Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store und Kritik an Nutzerreviews - 4Players.de

 
Shooter
Entwickler:
Publisher: 2K Games
Release:
13.09.2019
13.09.2019
13.09.2019
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Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Borderlands 3 (Shooter) von 2K Games
Borderlands 3 (Shooter) von 2K Games - Bildquelle: 2K Games
Nach der Ankündigung, dass die PC-Version von Borderlands 3 bis zum 20. April 2020 zeitexklusiv im Epic Games Store angeboten wird, wiederholte sich das Geschehen, das schon bei Metro Exodus zu beobachten war. Es protestierten viele Spieler auf Steam gegen diese Exklusiventscheidung mithilfe von negativen Nutzerreviews bei Borderlands, Borderlands 2 und Borderlands: The Pre-Sequel mit eindeutigen Statements und virtuellen Mittelfingern.

Auf dieses "Review-Bombing" bei Steam meldete sich Randy Pitchford, der Chef von Gearbox Software (Borderlands-Entwickler), zu Wort. Er kritisierte ganz allgemein, dass diese missbräuchliche Form der Nutzerreview-Nutzung auf Steam überhaupt möglich sei. Er warf Valve Software als Betreiber von Steam vor, kein Interesse daran zu haben, diesen Missbrauch zu korrigieren, wodurch sie bei Gearbox Publishing ihre Haltung gegenüber Steam überdenken würden.

Pitchford twitterte: Paradoxerweise freut mich irgendwie die Entscheidung von 2k [Exklusivdeal mit Epic Games] und lässt mich die aktuelle Haltung von Gearbox Publishing gegenüber der Plattform [Steam] überdenken, weil dieser Missbrauch möglich ist und Steam kein Interesse daran hat, diesen Missbrauch zu korrigieren.


Allerdings scheint Pitchford vergessen zu haben, dass Valve Software bereits eine Art Filtersystem für "angebrachte Nutzerreviews" implementiert hat, das bereits bei den Borderlands-Titeln gegriffen hat. So wurden allein bei Borderlands 2 über 4.000 Nutzerreviews von der Gesamtbewertung des Titels ausgeschlossen.

Das Filtersystem für "angebrachte Nutzerreviews" bei Borderlands 2 auf Steam.
Das Filtersystem für "angebrachte Nutzerreviews" bei Borderlands 2 auf Steam.

Auch Chet Faliszek, der lange Zeit als Autor bei Valve Software gearbeitet hatte, schaltete sich in die Diskussion über die stetig abnehmende Nützlichkeit von "Nutzerreviews" als Gradmesser für die Qualität eines Spiels ein.

Faliszek: Kontrapunkt: Review-Bombing macht es klarer und klarer, dass die Spieler keine effektiven Kommunikationsmöglichkeiten mit den Entwicklern haben, bei denen sie das Gefühl haben, dass ihre Meinungen auch gehört werden, so dass sie den einen Weg nutzen, der ihnen zur Verfügung steht. Wir könnten die Nutzerreviews somit aussortieren oder die Kommunikation verbessern.


Letztes aktuelles Video: Offizieller Ankuendigungstrailer


Quelle: Steam, Randy Pitchford, Chet Faliszek, Dualshockers
Borderlands 3
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Kommentare

Sindri schrieb am
thormente hat geschrieben: ?
12.04.2019 21:51
Epic wusste warum sie auf Reviews verzichtet haben. Gamerfuzzis hätten sich einen Acc zugelegt nur um ihr Reviewbombing auszuweiten. Definitiv.
Was dein gutes Recht als Verbraucher ist. "Gamerfuzzis" sind auch Konsumenten/Verbraucher/Kunden.
Mr. Hunter schrieb am
Sarkasmus hat geschrieben: ?
11.04.2019 22:46
Mr. Hunter hat geschrieben: ?
11.04.2019 21:58
Pommern hat geschrieben: ?
10.04.2019 13:41

Na da zeigst du es Take Two aber so richtig. :Hüpf:
Er zeigt damit Take Two gar nichts. Die haben nämlich nix damit zu tun. Das sind die Jungs, die die Rockstar Games publishen. 2k Games sind die Jungs bei Borderlands. ? Wenn man schon lustig sein will sollte man es richtig machen.
Eigentlich hat Pommern schon recht, denn Take Two ist der Mutter Konzern von 2k oder Besitzer von 2k, wie auch immer das im BWL Fachjargon heißen mag. ;)
Wieder was gelernt. War mir gar nicht bewusst.
casanoffi schrieb am
thormente hat geschrieben: ?
12.04.2019 21:51
Epic wusste warum sie auf Reviews verzichtet haben. Gamerfuzzis hätten sich einen Acc zugelegt nur um ihr Reviewbombing auszuweiten. Definitiv.
Wieso eigentlich "verzichtet"?
Der EGS ist in seiner momentanen Form so rudimentär, dass an ein Review-System halt noch lange nicht zu denken ist. Ich meine, da wurde vor kurzem gerade eine Such-Funktion implementiert :D
Sobald sich dieser Store etabliert hat und wächst, wird es auch irgendwann Reviews geben - weil Spieler diese haben wollen werden.
Nicht falsch verstehen, mir ist das vollkommen egal. Ein Store muss für mich genau eine Funktion erfüllen: Spiele anbieten. Und deshalb kaufe ich die Spiele dort, wo sie angeboten werden.
Bevorzugt DRM-frei, aber mit diesem Wunsch gehöre ich leider in eine winzige Nische ^^
CryTharsis schrieb am
thormente hat geschrieben: ?
12.04.2019 21:51
Epic wusste warum sie auf Reviews verzichtet haben. Gamerfuzzis hätten sich einen Acc zugelegt nur um ihr Reviewbombing auszuweiten. Definitiv.
Dir ist schon klar, dass Spiele normalerweise erst gekauft werden müssen, bevor im jeweiligen store/auf der entsprechenden Plattform ein Review dazu abgegeben werden kann?
PixelMurder schrieb am
Auf ein Review-System verzichten, ts, ts, ts. Sowas kann nur von einem Laien kommen, oder Noob in Neudeutsch.
Erinnert mich an den dümmsten Spruch, den ich je von einem Verbraucher gehört habe, zum Thema Fallout 76 auf Steam:
"Uff ob das so gut ist ? Usern eine Plattform zu bieten wo das Spiel einfach zerrissen wird...."
Hört doch endlich mal auf, nutzlose Fanboys und Nerds zu sein und beginnt euch wie Verbraucher aufzuführen. Review-Bombs sind nur ein Ausdruck der Hilflosigkeit auf unmoralische Melkmethoden und beschissene Spiele. Jeder Versuch, diese Arschgeigen mit dem Geldbeutel zu erziehen, ist zum Scheitern verurteilt, weil es zuviele Fanboys, Nerds und Kinder hat, die das unterlaufen. Die nächsthöhere Mittel , die mir einfallen, wären nur noch solche, die ich nicht mal zum Spass in ein Forum schreiben kann. Ich meine, die Typen haben ja keinerlei Schamgefühle oder Moral, an der man sie packen könnte.
schrieb am