zu und meinte, dass "jeder langfristig von Konkurrenz profitierten würde", obwohl der Weg dorthin ziemlich schwierig und hässlich sein kann.

Gabe Newell: "Der Wettbewerb bei den [digitalen] Spieleshops ist für alle fantastisch. Er sorgt dafür, dass wir ehrlich bleiben und alle anderen ehrlich bleiben. Aber kurzfristig ist das auch ziemlich hässlich. Man will schreien: 'Argh, sie schimpfen und sie lassen uns schlecht aussehen.' Aber auf lange Sicht profitieren alle von der disziplinierten und durchdachten Vorgehensweise, die man für sein Geschäft braucht, wenn Leute kommen und einen herausfordern."

Newell fuhr fort und erklärte, dass sie keine Angst vor der Konkurrenz hätten, sondern vielmehr davor, den gegenseitigen Wettbewerb wirksam zu unterbinden. Der Chef von Valve Software nannte explizit Apple und ihre geschlossene Vertriebsplattform, den App Store, als Negativbeispiel. Allerdings könnte er auch indirekt auf den Epic Games Store anspielen, denn im Gegensatz zu Steam werden im Shop von Epic Games nur ausgewählte (kuratierte) Spiele veröffentlicht und nicht per se alle Titel. Die Offenheit der Plattform und der uneingeschränkte Zugang sind für Newell immens wichtig.

Gabe Newell: "Nicht die Konkurrenz macht uns Angst, sondern die Leute, die versuchen, die Konkurrenz auszuschließen. Wenn ihr uns fragt, was beängstigender ist, dann sind es die Leute, die sich in das Modell von Apple und die uneingeschränkte Kontrolle über alles verlieben - und gesichtslose Bürokraten, die eine Veröffentlichung eines Produkts verhindern können, einfach weil sie es nicht wollen oder die einen Shop so gestalten, dass der Mehrwert der Software für die Erfahrung minimiert wird und so weiter."

Obwohl Newell nicht eindeutig gesagt hat, dass der Epic Games Store sie angespornt hätte, Steam besser zu machen, sind im vergangenen Jahr viele Steam-Updates veröffentlicht worden, darunter die neue Steam-Bibliothek, Steam Remote Play, Empfehlungstools, Steam Labs etc.
Quelle: Edge #334 via GamesRadar und PC Gamer

Kommentare

Liesel Weppen schrieb am
Mikrobi hat geschrieben: ?15.05.2020 14:27 Einen Shop aufbauen der die gleichen Spiele wie Steam anbietet würde nicht mal funktionieren wenn der Shop eine 1:1 Kopie von Steam wäre aber die Spiele etwas weniger kosten. Das sieht man an dem immer wieder gleichen Argument das man ja bei Steam alles hat und die Freunde sind.
Wenn die Spiele auf Epic merklich günstiger wären, würden viele darüber hinweg sehen, das sie ihre ganzen Freunde bei Steam haben. Die Spiele sind aber nicht günstiger.
Mikrobi hat geschrieben: ?15.05.2020 14:27 Man muss also versuchen etwas zu bieten was Steam nicht zeitgleich hat um sich abzuheben. Wer das nicht nachvollziehen kann hat von Marktwirtschaft nichts verstanden.
Ich frage mich, wer hier nichts von Marktwirtschaft verstanden hat.
Mikrobi hat geschrieben: ?15.05.2020 14:27 Man hat überlegt wie man mehr Leute anziehen kann und hat Deals mit Publishern gemacht die ihre Spiele mit Accountbindung an Steam verkauft haben.
Und genau das tut Epic. Sie bieten die Spiele nicht nur günstiger an, sie verschenken manche sogar. Noch günstiger geht nicht. Und wie man sieht, funktioniert das. Viele Leute installieren sich Epic, nur um die Gratisspiele abzugreifen. Und wer sich dann Epic wegen den Gratisspielen schonmal "eingefangen" hat, bezahlt viel wahrscheinlicher doch irgendwann mal wirklich Geld für andere Spiele als jemand der Epic noch gar nicht hat. Das ist quasi die pure Perfektion von "Köderangebot".
Das Epic Exklusivrechte für manche Spiele einkauft, kommt ZUSÄTZLICH dazu. Genügend Leute wollen irgendwelche Spiele unbedingt haben und auch wenn sie sonst Steam nutzen, aber es das heiß begehrte Spiel NUR bei Epic gibt, dann kaufen die das halt auch da. Verzicht oder auch einfach nur warten, ist für manche Leute halt heutzutage keine Option mehr.
Ich vermute, das ist das, was dir dx1 damit sagen wollte. Er hat sich Steam eingefangen, weil er ein Spiel unbedingt haben wollte, das aber nicht anderweitig verfügbar war. Er hat trotzdem über...
dx1 schrieb am
Mikrobi hat geschrieben: ?15.05.2020 14:27 [?]
Okay. Nächstes Mal schreibe ich einfach "stimmt nicht" und lasse die Argumente, warum ich anderer Meinung bin, weg.
Mikrobi schrieb am
dx1 hat geschrieben: ?24.03.2020 22:04 ......
Und was soll deine Auflistung mir jetzt sagen? Mir ging es einzig um die Tatsache das es viele Spiele gab die einzig mit einer Verbindung zu einem Steam Account funktionierten. Ich habe nie bestritten das auch Spiele ohne Steam verfügbar waren. Am Ende ist es eh egal was man erzählt.
Steam will nicht euer aller Wohl sondern die wollen möglichst viel von eurem Geld. Epic will genau das gleiche aber hat nur wenige Mittel um gegen den Branchenprimus einen Fuß in die Tür zu bekommen. Jeder sollte sich mal überlegen wie er es anstellen würde gegen Steam anzukommen. Einen Shop aufbauen der die gleichen Spiele wie Steam anbietet würde nicht mal funktionieren wenn der Shop eine 1:1 Kopie von Steam wäre aber die Spiele etwas weniger kosten. Das sieht man an dem immer wieder gleichen Argument das man ja bei Steam alles hat und die Freunde sind.
Man muss also versuchen etwas zu bieten was Steam nicht zeitgleich hat um sich abzuheben. Wer das nicht nachvollziehen kann hat von Marktwirtschaft nichts verstanden. Genau das hat Steam früher auch gemacht. Man hat überlegt wie man mehr Leute anziehen kann und hat Deals mit Publishern gemacht die ihre Spiele mit Accountbindung an Steam verkauft haben. Ich weiß es zwar nicht aber ich denke das Steam selten Spiele wirklich teuer gekauft hat aber das lag einfach daran das man keinen Konkurrenten hatte. Daher war nicht deren Ziel die Konkurrenz zu besiegen sondern noch mehr zu wachsen und damit mehr Geld einzunehmen.
red23 schrieb am
Dennis4022 hat geschrieben: ?26.03.2020 09:00
red23 hat geschrieben: ?24.03.2020 14:05 aber leider wurde mein positives Bild von zerstört von Volldeppen die ein Monopol erhalten wollen.
Und das Epic gegen einen 17 Jahre Fortschritt bis hin zur de-facto Monopolstellung am PC mit aggressiven Marketingstrategien wie exklusiven Titeln antritt ist kein Wunder.
Hier wird aber kein Monopol angegriffen und aufgelöst sondern einfach ein weiteres geschaffen. Konkurrenz wäre es einfach alle Spiele in beiden anzubieten, dagegen hat auch keiner was.
Junge lern erstmal die Definition von Monopol. "Ein weiteres geschaffen" ROFL. 2 Monopole in derselben Branche, der war witzig. Valve hat sich in 17 JAHREN eine de-fakte Monopolstellung aufgebaut und ihr Deppen wollt sie erhalten. Epic hat ohne diese Exklusivtitel einfach keine Chance gegen Steam. Was Steam pro Sekunde an Geld macht, das wollt ihr gar nicht wissen. Epic ist immer noch sehr sehr klein dagegen und für mich ist es nen richtiges Wunder, das die Publisher Deals mit Epic eingehen trotz dem ganze gehate von hirnlosen Gamern die an NICHTS weiter denken als schön einfach ihre ganzen Games in einem Programm zu haben.
Warum willst du unbedingt, dass die Games auch auf Steam erscheinen - richtig um das Monopol aufrecht zu erhalten und nichts auf EPIC zu kaufen, weil die es ja nicht so schon schwer genug haben! Da kannst du dir noch so viel schwachsinnige Gründer wie "ein weiteres Monopol" ausdenken ...
Epic hat es schwer genug und nochmal das wurde nur durch die ganze Fortnite Kiddies möglich gemacht. Die ganzen Millionen, die die Kids für Skins und Moves ausgeben steckt Epic in Exklusivdeals wo sich quasi den Markt mit erkaufen müssen. Und die ganzen geschenkten Spiele die werden uns nicht von den Entwicklern oder Publishern geschenkt, die werden uns von Fortnite Kids geschenkt. Epic zahlt für die Games, die sie uns schenken mit deren Geld. Und ich finde es gut. Da war auch noch nen andere Depp weiter oben, der...
Liesel Weppen schrieb am
Mikrobi hat geschrieben: ?24.03.2020 21:17
red23 hat geschrieben: ?24.03.2020 14:05 GENAU DAS hab ich den ganzen Epic Hatern immer gesagt,
Aber jetzt reg ich mich ja selbst über diese Scheinheiligkeit der Epic Hater auf.
Fällt euch eigentlich auf, das eure Beiträge klingen, als wären sie von Steam-Hatern geschrieben?
Argumente oder sowas habe ich nicht wirklich drin gefunden. Scheint eher ums Hater haten zu gehen?
schrieb am