Hearthstone: Dr. Bumms Geheimlabor: Interview: Rätsel für Einzelspieler, Omega-Karten und Zufall als Chance

 
Hearthstone: Dr. Bumms Geheimlabor
Release:
07.08.2018
07.08.2018
07.08.2018
07.08.2018

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Hearthstone: Dr. Bumms Geheimlabor - Interview: Rätsel für Einzelspieler, Omega-Karten und Zufall als Chance

Hearthstone: Dr. Bumms Geheimlabor () von Blizzard Entertainment
Hearthstone: Dr. Bumms Geheimlabor () von Blizzard Entertainment - Bildquelle: Blizzard Entertainment
Passend zur Enthüllung der Magier-Karte Meteorologin aus der anstehenden Erweiterung Hearthstone: Dr. Bumms Geheimlabor (Hearthstone: The Boomsday Project) hatten wir die Gelegenheit mit Daniel Emmons (Senior Game Designer) über das digitale Sammelkartenspiel von Blizzard Entertainment zu sprechen. Es ging um thematische Ähnlichkeiten zur ersten Erweiterung "Goblins vs. Gnomes", die neuen Spielelemente (Schlüsselwort Magnetisch, Omega-Karten), den rätsellastigen Einzelspieler-Modus und das Zufallselement beim Ziehen der Karten.

Obgleich es in Hearthstone: Dr. Bumms Geheimlabor gewisse Ähnlichkeiten zur ersten Erweiterung "Goblins vs. Gnomes" gibt (zum Beispiel Mechs und Ersatzteile), ist Emmons der Ansicht, dass beide Erweiterungen thematisch weit genug voneinander entfernt sind. In Dr. Bumms Geheimlabor würden vielmehr verrückte Experimente im Mittelpunkt stehen und nicht die Apparaturen von Goblins und Gnomen. Er ist der Ansicht, dass die neuen Karten auch gut mit den Karten aus "Goblins vs. Gnomes" im Wilden Modus funktionieren werden und sie nicht redundant sind. Zumal soll das neue Schlüsselwort "Magnetisch" anders funktionieren, als die damaligen Ersatzteile zum Aufwerten bestimmter Karten. Magnetische Diener können mit anderen Mechs verschmelzen und dabei ihre Werte und Schlüsselwörter kombinieren. Zum Verschmelzen muss ein magnetischer Diener zur linken des Dieners gespielt werden, mit dem er verschmelzen soll. Die Werte der beiden Karten werden addiert. Spielt man die magnetische Karte zur rechten des Dieners, wird die Verschmelzung nicht eingeleitet.



Neu sind ebenfalls die Omega-Karten, die einen besonderen Effekt haben, wenn sie bei vollem Mana ausgespielt werden. Der "Omega Defender" erhält zum Beispiel zehn zusätzliche Angriffsstärke. Aus der normalen Angriffskraft von 2 wird so eine Karte mit der Angriffskraft 12. Die Entwickler erhoffen sich dabei neue Taktiken für fortgeschrittene Partien. Und abseits der legendären Erfinder gibt es noch Projekte in Kartenform, die das Spielgeschehen für beide Spieler verändern können. Spielt man zum Beispiel die Karte "Biology Project" erhalten beide Spieler zwei zusätzliche Manakristalle (einmalig).

Nach den beiden Einzelspieler-Modi Schatzjagd (Hearthstone: Kobolde & Katakomben) und Monsterjagd (Hearthstone: Der Hexenwald) setzen die Entwickler in Hearthstone: Dr. Bumms Geheimlabor auf einen anderen Modus für Solo-Spieler, da sie etwas mehr Abwechslung in das Geschehen bringen möchten - und diese Erweiterung mit dem thematischen Fokus auf Experimenten im Labor würde sich für solche "Rätsel" anbieten, meint der Senior Game Designer. Insgesamt gibt es 100 Rätsel, die sich in vier Bereiche unterteilen. In Todeszonen-Rätsel muss der feindliche Held in einem Zug besiegt werden, und zwar ausschließlich mit den zur Verfügung stehenden Karten. Hier wird es wohl auf Synergie-Effekte von Karten, Fähigkeiten und Co. ankommen. Bei Spiegelbild-Rätseln muss der Spielfeldstatus quasi gespielt werden. Man muss mit seinen Karten dafür sorgen, dass sich beide Seiten perfekt spiegeln, einschließlich von Dienerpositionierungen, Lebenspunkten, Angriffskraft etc. Hier scheint es vor allem auf die Reihenfolge des Ausspielens der Karten anzukommen. Bei Rätseln der Marke Tabula Rasa müssen die Diener möglichst effizient vom Spielfeld abgeräumt werden. Die vierte und letzte Kategorie sind die Überlebensexperimente. Hierbei gilt es die Lebenspunkte des Helden möglichst gut wiederherzustellen, um den Angriff des Gegners überstehen zu können. Das Rätsellabor wird zwei Wochen nach der Veröffentlichung von Dr. Bumms Geheimlabor eröffnet, also am 21. August.

Angesprochen auf den geliebten und gehassten Zufallsfaktor im Spiel, da man nicht weiß, welche Karten vom eigenen Deck gezogen werden, erklärte der Entwickler, dass dieses Zufallselement vielmehr als eine Art "Chance" oder "Möglichkeit" verstanden werden sollte. Durch den Zufallsfaktor und das Glück soll es einerseits möglich sein, dass es Spieler mit wenig Erfahrung auch mit langjährigen Profis aufnehmen können und andererseits soll der Zufallsfaktor dafür sorgen, dass die Partien nicht langweilig werden, da immer etwas Unberechenbares passiert, auf das man wiederum reagieren muss. Dadurch würde der Zufallsfaktor die Matches in Hearthstone bereichern, meint Daniel Emmons.

Auf Nachfrage, ob nach den Umsetzungen für Android und iOS auch eine Switch-Version denkbar sei, sagte der Blizzard-Mitarbeiter, dass eine solche Umsetzung derzeit nicht in Planung sei.

Dr. Bumms Geheimlabor erscheint am 7. August für Windows- und Mac-PCs, Windows-, iOS- und Android-Tablets sowie für Smartphones. Die Erweiterung für das digitale Kartenspiel umfasst 135 Karten für allerhand verrückte Experimente.

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Kommentare

casanoffi schrieb am
no need no flag olulz hat geschrieben: ?
01.08.2018 13:26
Also ich spiel Hearthstone ja nicht, aber ein grundsätzlicher Baustein von TCGs ist ja eigentlich, dass man die Konstanz des Decks gegen andere Faktoren abwägen muss (wie wichtig ist mir die Wahrscheinlichkeit, an bestimme Karten zu kommen). Natürlich spielt im Endeffekt Glück noch eine Rolle, aber das Glück kann man eben manipulieren. Zumindest sollte man das können in einem guten TCG.
Das ist korrekt - wobei sich Hearthstone schon immer eindeutig vom "klassischen T/CCG" abgegrenzt hat.
Glück spielt hier eine sehr große Rolle und wird auch mit der neuen Erweiterung noch verstärkt.
Ob diese Rolle zu stark ist, muss jeder Spieler für sich selbst beurteilen :D
no need no flag olulz schrieb am
Also ich spiel Hearthstone ja nicht, aber ein grundsätzlicher Baustein von TCGs ist ja eigentlich, dass man die Konstanz des Decks gegen andere Faktoren abwägen muss (wie wichtig ist mir die Wahrscheinlichkeit, an bestimme Karten zu kommen). Natürlich spielt im Endeffekt Glück noch eine Rolle, aber das Glück kann man eben manipulieren. Zumindest sollte man das können in einem guten TCG.
Flojoe schrieb am
Eindeutig besser als der Englische Titel. :mrgreen:
winkekatze schrieb am
"Das Bumstag Projekt" wäre jetzt auch nicht sooo viel besser :lol:
Usul schrieb am
Offenbar "The Boomsday Project". Damit also Respekt für diese seltendämliche Titel-Übersetzung.
schrieb am