Star Wars Jedi: Fallen Order: Lucasfilm war erst nicht einverstanden; Blaster & Kopfgeldjäger als Alternative

 
Action-Adventure
Publisher: Electronic Arts
Release:
15.11.2019
15.11.2019
15.11.2019
Alias: Star Wars: Jedi Fallen Order
Test: Star Wars Jedi: Fallen Order
80
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78
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Star Wars Jedi: Fallen Order - Lucasfilm war mit dem Konzept zunächst nicht einverstanden

Star Wars Jedi: Fallen Order (Action-Adventure) von Electronic Arts
Star Wars Jedi: Fallen Order (Action-Adventure) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Lucasfilm, die Rechteinhaber von Star Wars (bei Disney), waren am Anfang gar nicht begeistert über die Idee von Star Wars Jedi: Fallen Order. Game Director Stig Asmussen musste viel Überzeugungsarbeit leisten und konnte auch nicht alle Ideen durchbringen, erklärte er im hörenswerten AIAS Game Maker's Podcast via GameSpot.

Seinen Angaben nach schlug das Lucasfilm-Team in den ersten Besprechungen vor, dass Respawn Entertainment eine ganz andere Richtung einschlagen sollte. Die Rede war von einem Spiel mit Blastern und Kopfgeldjägern anstelle von Lichtschwertern und Jedi. Die Jedi als zentrales Spielelement waren das "Problem".

"Sie waren von der Idee nicht wirklich begeistert", sagte Asmussen nach der ersten Präsentation des Konzepts für ein Nahkampf-fokussiertes Actionspiel. "Ich warf ein: 'Hey, was ist, wenn wir ein Spiel über Jedi und die Macht machen' - sie waren damit nicht sonderlich zufrieden. Sie lehnten es ab und sagten: 'Was ist mit Blastern und Kopfgeldjägern?' Das war nicht der Hintergrund, vor dem wir das Team aufgebaut hatten. Sie hätten mich und uns genauso gut bitten können, mit der Entwicklung eines Rennspiels zu beginnen. Ich glaube nicht, dass irgendjemand mit den Ergebnissen zufrieden gewesen wäre. (...) Was ich gelernt habe, ist, dass die Jedi für sie der Heilige Gral sind. Wenn man ein Spiel über Jedi machen möchte, muss man es sich verdienen. Es gab ein kleines Hin und Her, aber sie konnten sehen, wo meine Wurzeln lagen [Anm. d. Autors: God-of-War-Reihe] und sie sagten: 'In Ordnung, wir können darüber diskutieren, ein Spiel über Macht-Nutzer zu machen, aber nicht über Jedi.' Und dann kam das Spiel heraus und Jedi stand im Titel."

Letztendlich stimmte Lucasfilm zu, dass Respawn Entertainment ein Spiel mit einem Charakter entwickeln darf, der die Macht nutzen kann, aber kein Jedi ist. Später im Interview erwähnte Asmussen noch, dass Respawn und Lucasfilm viele "Kämpfe" über kreative Entscheidungen bezüglich Star Wars Jedi: Fallen Order hatten. Er sagte, dass er die Position des Rechteinhabers verstehen würde. Dennoch hätte er von Lucasfilm bei verschiedenen Ideen ein "hartes Nein" als Antwort erhalten, was das Respawn-Team teilweise frustriert hätte. Konkrete Beispiele nannte er leider nicht. Aber Lucasfilm hätte als Eigentümer der Star-Wars-Franchise halt das letzte Wort.

Star Wars Jedi: Fallen Order ist am 15. November 2019 für PC via Origin und Steam, PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht worden. Das Action-Adventure legte einen guten Verkaufsstart hin. Gerücht: Ein Nachfolger soll bereits das "grüne Licht" erhalten haben.

Letztes aktuelles Video: Video-Test

Quelle: AIAS Game Maker's Podcast via GameSpot
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Kommentare

Sir Richfield schrieb am
Ach, nebenbei, ich glaube, mir wäre was mit Kopfgeldjägern und Blastern auch lieber gewesen als Jedi Souls. Aber das ist nur mein persönlicher "Genre" Geschmack.
SethSteiner schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben: ?
14.01.2020 17:13
SethSteiner hat geschrieben: ?
14.01.2020 16:45
VIII Problem ist, dass es eine Fortsetzung von VII ist. Was hätte der Film den anderes tun sollen als genau wie VII zuvor, aus Versatzstücken alter Filme zu bestehen?
Ich denke, wir können zusammenfassen, dass das Problem von VII bis IX ist, dass man KEINEN PLAN hatte. Also buchstäblich und mit Ansage nicht.
VII an sich ist halt kein Problem, weil Abrams im Grunde nichts anderes machen konnte, als der Fabbasis zu sagen "Seht her, wir können noch Filme, die wie Star Wars aussehen!!!"
Das Problem ist halt, dass dem noch zwei Filme folgen mussten, aber Niemand sich Gedanken gemacht hat, was in denen passieren soll.
Absolut ABER der Punkt ist, selbst planlos hätte man mehr daraus machen können, wenn das Fundament nicht durch ein Soft-Reboot gelegt worden wäre, in denen das gesamte Franchise quasi auf den Stand von 1977 zurückgesetzt worden wäre. Die Konzeptlosigkeit ist ein ganz grundlegendes Problem aber zu dieser hinzu kam auch mangelnde Kreativität und das ist so ziemlich die katastrophalste Mischung, die man sich vorstellen kann.
Sir Richfield hat geschrieben: ?
14.01.2020 17:13
Bei den Rebellen laufen Aliens in Führungspositionen herum, nicht zuletzt "It's a Trap" Ackbar
Ich beziehe mich natürlich auf den Film der das Universum etabliert hat - maßgeblich die Auszeichnungszeremonie (übrigens angelehnt an Leni Riefenstahl). George Lucas hatte gar nichts aussagen wollen damit, dass man dort eigentlich nur weiße Männer sieht, das war einfach wie man damals gefilmt hat. Erst nach und nach kann man dann auf die Idee, vielleicht auch Frauen reinzubringen (wurden für Episode VI zumindest testgefilmt) oder Andersfarbige oder eben Aliens. So richtig Konsequent war (für mehr Aliens als MonCal war wohl kein Geld da) und ist man dabei aber nie, bis heute ist man völlig unfähig auch nur ansatzsweise authentisch die Galaxie politisch abzubilden. Die neuen Filme werben damit wie...
Sir Richfield schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?
14.01.2020 17:13
Sie tun ja auch nichts gutes einfach so. Sie sind Verteidiger der Republik
Ja, aber... WARUM? :)
Auch ein Yoda hat seine Gefühle im Griff und selbst ein Obi Wan größtenteils.
Nee, die unterdrücken die komplett, Vulkan Style. Das ist *leicht* was anderes als das, was Windu und Luke tun.
Neutrale oder graue Jedi gab es auch früher schon, siehe Kotor.
S.o. wir sollten bei den Filmen bleiben, sonst machen wir ein Fass ohne Boden auf.
Sir Richfield schrieb am
SethSteiner hat geschrieben: ?
14.01.2020 16:45
VIII Problem ist, dass es eine Fortsetzung von VII ist. Was hätte der Film den anderes tun sollen als genau wie VII zuvor, aus Versatzstücken alter Filme zu bestehen?
Ich denke, wir können zusammenfassen, dass das Problem von VII bis IX ist, dass man KEINEN PLAN hatte. Also buchstäblich und mit Ansage nicht.
VII an sich ist halt kein Problem, weil Abrams im Grunde nichts anderes machen konnte, als der Fabbasis zu sagen "Seht her, wir können noch Filme, die wie Star Wars aussehen!!!"
Das Problem ist halt, dass dem noch zwei Filme folgen mussten, aber Niemand sich Gedanken gemacht hat, was in denen passieren soll.
Und nope, das Imperium sind eben keine Nazis. 100% Menschen sehen wir auch bei der Rebellion.
Bei den Rebellen laufen Aliens in Führungspositionen herum, nicht zuletzt "It's a Trap" Ackbar
es fehlt auch ein Führerkult mitsamt inflationären Gebrauch von Symbolik (und selbst das ist etwas, dass man auch in der Sowjetunion und anderen Regimen findet).
Der Imperator kütt verbei und de is schwer am sicke!
Die Filme vermeiden es geradezu ein reales Regime zu porträtieren, was ihnen auch zu gute kommt, denn das Imperium steht so für jedes autokratische Regime, ganz unabhängig von der Ideologie.
Ah, OK, so ausgedrückt gehe ich mit dir. Besonders wenn man nur IV betrachtet (weil mir Niemand einreden kann, dass das sofort als Trilogie geplant war), wo der Imperator noch nicht auftritt. Vader ist da auch keine Leit- oder Führerfigur, im Gegenteil, Tarkin kommandiert ihn herum.
Dann würde ich auch sagen: Die sehen halt aus wie "Die Nazis", weil das noch am einfachsten zu erkennen ist. Im Kern sind sie aber nicht auf "Die Nazis"... begrenzt.
Ryan2k6 schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben: ?
14.01.2020 16:32
Dass das Quark ist und die Frage aufwirft, woher die Jedi dann die Motivation nehmen sollen, "gutes" zu tun... oder ÜBERHAUPT WAS zu tun, das ist eine andere Sache. Nein, im Ernst. Die dürften nicht mal Mitleid haben, der Grund steht ja schon im Wort.
Sie tun ja auch nichts gutes einfach so. Sie sind Verteidiger der Republik, nur deswegen und nach langem zögern greifen sie überhaupt ein. Bei Kotor sieht man das auch, weil die Jedi eben nicht helfen wollen im Outer Rim, machen Revan und Malak das auf eigene Faust. Eigentlich stehen die Jedi nämlich neutral da.
Sir Richfield hat geschrieben: ?
14.01.2020 16:32
Deshalb sind Figuren wie Mace Windu Sonderlinge, der hat seine Emotionen einigermaßen im Griff.
Nicht zu vergessen Ahsoka, die einzige, die wirklich "neutral" wurde, weil die Jedi nämlich auch nur eine Bande Idioten sind. Aber das ist Klone Wars, ich versuche mich auf die Filme zu beschränken.
Auch ein Yoda hat seine Gefühle im Griff und selbst ein Obi Wan größtenteils. Neutrale oder graue Jedi gab es auch früher schon, siehe Kotor.
schrieb am