Virtual Reality: Meta Quest VR-Brillen bald wieder in Deutschland erhältlich

 
von Paul Radestock,

Meta Quest: VR-Brillen feiern in Kürze Comeback in Deutschland

Virtual Reality (Hardware) von
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Ein Unternehmenssprecher bestätigt, dass die Meta Quest VR-Brillen künftig auch wieder hierzulande auf dem Markt angeboten werden sollen. Sogar das neueste Modell soll nach Deutschland kommen.

Die Ankündigung folgte auf eine Mitteilung des Bundeskartellamtes, welches den Verkauf der VR-Brillen von Meta in Deutschland seinerseits billigt. Ein offizielles Verbot habe es in der Hinsicht ohnehin nie gegeben, allerdings entschied sich der Facebook-Konzern selbst gegen den Verkauf seiner Quest-Brillen in der Bundesregion, nachdem er mit einem Missbrauchsverfahren der Behörden konfrontiert wurde.

Meta: Quest 2 kommt noch in diesem Jahr nach Deutschland – Pro-Modell soll folgen


"Wir freuen uns, dass Meta Quest 2 noch in diesem Jahr nach Deutschland kommt. Außerdem planen wir, auch Meta Quest Pro so bald wie möglich auf den deutschen Markt zu bringen und werden zeitnah weitere Informationen hierzu teilen", erklärte ein Meta-Sprecher jüngst. Bei der Pro-Variante der VR-Brille handelt es sich um das neueste Modell des Herstellers, welches erst vor wenigen Wochen seine Veröffentlichung feierte.

Vor rund zwei Jahren stoppte Meta den Verkauf der Virtual Reality-Headsets in Deutschland. Grund war damals ein Missbrauchsverfahren des Bundeskartellamts, welches sich allem voran um den Facebook-Zwang bei der Nutzung der VR-Brillen drehte. Ohne seinen Account bei dem Social Media-Netzwerk mit den Oculus-Headsets zu verbinden war ein Betrieb nicht möglich, mittlerweile gibt es allerdings die Option, sich ein gesondertes Meta-Konto zu erstellen. Das Bundeskartellamt setzte sich derweil mit alternativen Account-Lösungen auseinander.

Missbrauchsverfahren: Meta lenkt ein


Bevor die Untersuchungen der deutschen Behörden zu weiteren Problemen führen, lenkte Meta nun aber ein: "Meta hat auf unsere Bedenken reagiert und mit der Einrichtung eines separaten Meta-Kontos für die Nutzung der Quest-Brillen eine Lösung angeboten", verrät Andreas Mundt, seines Zeichens Präsident des Bundeskartellamts.

Das Missbrauchsverfahren sei dadurch allerdings nicht direkt eingestellt. Man wolle zunächst überprüfen, wie sich die "tatsächliche Ausgestaltung der Wahlmöglichkeiten für die Nutzerinnen und Nutzer" in der Praxis schlägt und "Themen der Zusammenführung und Verarbeitung von Nutzerdaten aus den verschiedenen Meta-Diensten" auch weiterhin beobachten. Wer sich für die VR-Brillen von Meta interessiert, aber nicht mehr warten möchte, der findet im ByteDance Pico 4-Headset eine stabile Alternative.

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Quelle: Meta, Bundeskartellamt

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