GeForce Now: Die Entfernung der Spiele von Activision Blizzard beruht auf einem Missverständnis

 
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Geforce NOW: Activision Blizzard veranlasst Entfernung eigener Spiele; Update: Missverständnis

GeForce Now (Hardware) von NVIDIA
GeForce Now (Hardware) von NVIDIA - Bildquelle: NVIDIA
Aktualisierung vom 15. Februar 2020, 15:05 Uhr:

Mittlerweile liegt ein Statement bezüglich der Entfernung der Spiele von Activision Blizzard auf GeForce Now vor. Bloomberg berichtet, dass diese Entscheidung laut Nvidia "auf ein einfaches Missverständnis" zurückzuführen wäre. Es stellte sich heraus, dass der Spiele-Publisher eine "kommerzielle Vereinbarung" mit Nvidia abschließen wollte, bevor der Streaming-Dienst die Beta-Phase verlässt und in den Live-Betrieb wechselt. Da Activision Blizzard am Betatest von GeForce Now teilnahm, dachten die Verantwortlichen von Nvidia hingegen, dass sich diese Vereinbarung auch auf die "erste Trial-Phase" von GeForce Now erstrecken würde - also die jüngst gestartete Gründer-Phase (wir berichteten). Die Betreiber von GeForce Now hoffen, dass sie nach der Feststellung dieses Missverständnisses wieder mit Activision Blizzard zusammenarbeiten können, um Spiele wie Overwatch, Call of Duty und World of WarCraft wieder auf dem Streaming-Dienst aktivieren zu können.

Ursprüngliche Meldung vom 12. Februar 2020, 11:33 Uhr:

Spiele von Activision Blizzard, darunter Call of Duty: Modern Warfare, Overwatch und Diablo 3, werden nicht länger mit dem kürzlich gestarteten Streaming-Service Geforce NOW funktionieren. Wie ein Sprecher von Nvidia nach Angaben von PC Gamer im Forum bestätigte, folgt man damit dem ausdrücklichen Wunsch des Publishers, die hauseigenen Spiele aus der Bibliothek von Geforce NOW zu entfernen und damit die Streaming-Option zu unterbinden.

In dem Statement heißt es: "Während wir den nächsten Schritt in der Evolution von GeForce NOW einleiten, haben wir zusammen mit Publishern daran gearbeitet, einen robusten Katalog eurer PC-Spiele bereitzustellen. Das bedeutet, dass kontinuierlich neue Spiele hinzugefügt werden, hin und wieder aber auch welche entfernt werden müssen - vergleichbar mit anderen digitalen Serviceangeboten.

Wie von ihnen gewünscht, beachtet den Hinweis, dass Spiele von Activision-Blizzard vom Service entfernt werden. Obwohl das bedauerlich ist, hoffen wir, in Zukunft mit Activision-Blizzard zusammenzuarbeiten und in Zukunft diese Spiele und mehr zurückbringen zu können."


Es wird spekuliert, dass Activision-Blizzard mit den aktuellen Konditionen unzufrieden sein könnte und eine neue Vereinbarung mit Nvidia anstrebt. In den Kommentaren machen bereits einige Nutzer ihrem Ärger Luft, weil sie erst kürzlich Spiele des Publishers für die Verwendung mit GeForce NOW gekauft haben.

Letztes aktuelles Video: Beta Testlauf mit mehreren Spielen

Quelle: PC Gamer, Nvidia

Kommentare

Gummirakete schrieb am
Gentrie hat geschrieben: ?
12.02.2020 13:55
Da passiert genau der gleiche Mist wie bei den video streaming Diensten!
Mittlerweile hat jeder sein eigenes Portal und wenn du alle Top Serien usw schauen willst brauchste 10 Mitgliedschaften.
Nicht nur das. Man setzt einen Film auf die Watchlist, will ihn ein paar Wochen später gucken und ist dann nicht mehr verfügbar. Bei Spielen wiegt dieser Nachteil deutlich schwerer, da man die teilweise über Wochen und Monate spielt.
Filme streamen als Videothek-Ersatz ? ok. Bei Spielen kommt das für mich nicht in Frage.
casanoffi schrieb am
Liesel Weppen hat geschrieben: ?
13.02.2020 14:46
Im Fall Streaming braucht man eigentlich nichtmehr von DRM reden. Bei Streaming brauchts kein DRM mehr. Da nur gestreamt wird, verhindert ja eh schon, das du irgendwas kopieren könntest. Und sogar Metadaten wie "was spielst du wann wie lange" fallen dabei ja auch zwangsläufig an.
Naja, im Prinzip ist es doch genau das: digitales Rechte-Management.
Kopierschutz ist dabei ja nur ein Detail des Ganzen. Mir geht es dabei um die anderen Folgen, nämlich dass der Vertreiber einem die Nutzungsrechte nach eigenen Gründen ganz einfach entziehen kann.
Und darf - schließlich hat man ja brav dem EULA zugestimmt ^^
Im Falle von shadow ist es ja so (wenn man Korinthen kacken will), dass das Spiel an sich gar nicht gestreamt wird, sondern einfach nur das Signal des Windows-Servers.
Ist ja im Prinzip das gleiche wie Team Viewer.
Am anderen Ende steht "mein" Rechner, auf dem "mein" Spiel läuft und ich mittels Stream darauf zugreife.
Und die könenn einfach sagen, nö, darfste nicht, weil uns das nicht schmeckt.
Finde ich schon sehr bedenklich.
Liesel Weppen hat geschrieben: ?
13.02.2020 14:46
Wurde doch schon gesagt warum (und hier im Thread auch erklärt warum das so ist): Activision kann nicht sicherstellen, das ihre Anti-Cheat-Maßnahmen greifen, wenn das Spiel gestreamt (oder virtualisiert ausgeführt) wird. Sie sehen dadurch also die "Experience" der Spieler gefährdet.
Ein weiterer natürlich nicht genannter, wahrscheinlicher Grund wurde hier schon mehrfach genannt: Sie wollen nicht, das ihre Spiele eine Einnahmequelle für andere generieren, von der sich noch dazu nichts abkriegen. GFN BRAUCHT die Spiele um überhaupt was verkaufen zu können, NVidia hat keine eigenen Spiele. Dazu kommt noch, das sie eben ggf. selbst einen Streaming Dienst aufbauen wollen, andem sie dann selbst zusätzlich verdienen können.
Sorry, da hatte ich mich wohl falsch ausgedrückt.
Die Gründe, warum und weshalb, kenne ich - sie ergeben für mich einfach nur absolut...
NewRaven schrieb am
Liesel Weppen hat geschrieben: ?
13.02.2020 21:04
Ich habe selbst so einen Steam-Cache für LAN-Parties am laufen. Aber die Daten müssen dennoch im Rechenzentrum nochmal kopiert werden, bevor das Spiel überhaupt gestartet werden kann.
Deshalb kann ich mir kaum vorstellen, das die nur plump einen Steam-Cache einsetzen, sondern eben die Installationen vorrätig haben und direkt Shadow-mounten. Dann muss nämlich nichtmal was kopiert werden.
nVidia wirkt mir, mit der Art, wie das ganze System implementiert ist, jetzt nicht so, als würde sie die Netzwerklast in ihrem eigenen Netzwerk oder auch der Verschleiß ihrer Datenträger da sonderlich interessieren - ansonsten wäre das alles gänzlich anders konzeptioniert :D
Dagegen spricht aber wie gesagt, dass du, wenn du in der Spieleauswahl nicht das gewünschte Game selbst, sondern Steam startest und darin dann das Spiel auswählst, du die Installation ja - so gut es die Steam-Oberfläche eben erlaubt - komplett mitverfolgen kannst. Und da kannst du eben neben einem extrem schnellen Download auch den "wird installiert"-Status sehen, noch bevor es dann dazu kommt, dass ggf. einige Abhängigkeiten/Redist-Files installiert werden. Mal abgesehen davon, dass nVidia natürlich zu diesem Zeitpunkt gar nicht wissen kann, was ich installiere und ein "heimliches" Austauschen der VM-Images durch eine Version mit Vorinstallation sich auch schlicht mit meinem natürlich dann immernoch nötigen aktiven Steam-LogIn beißen würde. Und du kannst halt beliebig viele Spiele auf diese Art installieren/deinstallieren/starten/beenden, ohne das du wieder im Geforce-Now-Hauptbildschirm landest und/oder deine Instanz zurückgesetzt wird. Also nein, ich bleib auf Basis der Indizien, die ich habe, dabei, dass einfach nur der Download gecacht wird und alles andere genauso passiert, wie bei unseren Kisten zuhause - nur halt vielleicht ein bisschen schneller, ich hab nämlich nichtmal eine klassische SSD für Spiele geschweige denn NVMe-angebundenen Speicher oder...
Liesel Weppen schrieb am
NewRaven hat geschrieben: ?
13.02.2020 18:54
beim Steam-Caching beispielsweise ist es so... der Client fragt die Installationsdaten via DNS-Redirect beim als Proxy fungierender Cache-Server statt bei Valves CDN an.
Ich habe selbst so einen Steam-Cache für LAN-Parties am laufen. Aber die Daten müssen dennoch im Rechenzentrum nochmal kopiert werden, bevor das Spiel überhaupt gestartet werden kann.
Deshalb kann ich mir kaum vorstellen, das die nur plump einen Steam-Cache einsetzen, sondern eben die Installationen vorrätig haben und direkt Shadow-mounten. Dann muss nämlich nichtmal was kopiert werden.
NewRaven schrieb am
GrinderFX hat geschrieben: ?
13.02.2020 16:19
Naja alles werden sie nicht cachen können, da auch einige Titel DLCs haben und auch regelmäßig geupdatet werden müssen. Das wird unter anderem auch das Problem sein, dass einige Titel Teilweise stündlich riesen Last auf den Activision Servers erzeugen werden.
Es mag zwar nicht alles gezogen werden aber gerade WoW und der Launcher ist nicht sonderlich gut darauf getrimmt, wenn der Order bzw, das Spiel mal kurz nicht dort war wo er sein sollte. Dann werden Teile erneut von den Servern gezogen und wenn das jede Stunde erneut passiert, dann ist das mehr als nervig und vollkommen unökologisch.
Das spielt da nicht wirklich eine Rolle... beim Steam-Caching beispielsweise ist es so... der Client fragt die Installationsdaten via DNS-Redirect beim als Proxy fungierender Cache-Server statt bei Valves CDN an. Der Cache-Server prüft, ob die Daten vorrätig sind und liefert sie aus, wenn sie identisch zu denen auf den Steam-Servern sind. Sind sie das nicht, werden sie neu runtergeladen und automatisch gleichzeitig ausgeliefert - wie halt ein Cache so funktioniert. Die Last für die Steam-Server ist also sogar geringer, weil schlicht kein Update außer dem ersten um die Cache-Daten zu aktualisieren, direkt von Valve gezogen wird, sich aber beliebige Clients daran bedienen. DLC-Content beispielsweise, würde auch beispielsweise erst dann im Cache landen, wenn der erste User versucht ihn zu installieren... es wäre also so oder so ein Download. Ohne, dass den Conent jemand haben will - egal ob normales Spiel, Update oder DLC - landet er also auch nicht im Zwischenspeicher. Und dort ist er bis zu einer Änderung (die wieder jemand will) mit einem einmaligen Download vorrätig. Für die jeweiligen Launcher, Updater und Co ist es, als würde direkt von den Servern des Herstellers gezogen werden und da die Daten völlig identisch sind, weil sie ja eben auch von deren Servern stammen. Und Steam unterstützt dieses "Caching" ja auch ganz offiziell....
schrieb am