Electronic Arts: Gerücht: Lizenz-Verhandlungen mit der FIFA stocken; mehr als eine Millarde Dollar für vier Jahre

 
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EA-Gerücht: Lizenz-Verhandlungen mit der FIFA stocken; mehr als eine Millarde Dollar für vier Jahre

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Am 31. Dezember 2022 (also nach der Weltmeisterschaft in Katar) wird die langjährige Partnerschaft zwischen Electronic Arts und der FIFA vertragsgemäß enden. Ob der Vertrag erneuert wird, ist noch unklar, denn die New York Times meldet, dass die seit mindestens zwei Jahren andauernden Verhandlungen über die Erneuerung des Vertrags ins Stocken geraten wären.

Der Grund: Die FIFA möchte mehr Geld für die Lizenz. Der Bericht basiert auf Angaben von mehreren Personen, die in Verbindung mit den Verhandlungen stehen würden. Mittlerweile scheint EA Sport sogar das Scheitern der Verhandlungen in Betracht zu ziehen, denn Cam Weber (Group General Manager von EA Sports) brachte die mögliche Umbenennung des Fußballspiels öffentlich ins Spiel, höchstwahrscheinlich um den Druck auf die FIFA zu erhöhen (wir berichteten).

Laut Bericht verlangt die FIFA von Electronic Arts bzw. EA Sports den doppelten Betrag für die Lizenz (mehr als 1 Milliarde Dollar alle vier Jahre).

"Da die FIFA-Lizenz EA Sports nur die Nutzung des Namens und des Logos der Organisation sowie die Rechte an der Weltmeisterschaft gewährt, (...) scheint der Spielehersteller zu dem Schluss gekommen zu sein, dass ein Abbruch der Zusammenarbeit nicht die Art von existenzieller Bedrohung darstellen würde, mit der er konfrontiert wäre, wenn er die Lizenzen für eine andere äußerst beliebte Sportserie, Madden NFL, verlieren würde", heißt es in dem Bericht.

Außerdem sollen die Möglichkeiten von Electronic Arts, über das Spiel hinaus Geld mit der lizenzierten Marke zu verdienen, eingeschränkt werden.

"Die FIFA würde es vorziehen, die Exklusivrechte von EA auf die engen Parameter der Verwendung in einem Fußballspiel zu beschränken, wahrscheinlich in dem Bemühen, neue Einnahmequellen für die Rechte zu finden, die sie behalten würde. EA Sports hingegen vertritt die Ansicht, dass es dem Unternehmen erlaubt sein sollte, innerhalb seines FIFA-Videospiel-Ökosystems auch andere Möglichkeiten zu nutzen, wie z. B. Highlights aus aktuellen Spielen, Arena-Videospiel-Turniere und digitale Produkte wie NFTs", schreibt die New York Times.

Quelle: New York Times

Kommentare

Temeter  schrieb am
ICHI- hat geschrieben: ?Heute 10:31 Also hier würde ich an EAs Stelle gegenüber
der Fifa nicht klein beigeben.
EA mag Videospieler Abzocken aber die
Fifa macht Geschäfte mit Diktaturen auf dem
Rücken von Unterdrückten Menschen.
Als ob EA nicht mit China&Co zusammenarbeiten würde. Fast die gesamte Spieleindustrie macht das.
Kajetan schrieb am
Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p) hat geschrieben: ?Heute 13:47 Ich bin dabei, wenn es heißt beide sind scheisse. Aber beide gleich scheisse ginge mir dann auch zu weit. ;)
Also gut. Dann eben alle in einen Sack und ab in den Fluß. Wird schon keinen Falschen treffen :)
Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p) schrieb am
Zumindest die Frisuren sitzen bombenfest und schlimmer als das hier, ist es doch auch nicht:
Spoiler
Show
Bild
Kajetan hat geschrieben: ?Heute 13:44 Man kann auch beide gleich scheisse finden und KEINEM hier etwas Gutes wünschen ;)
Ich bin dabei, wenn es heißt beide sind scheisse. Aber beide gleich scheisse ginge mir dann auch zu weit. ;)
Kajetan schrieb am
ICHI- hat geschrieben: ?Heute 10:31 Also hier würde ich an EAs Stelle gegenüber
der Fifa nicht klein beigeben.
EA mag Videospieler Abzocken aber die
Fifa macht Geschäfte mit Diktaturen auf dem
Rücken von Unterdrückten Menschen.
Man kann auch beide gleich scheisse finden und KEINEM hier etwas Gutes wünschen ;)
dx1 schrieb am
Ronaldo sieht doch genau so aus, wenn ein Mitspieler aus seinem Team es gewagt hat, einen Punkt zu machen.
schrieb am