Virtual Reality: Gerücht: HTC wird auf der Vivecon die "Vive Focus 3" und "Vive Pro 2" ankündigen

 
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Virtual Reality - Gerücht: HTC wird auf der Vivecon die "Vive Focus 3" und "Vive Pro 2" ankündigen

Virtual Reality (Hardware) von
Virtual Reality (Hardware) von - Bildquelle: blog.vive.com
Aktualisierung vom 5. Mai 2021, 11:59 Uhr:

Das Technik-Magazin Protocol.com will mittlerweile aus geleakten internen HTC-Dokumenten erfahren haben, dass auf dem Event "Vivecon" am 11. und 12. Mai 2021 die VR-Headsets "Vive Focus 3 Business Edition" und "Vive Pro 2" angekündigt werden sollen. Beide Geräte seien zudem kurzzeitig auf der europäischen E-Commerce-Seite Alzashop aufgetaucht und zwar für jeweils 1.474 Euro (Vive Focus 3 Business Edition) bzw. 842 Euro (Vive Pro 2).

Die "Vive Focus 3 Business Edition" wird laut der Gerüchte wie seine Vorgänger ein eigenständiges System (ohne nötigen PC, Kabel oder dergleichen) für professionelle Enterprise-Kunden - und die "Vive Pro 2" würde natürlich ein Nachfolger zur Vive Pro und der Vive Pro Eye. Beide sollen Ende Mai ihren Verkausstart bekommen. Die Infos würden dazu passen, dass HTC bei seinem scheibchenweisen Enthüllungs-Marathon auf Twitter (siehe unten) primär eine Business-Ausrichtung der neuen Headsets andeutete.

Aktualisierung vom 13. April 2021, 10:48 Uhr
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Mittlerweile wurde auf Vives offiziellem Twitter-Auftritt das Event "Vivecon" angekündigt, welches am 11. und 12. Mai 2021 stattfinden soll. Da schon wieder (vermutlich) ein paar Konturen eines Headsets zu sehen sind, dürfte das geplante eigenständige VR-Headset auf dieser Veranstaltung endlich vorgestellt werden.



Aktualisierung vom 12. April 2021, 14:07 Uhr:

HTC Vives Twitter-Auftritt postet wieder fleißig geheimniskrämerische Detail-Fotos eines geplanten VR-Headsets - wobei es sich vermutlich um das von Graylin angekündigte eigenständige "Standalone-Gerät" ähnlich der Oculus Quest handeln dürfte (siehe unten). Der begleitende Spruch "let's get down to business" scheint jedoch zu bekräftigen, dass es nicht wirklich als Konkurrenzprodukt zu Facebooks Konsumenten-Gerät geplant ist, sondern als deutlich kostspieligere Hardware für Geschäftskunden.

Beim geposteten Render-Detailbild dürfte es sich um eine Kamera fürs Inside-out-Tracking handeln. Sie sitzt vermutlich entweder am Gehäuse oder auf dem Kopfband (um z.B. Controller-Bewegungen über dem Kopf besser zu erfassen).



Auch Branchen-Insider Cix Liv (Gründer der Unternehmen Liv und Yur) sprach am Sonnabend, 10. April 2021 im Next Dimension Podcast über den möglichen Preis der Hardware. Die vergleichsweise hoch angesetzte Summe dürfte viele Nutzer schockieren, so Liv. Seinen Quellen nach erreiche der Preis aber nicht ganz das Niveau einer Valve Index. Valves Headset kostet je nach Ausstattung zwischen 539 und 1079 Euro - wobei viele Nutzer typischerweise zum Komplettpaket für 1079 Euro greifen, in dem wichtige Dinge wie die Tracking-Stationen und die Index-Controller enthalten sind.

Aktualisierung vom 16. März 2021, 18:04 Uhr:


Laut Uploadvr.com funktioniert HTCs Gesichts-Tracker auch relativ problemlos mit einigen Konkurrenz-Headsets wie der Oculus Quest 2 oder der Valve Index und ihrem USB-Anschluss im vorderen Erweiterungsfach. Der Youtube-Kanal "VR Oasis" etwa hat zur Befestigung an der Index einen USB-Adapter sowie ein wenig doppelseitiges Klebeband benutzt. Der Kanal MRTV wiederum nutzte die Erweiterung mit der Quest 2.



HTCs Shen Ye (Senior Director and Global Head of Hardware Products) warnte allerdings auf Twitter davor, dass der Weg über USB A (m) zu USB C (f) eventuell Probleme bereiten könnte, da er gegen die USB-IF-Spezifikationen verstoße. Derartige Adapter hätten keine verbindlichen Spezifikationen, weshalb man mit ihnen auf eigenes Risiko experimentieren müsse, wenn man den Gesichts-Tracker damit in Betrieb nehmen wolle, so Ye.



Ursprüngliche Meldung vom 11. März, 12:19 Uhr:

Nachdem HTC auf Twitter eine Art Schnitzeljagd mit allerlei geheimniskrämerischen Bildschnipseln und Andeutungen gestartet hatte, ist mittlerweile klar, welche Veröffentlichungen der Konzern im VR-Bereich im Jahr 2021 plant. Alvin Wang Graylin (President of Vive in China) hatte bereits am 19. Februar verraten, dass in diesem Jahr ein neues eigenständiges Standalone-Headset erscheinen soll, das sich ähnlich wie die Oculus Quest ohne PC, Kabel oder dergleichen betreiben lässt.

Als Ort für die Enthüllung wählte Gralyin seinerzeit allerdings den relativ kleinen Youtube-Kanal "TeliportMe" aus, wodurch die Nachricht erst später von größeren News-Seiten wie Uploadvr.com aufgegriffen wurde. Technische Details wurden im Gespräch noch nicht verraten - lediglich, dass HTC das "AIO"-Gerät (All-in-One) nicht als Quest-Konkurrenz sehe. Das kommende VR-Headset sei "aus jeder Perspektive" besser als HTCs gegenwärtige Produkte und es sei "wahrscheinlich besser als das, was was es heute da draußen von jeglichen Anbietern gibt".

HTCs Twitter-Andeutungen und -Bildchen bezogen sich dagegen auf andere Produkte, nämlich u.a. einen 15% leichteren Vive-Tracker zur Erfassung von Körperbewegungen mit 75% mehr Akkulaufzeit und einem höheren Preis (in den USA 129,99 statt 99,99 Dollar - laut Uploadvr.com). Ebenfalls angekündigt wurde ein Gesichts-Tracker für die Geschäftskunden-Headsets Vive Pro und Vive Pro Eye, welcher Lippen, Kiefer, Wangen, Zunge und weitere Details in der Gesichtsregion erfasst. Nähere Details zu den zwei Erweiterungen liefert HTC in der offiziellen Pressemitteilung:

"Nachdem HTC stetig den Industriestandard definiert hat, ist die dritte Generation des VIVE Trackers noch vielseitiger – mit bis zu 75 Prozent längerer Akkulaufzeit, 15 Prozent weniger Gewicht und 33 Prozent kleinerer Grundfläche. Der preisgekrönte VIVE Tracker hat sich in zahlreichen Branchen bewährt – von TV-/Filmproduktion über Sportrehabilitation und -training, medizinischen Anwendungen und Unternehmensschulungen bis hin zum Ganzkörper-Tracking für VR-Avatare, das die nahtlose Integration physischer Objekte in die erweiterte Realität ermöglicht. Der neue VIVE Tracker wird weltweit ab 10. März zum Preis von 139,00 Euro erhältlich sein.

HTC kündigte zudem die Verfügbarkeit des VIVE Facial Trackers an. Der VIVE Facial Tracker folgt 38 Gesichtsbewegungen über Lippen, Kiefer, Zähne, Zunge, Kinn und Wangen und bietet so eine genaue Echtzeit-Darstellung fast des gesamten unteren Gesichtsbereichs in VR. Der neue VIVE Facial Tracker wird weltweit ab 10. März zum Preis von 139,00 Euro erhältlich sein.

'Die Kreativität der VR-Community ist grenzenlos und wir haben den VIVE Tracker schon an zahlreichen Orten im Einsatz gesehen – von der industriellen Nutzung über die Filmproduktion bis hin zu Sport, Gaming und mehr. Mit dem schlankeren Design und einer deutlich gesteigerten Akkulaufzeit ist der neue VIVE Tracker noch vielseitiger', so Graham Wheeler, General Manager von HTC EMEA. 'Und mit dem neuen VIVE Facial Tracker ist es einfacher denn je, extrem realistische Charaktere zu erstellen.'

Vive Tracker der nächsten Generation
Basierend auf dem Feedback von Entwickler-Communities ist der neueste VIVE Tracker von HTC kleiner, leichter und kann im Vergleich zur vorherigen Generation eine deutlich bessere Akkulaufzeit vorweisen. Eine Ladung reicht für bis zu sieben Stunden Dauerbetrieb mit derselben Submillimeter-Präzision und 240-Grad-FOV-Tracking – alles in einem noch kleineren Paket. Durch die Verringerung des Platzbedarfs bei optimierter Nutzung der Akkukapazität erleben die Benutzer ein höheres Maß an Immersion, da die verfolgten Objekte realistischer in ihre digitale Realität übergehen.

Der neue VIVE Tracker ist zu früheren Generationen vollständig abwärtskompatibel. Unter Beibehaltung desselben Pogo-Pin- und Montage-Layouts wie beim ursprünglichen VIVE Tracker ermöglicht das neue Modell eine einfache Integration in aktuelle Lösungen. Der VIVE Tracker ist vollständig kompatibel mit SteamVR 2.0- und 1.0-Tracking und allen SteamVR-basierten Headsets. Der VIVE Tracker wird auf Vive.com und bei allen teilnehmenden Händlern erhältlich sein.

HTC hat die Branche bei der VR-Tracking-Technologie angeführt und den VIVE-Tracker der ersten Generation bereits in 2017 eingeführt. Seitdem haben Entwickler unzählige kompatible Anwendungen erstellt, die die Möglichkeiten der VR massiv erweitert haben. Aufgrund der hohen Tracking-Genauigkeit und seiner Zugänglichkeit wird VIVE Tracker in verschiedensten Bereichen eingesetzt, von medizinischen Simulationen und virtuellen Hollywood-Produktionen bis hin zum Training für Einsatzkräfte und selbst im Spitzensport. Das vielseitige Design hat auch zur Verbreitung kompatiblen Zubehörs für die Entertainment- und Home Experience-Sparten geführt.

Screenshot - Virtual Reality (HTCVive, VirtualReality)

Screenshot - Virtual Reality (HTCVive, VirtualReality)

Screenshot - Virtual Reality (HTCVive, VirtualReality)

Screenshot - Virtual Reality (HTCVive, VirtualReality)

Screenshot - Virtual Reality (HTCVive, VirtualReality)

Screenshot - Virtual Reality (HTCVive, VirtualReality)

Screenshot - Virtual Reality (HTCVive, VirtualReality)

Screenshot - Virtual Reality (HTCVive, VirtualReality)

Screenshot - Virtual Reality (HTCVive, VirtualReality)



Vive Facial Tracker
HTC VIVE kündigte auch die Vermarktung des VIVE Facial Trackers an, der 38 Gesichtsbewegungen über Lippen, Kiefer, Zähne, Zunge, Kinn und Wangen nahtlos verfolgt und eine präzise Echtzeitdarstellung fast des gesamten unteren Gesichtsbereichs in VR ermöglicht. Die Dual-Kamera-Lösung mit 60 Hz Tracking-Rate, einer Latenz von nur 10 ms und IR-Strahler bietet selbst unter schwierigsten Lichtbedingungen präzises, reaktionsschnelles und leistungsfähiges Tracking. Der VIVE Facial Tracker haftet einfach am VIVE Pro HMD und ermöglicht eine schnelle und einfach Einrichtung.

Durch die Kombination von VIVE Facial Tracker, VIVE Tracker und VIVE Pro Eye bietet HTC die realistischste, präziseste und zugänglichste Kopf-bis-Fuß-Tracking-Lösung für VR. Der VIVE Facial Tracker ist mit den VR-Systemen der VIVE Pro-Serie kompatibel und wird ab 10. März auf VIVE.com erhältlich sein."

Quelle: Uploadvr.com, HTC, Twitter-Auftritt "Virtual Reality Oasis", Youtube-Kanal MRTV, Protocol.com

Kommentare

Blaexe schrieb am
Grummelkeks hat geschrieben: ?05.05.2021 15:08 Solange diese VR-Produkte proprietär sind, d.h. die Software bzw. Spiele nur auf gewissen "Konsolen" mit registrierten Accounts benutzbar sind, habe ich Null interesse daran.
Für die HTC Brillen am PC brauchst du keinen Account? Logischerweise brauchst du einen Steam Account wenn du dort Spiele kaufen willst, aber das sollte klar sein.
Grummelkeks schrieb am
Solange diese VR-Produkte proprietär sind, d.h. die Software bzw. Spiele nur auf gewissen "Konsolen" mit registrierten Accounts benutzbar sind, habe ich Null interesse daran.
Tas Mania schrieb am
Ich bin bei HTC erstmal vorsichtig. Ich würde mir wünschen, dass Sie rocken aber Sie haben in der vergangenheit zu oft gefailed.
Gesichtselfmeter schrieb am
Halueth hat geschrieben: ?17.03.2021 08:22 War irgendwie klar, dass HTC mal wieder nicht wirklich an einem Konsumentenprodukt bastelt. Das Teil wird evtl ganz gut, das muss sich zeigen, aber halt auch schweineteuer und daher eben kein echter Konkurrent zur Quest 2. Die verkauft sich halt nur so gut, weil es gute Technik zu einem erschwinglichen Preis ist.
Da wird Facebook also weiterhin Platzhirsch bleiben. Mal ein bisschen echte Konkurrenz wäre nicht schlecht gewesen...
Ich bin VR-Enthusiast, aber leider sehe ich aktuell nicht den kleinsten Hoffnungsschimmer für einen Facebook-Konkurrenten auf PC. Zumindest nicht in dieser Preisregion, denn das können und/oder wollen HTC, HP und Konsorten nicht querfinanzieren. Ein neues Valve-Headset wird wieder 1000? oder mehr zu Buche schlagen.
Ja, Facebook ist Müll, aber man darf nicht unterschlagen, dass die Technik halt auch gut ist. Die anderen Hersteller, die auf Inside-Out setzen, haben nach wie vor kein adäquat gutes Tracking.
Wir können also nur hoffen, dass PSVR2 den VR Markt weit nach vorne schiebt. Alternativ muss man sich wohl mit Facebook arrangieren oder tief in die Tasche greifen (Index2).
4P|Jan schrieb am
hoelzi123 hat geschrieben: ?16.03.2021 19:14 Warum kein echter Konkurrent? Klingt für mich nach "ist deutlich besser (und vermutlich deutlich teurer) als die Quest 2".
Ja, könnte sich evtl. wieder an Geschäftskunden richten, ähnlich wie bei der Vive Focus in Asien.
schrieb am