Shadow: HubiC übernimmt angeschlagenen Anbieter von Cloud-PCs

 
von ,

Shadow: HubiC übernimmt angeschlagenen Anbieter von Cloud-PCs

Shadow (Hardware) von Blade
Shadow (Hardware) von Blade - Bildquelle: Blade
Die Suche nach einem Investor für den angeschlagenen und insolventen Cloud-PC-Anbieter Shadow war erfolgreich: Wie Blade per Pressmitteilung bekannt gibt, soll Shadow ein Teil von HubiC werden - ein französisches Unternehmen, das im Stil von Google Drive Cloud-Speicher zum Verkauf anbietet. In der Pressemitteilung heißt es:

"Für Shadow hat heute ganz offiziell ein neues Kapitel begonnen.

Wir freuen uns sehr, ein Teil von HubiC zu werden und unsere Kräfte in dem unermüdlichen Bestreben zu bündeln, High-End-Computing für alle zugänglich zu machen. Die Ambitionen und das Potenzial von Shadow waren dabei noch nie so groß wie heute, und wir können es kaum erwarten, loszulegen.

Wir werden uns nun zusammensetzen, um die Zukunft von Shadow genauer zu besprechen und sobald wie möglich weitere Details mit dir teilen."


Das Geschäftsmodell von Shadow fußt darauf, gegen monatliche Gebühren einen Cloud-PC mit Fokus auf Gaming bereitzustellen. Im Gegensatz zu Diensten wie Geforce Now erhält man bei Shadow kompletten Zugriff auf das Windows-Betriebssystem samt gültiger Lizenz und kann daher die Rechenpower auch für andere Anwendungen wie z.B. Videobearbeitung einsetzen, da man Software nahezu uneingeschränkt auf dem virtuellen System installieren darf. Dazu gehören selbstverständlich auch Clients für Steam, Origin & Co.

Welchen Eindruck Shadow bei unserem Test aus dem Jahr 2019 hinterlassen hat, erfahrt ihr hier.

Letztes aktuelles Video: Introducing Shadow Hive

Quelle: Pressemitteilung

Kommentare

casanoffi schrieb am
DonDonat hat geschrieben: ?03.05.2021 17:16 Schön zu lesen, dass Shadow nicht nach China oder zu Google, Amazon, Tencent & Co. gegangen ist.
Was für Auswirkungen die Übernahme langfristig hat, muss sich natürlich zeigen, dennoch bin ich auch der Meinung, dass man außerhalb von den Riesen-Konzernen wohl besser aufgehoben ist.
Ich vermute einfach mal, dass für die Großen das Geschäft nicht lukrativ genug ist.
Klar, der Laden macht seit seinem Bestehen nur rote Zahlen...
Das ist auch ein Riesen Thema in der Community und die Entwickler gehen da sehr offen mit um.
Hardware ist teuer, die laufenden Kosten sind hoch - dem stehen verhältnismäßig niedrige Gebühren gegenüber.
Das in Verbindung mit noch zu wenig Kunden wird halt auf Dauer schwierig.
Amos_117 hat geschrieben: ?03.05.2021 19:17
Ryan2k6 hat geschrieben: ?03.05.2021 19:17Erstmal positiv, mal sehen, ob und wie stark sich dort dann Dinge ändern werden. Vom Prinzip her, ist shadow aktuell noch das attraktivste Angebot, weil man eben einfach seine vorhandenen Spiele nutzen kann.
Das kann man bei GeForce Now auch - leider bei Weitem nicht alle.
Geht ja auch mehr darum, dass Shadow kein reiner Gamestreaming-Anbieter ist, sondern der einzige auf dem Markt, bei dem man zu erschwinglichen Gebühren einen leistungsstarken Windows-"Cloud"-PC mieten kann.
Viele User nutzen diesen, nach eigenen Aussagen, sogar fast ausschließlich zum arbeiten.
Ryan2k6 schrieb am
Amos_117 hat geschrieben: ?03.05.2021 19:17
Ryan2k6 hat geschrieben: ?03.05.2021 19:17Erstmal positiv, mal sehen, ob und wie stark sich dort dann Dinge ändern werden. Vom Prinzip her, ist shadow aktuell noch das attraktivste Angebot, weil man eben einfach seine vorhandenen Spiele nutzen kann.
Das kann man bei GeForce Now auch - leider bei Weitem nicht alle.
Ja, deswegen kannst es eben nicht. Nur Spiele die GFN freischaltet. :)
Amos_117 schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?03.05.2021 19:17Erstmal positiv, mal sehen, ob und wie stark sich dort dann Dinge ändern werden. Vom Prinzip her, ist shadow aktuell noch das attraktivste Angebot, weil man eben einfach seine vorhandenen Spiele nutzen kann.
Das kann man bei GeForce Now auch - leider bei Weitem nicht alle.
DonDonat schrieb am
Schön zu lesen, dass Shadow nicht nach China oder zu Google, Amazon, Tencent & Co. gegangen ist.
Was für Auswirkungen die Übernahme langfristig hat, muss sich natürlich zeigen, dennoch bin ich auch der Meinung, dass man außerhalb von den Riesen-Konzernen wohl besser aufgehoben ist.
casanoffi schrieb am
Also laut Entwickler soll sich für Kunden erstmal nichts ändern.
Laufende Verträge kann man ja ohnehin nicht ändern ^^
Mal sehen, was die Zukunft so bringt.
Jedenfalls bin ich positiv gestimmt, dass man einen lokalen Investor gefunden hat, da sind dann die Kommunikations-Wege hoffentlich etwas kürzer.
schrieb am