Anthem: Funktioniert laut EA-Chef Wilson "nicht gut", könnte aber noch zu "etwas Besonderem" heranreifen - 4Players.de

 
Science Fiction-Shooter
Entwickler:
Publisher: Electronic Arts
Release:
22.02.2019
22.02.2019
22.02.2019
22.02.2019
22.02.2019
Test: Anthem
63
Vorschau: Anthem
 
 
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Anthem würde laut EA-Chef Wilson "nicht gut funktionieren", könnte aber noch zu "etwas Besonderem" heranreifen

Anthem (Shooter) von Electronic Arts
Anthem (Shooter) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Andrew Wilson, der Chef von Electronic Arts, sagte in einem Interview mit GameDaily.biz, dass Anthem "eine Enttäuschung" gewesen sei und "nicht gut funktionieren" würde, aber das Spiel mit seiner Welt, den Charakteren und den Javelins im Kern "überzeugend genug" sei, um  weiterentwickelt zu werden. BioWare und Electronic Arts wollen am Ball bleiben, da es immer noch zu "etwas Besonderem" heranreifen könne.

Der EA-CEO erklärte, dass es ein großes Problem war, zwei sehr unterschiedliche Arten von Spielern zusammenbringen zu wollen. Diejenigen, die nach einem Einzelspieler-Epos im BioWare-Stil suchten und diejenigen, die einen Shooter-Looter mit Multiplayer-Fokus à la Destiny 2 haben wollten. Bis zur 30. oder 40. Spielstunde bzw. bis zum Beginn des "Endgames" hätte das Konzept auch funktioniert, meinte Wilson, aber danach zeigte sich, dass die ursprüngliche Planung nicht aufging.

Wilson sagte, dass BioWare definitiv weiter bestehen werde, sich jedoch anpassen müsste, schließlich würde sich der Markt und das Publikum verändern: "Wir werden weiter unsere Kernzielgruppe von BioWare haben, die uns schon sehr lange begleitet. Es gibt heute Kinder, die 12 Jahre alt sind und noch nicht dabei waren, als BioWare anfing, Spiele zu entwickeln ... und sie haben unterschiedliche Erwartungen daran, wie ein BioWare-Spiel im Kontext der Welt aussehen sollte, in der sie aufgewachsen sind. Infolgedessen muss sich BioWare weiterentwickeln und expandieren und die eigene Anpassungsfähigkeit testen. Die Mitarbeiter von BioWare werden weiterhin jeden Tag zur Arbeit kommen und ihren alten und neuen Spielern zuhören und versuchen, ihre Versprechen, die sie diesen Spielern gegeben haben, einzuhalten. Genau das sieht man, wenn man sich heute Anthem anschaut."

Über die Zukunft von Anthem sagte Wilson: "Wenn ich also an Anthem in einem sieben- bis zehnjährigen Lebenszyklus denke, hatte es vielleicht nicht den Start, den viele von uns gewollt haben, einschließlich unserer Spieler. Ich habe das Gefühl, dass dieses Team letztendlich mit etwas Besonderem und Großartigem dorthin kommen wird, weil sie gezeigt haben, dass sie es können."

Letztes aktuelles Video: Video-Epilog

Quelle: GameDaily.biz, PC Gamer
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Kommentare

JackyRocks schrieb am
Genau... Bioware muss sich ändern. 12jährige Kunden sind die Marktmacht schlechthin obwohl in allen industrialisierten Ländern der Welt die Geburtenraten seit Jahren rückgängig waren und es finanziell viel mehr Sinn machen würden die Altersgruppe 40 bis 65 zu hofieren (zu der ich nicht gehöre, aber wenn wir hier schon die marktwirtschaftlichen Grundlagen der Gaming Industrie anführen, dann aber richtig.) Und für die 12 Jährigen brauchen wir auch keine Lootershooter. Mach ne Art Candy Crush. Das nennen wir dann Dragon Age und wenn du mal ne Reihe wegbombst (was aller 2 Sekunden geschehen muss, damit die Kiddies nicht die Aufmerksamkeit verlieren dank ADHS) dann röhrt da ein Drache und wenn du nen Level schaffst reitet da ein großbusiges nacktes Frauenbild auf dem Drachen damit die Pubertiere auch ihre Dosis Sex kriegen.
Junge, Junge... es klappert die Mühle am rauschenden Bach... und bei EA Vorständen klappert es gewältig in der Rübe.
SmoKinGeniusONE schrieb am
Der_Pazifist hat geschrieben: ?
23.06.2019 01:42
Interessante Aussagen :roll:
Aber was bitte haben Interessen von 12 jährigen Kids mit einem Spiel (Anthem) welches ab 16 (bzw Teen) ist zu tun?
Oder war das bereits auf das neue Dragon Age bezogen.
Oder war mit der Aussage gemeint das Bioware, da es sich jetzt anpassen/öffnen und 12 jährigen gefallen muss, bei der Entwicklung von FIFA unterstützt oder gar ein Spinoff mit RPG Elementen entwickelt.
Kerl, ich bin ja so aufgeregt was da noch so kommt. Die "Ankündigung", das da soviel neues bei Bioware und Anthem kommen wird, hätte ich auf der E3 rausgehauen.
Die hatten bestimmt angst das alle aufstehen und gehen wenn auch nur Anthem erwähnt werde.
Deshalb auch die ganzen Belanglosen Addon und DLC ankündigungen von anderen Titeln, weil Roadmap von Anthem noch nichtz taugt, musste schnell was anderes hin.
MaxDetroit schrieb am
Miep_Miep hat geschrieben: ?
24.06.2019 10:19
Bis zur 30. oder 40. Spielstunde bzw. bis zum Beginn des "Endgames" hätte das Konzept auch funktioniert, meinte Wilson, aber danach zeigte sich, dass die ursprüngliche Planung nicht aufging.
Das kann ich zu 100% so unterschreiben. Ich hatte insgesamt ca 60 - 70 Stunden Spaß mit Anthem. Die Optik ist großartig, das Gameplay fühlt sich gut an, die Effekte und der Sound sind cool und es macht Spaß mit Freunden zu Missionen oder in die freie Welt aufzubrechen. Doch dann ... BÄM ... "Endgame". Dann hatte man plötzlich drei legendäre Missionen, die man täglich abgearbeitet hat und drei Festungen, die auf Dauer stinklangweilig waren. Und irgendwie hatte man im Hinterkopf "Die haben ne Roadmap, da kommt noch was. Da kommt sicher noch was." Aber es kam... irgendwie nichts.
Für mich ist das Spiel immer noch grundsätzlich gut, aber es hat keine Langzeitmotivation.
Ging mir genauso, ich hatte ca. 50 Stunden Spass mit dem Spiel, die Story war okay, das Movement und der Combat sind solide und haben durchaus richtig Spass gemacht. Ein Fundament ist da. Aber dann wurde es mir auch zu öde und die Schwächen des Ganzen traten immer mehr zu Tage, besonders auch Bugs, Abstürze und technische Schwächen wie Framerate-Einbrüche und Grafikbugs gingen irgendwann nicht mehr klar. Dazu kommt das es wohl immer noch keinen Stats Screen gibt und das Balancing und Loot Design einfach nicht gut geplant und ausgeführt sind, das müsste man eigentlich komplett nochmal neu machen. Am Ende fehlt dann auch jegliche Langzeitmotivation für das Endgame.
LePie hat geschrieben: ?
21.06.2019 11:36
Komplett falsch liegt Wilson imho nicht, das Fundament ist durchaus brauchbar, und es gibt schon ein paar GaaS Titel, welche sich nach einem schwachen Start doch noch hochmausern konnten. Aber damit es wirklich die Chance dafür hat, müsste allermindestens wohl die Managementetage bei Bioware ausgetauscht werden. Nach allem, was man in den vergangenen Monaten so u.a....
Peter__Piper schrieb am
Miep_Miep hat geschrieben: ?
24.06.2019 10:19
Bis zur 30. oder 40. Spielstunde bzw. bis zum Beginn des "Endgames" hätte das Konzept auch funktioniert, meinte Wilson, aber danach zeigte sich, dass die ursprüngliche Planung nicht aufging.
Das kann ich zu 100% so unterschreiben. Ich hatte insgesamt ca 60 - 70 Stunden Spaß mit Anthem. Die Optik ist großartig, das Gameplay fühlt sich gut an, die Effekte und der Sound sind cool und es macht Spaß mit Freunden zu Missionen oder in die freie Welt aufzubrechen. Doch dann ... BÄM ... "Endgame". Dann hatte man plötzlich drei legendäre Missionen, die man täglich abgearbeitet hat und drei Festungen, die auf Dauer stinklangweilig waren. Und irgendwie hatte man im Hinterkopf "Die haben ne Roadmap, da kommt noch was. Da kommt sicher noch was." Aber es kam... irgendwie nichts.
Für mich ist das Spiel immer noch grundsätzlich gut, aber es hat keine Langzeitmotivation.
Die letzten Worte eines Videospielers - aber die haben ne Roadmap :lol: :lach:
Miep_Miep schrieb am
Bis zur 30. oder 40. Spielstunde bzw. bis zum Beginn des "Endgames" hätte das Konzept auch funktioniert, meinte Wilson, aber danach zeigte sich, dass die ursprüngliche Planung nicht aufging.
Das kann ich zu 100% so unterschreiben. Ich hatte insgesamt ca 60 - 70 Stunden Spaß mit Anthem. Die Optik ist großartig, das Gameplay fühlt sich gut an, die Effekte und der Sound sind cool und es macht Spaß mit Freunden zu Missionen oder in die freie Welt aufzubrechen. Doch dann ... BÄM ... "Endgame". Dann hatte man plötzlich drei legendäre Missionen, die man täglich abgearbeitet hat und drei Festungen, die auf Dauer stinklangweilig waren. Und irgendwie hatte man im Hinterkopf "Die haben ne Roadmap, da kommt noch was. Da kommt sicher noch was." Aber es kam... irgendwie nichts.
Für mich ist das Spiel immer noch grundsätzlich gut, aber es hat keine Langzeitmotivation.
schrieb am