GeForce Now: RTX 3080 Mitgliedschaft angekündigt (bis zu 1440p/4K und 120 fps) und neun Spiele-Neuzugänge

 
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GeForce Now RTX 3080 Mitgliedschaft angekündigt (bis zu 1440p/4K und 120 fps) und neun Spiele-Neuzugänge

GeForce Now (Hardware) von NVIDIA
GeForce Now (Hardware) von NVIDIA - Bildquelle: NVIDIA
Zum "GFN Thursday" hat Nvidia nicht nur einige neue Spiele für GeForce Now bekanntgegeben, die ab heute Abend auf dem Game-Streaming-Dienst verfügbar sein werden (u.a. New World), sondern auch ein neues Mitgliedschaftsmodell mit höherer Auflösung und Bildwiederholrate angekündigt, und zwar die "GeForce Now RTX 3080 Mitgliedschaft".

Diejenigen, die sich für das neue Angebot entscheiden, bekommen ihre Spiele in Zukunft vom neuen GeForce Now SuperPOD gestreamt - dem laut Nvidia leistungsstärksten Gaming-Supercomputer der Welt mit 11.477.760 CUDA-Kernen, 8.960 CPU-Kernen (AMD Ryzen Threadripper PRO) und einer Gesamtrechenpower in Höhe von 39.200 TFLOPS. Dieser Supercomputer wird von Nvidia in den lokalen Rechenzentren (aktuell 30) installiert. Mit der neuen Mitgliedschaft bekommt ein Nutzer im Prinzip Zugriff auf die folgenden (vergleichbaren) Cloud-PC-Leistungsmerkmale: GPU mit 35 TFLOPS, 8-Kern-CPU mit 16 Threads, 28 GB DDR4 RAM (3200 MHz) und eine PCI-GEN4 SSD.


GeForce-Now-RTX-3080-Mitglieder erhalten also Zugang zu einem speziellen Server und können ihr Spiel mit einer Auflösung von bis zu 1440p und 120 Bildern pro Sekunde auf PCs, bis zu 1600p und 120 Bildern pro Sekunde auf MacBooks, bis zu 1440p und 120 Bildern pro Sekunde auf iMac und bis zu 4K HDR mit 60 FPS inkl. 7.1 Surround Sound auf Nvidia Shield TV streamen - sowie bis zu 120 fps auf ausgewählten Android-Geräten wie dem Samsung S21. Bisher war Full-HD (1080p) mit 60 fps die maximale Auflösung bei GeForce Now. Aufgrund von Nvidia Reflex und weiteren Optimierungen soll die Latenz auf Shield TV "extrem niedrig" ausfallen. GeForce Now unterstützt Chrome, Safari und Edge (neu; Betatest) als Browser.

Gründer (Founder) und Priority-Mitglieder in Nordamerika und Westeuropa können die neuen Mitgliedschaften in ihrem GeForce-Now-Account ab heute vorbestellen - mit sechsmonatigen Mitgliedschaften für 99,99 Euro. Die Mitgliedschaften werden zum Start begrenzt sein. Zum Vergleich: Die Priority-Mitgliedschaft kostet 99,99 Euro pro Jahr. Im Dezember 2021 sollen die ersten Zugänge freigeschaltet werden. Die Länge der Spielsessions der neuen Mitgliedschaften liegt bei acht Stunden (am Stück) und man soll Zugriff auf "die meisten" Ingame-Einstellungen bekommen.

Der GeForce Now SuperPOD im Rechenzentraum.
Der GeForce Now SuperPOD im Rechenzentraum.

Außerdem veröffentlicht Nvidia heute das GeForce NOW Client-Update 2.0.34. Es umfasst nicht nur die Unterstützung der neuen Mitgliedschaft, sondern auch Beta-Support für Microsoft Edge und eine verbesserte Adaptive-Sync-Technologie. Letztere soll das Frame-Rendering mit dem lokalen Anzeigegerät synchronisieren und so Ruckler/Stotterer reduzieren. Die Latenz soll für RTX-3080-Abonnenten auf 60 ms oder weniger gedrückt werden.

GeForce-Now-Veröffentlichungen dieser Woche:
  • Disciples: Liberation (Steam und Epic Games Store)
  • Elyon (Steam)
  • Riders Republic ("Trial Week" auf Ubisoft Connect)
  • Rise of the Tomb Raider 20 Year Celebration (Epic Games Store)
  • Sword and Fairy 7 (Steam)
  • The Forgotten City (Steam und Epic Games Store)
  • Legend of Keepers (Steam und Epic Games Store)
  • New World (Steam)
  • Townscaper (Steam)

GeForce Now ist ein Cloud-Gaming-Dienst. Vereinfacht gesagt, mietet man sich ein PC-System in einem Rechenzentrum und kann auf diesem virtuellen PC-System bestimmte Spiele aus seinen eigenen Bibliotheken sowie viele Free-to-play-Titel starten. Das Spiel läuft nativ in der Cloud und wird auf unterschiedliche Endgeräte gestreamt. Eine Übersicht über die unterstützten Spiele (über 1.000, davon über 90 Free-to-play-Titel) findet ihr hier.

Nvidia: "GeForce-NOW-Mitglieder können die neuen und viele weitere Spiele in ihren bevorzugten digitalen Stores kaufen und auf allen unterstützten Geräten spielen - PC, Mac, Chromebook, iPhone, iPad, Android oder Android TV."
Quelle: Nvidia

Kommentare

bloub schrieb am
das kerngeschäft ist bei nvidia doch immer noch im vordergrund. dass man seinen kram auch noch andersweitig vertickt, ist angesichts der heutigen forschungs/entwicklungskosten nicht weiter verwerflich.
Sir Richfield schrieb am
dem laut Nvidia leistungsstärksten Gaming-Supercomputer der Welt mit 11.477.760 CUDA-Kernen, 8.960 CPU-Kernen und einer Gesamtrechenpower in Höhe von 39.200 TFLOPS.
Ja, aber hat er auch BLAST PROCESSING?
Ansonsten würde ich gerne wieder eine Grafikkarte kaufen können, NVidia, Kerngeschäft und so, weißte?
PS: Wer den Dienst nutzt und damit zufrieden ist, da freue ich mich natürlich für, wenn der jetzt irgendwie besser wird, oder so.
schrieb am