Riot Games: Bundesstaat Kalifornien fordert deutlich höhere Zahlungen an Klägerinnen im Sexismus-Verfahren

 
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Riot Games: Bundesstaat Kalifornien fordert deutlich höhere Zahlungen an Klägerinnen im Sexismus-Verfahren

Riot Games (Unternehmen) von Riot Games
Riot Games (Unternehmen) von Riot Games - Bildquelle: Riot Games
Die Los Angeles Times (via pcgamer.com) berichtet von einem unüblichen Fall der Einmischung eines US-Bundesstaates im Rahmen eines eigentlich schon beigelegten Gerichtsverfahrens. Am 2. Dezember berichtete PCGamer davon, dass es eine Einigung im Verfahren zu Sexismus-Vorwürfen beim Hersteller Riot Games (League of Legends) gegeben habe.

Damals kündigte Riot Games eine Zahlung von 10 Mio. Dollar an, welche an rund 1.000 (teils ehemalige) Mitarbeiterinnen ausgezahlt werden sollte (mehr zum Thema und den Sexismus-Beschwerden hier). Am 8. Januar habe die kalifornische Aufsichtsbehörde "California Department of Fair Employment and Housing" allerdings interveniert und einen Report vorgelegt, nach dem die Gesamtsumme von 10 Mio. Dollar auf 400 Mio. Dollar heraufgesetzt werden sollte. Der Report erwähnt darüber hinaus das Argument der Behörde, dass keine einklagbare Änderungen an der Beschäftigungspolitik bei Riot Teil der Einigung seien - obwohl es sich um eine Firma handle, die den Anschuldigungen nach von Sexismus durchzogen sei.



Riots Sprecherin Joe Hixson sieht das anders und erklärte in einem Statement gegenüber der Zeitung: "Wir haben hart daran gearbeitet, mit dem Anwalt der Sammelklage eine Einigung zu verhandeln, bei der wir gemeinsam daran glauben, dass sie für die Ankläger fair ausfällt". In seinen Augen sei solch eine Einmischung externer Parteien eine Störung des Verfahrens, welche voll von "Ungenauigkeiten und falschen Anschuldigungen" sei.

Besonders enttäuscht sei man darüber, dass jegliche Initiativen im Unternehmen um Diversität, Inklusion und Kultur der letzten 18 Monate ignoriert worden seien, so Hixson: "Wir feuen uns darauf, dem Gericht unseren Standpunkt darzulegen". PCGamer erläutert, dass die "Intervention" der "externen Partei" in einem eigenen Verfahren am 31. Januar 2020 erlaubt oder abgelehnt werde. Zur Zahlung der Einigungssumme von 10 Mio. Dollar sei dagegen am 3. Februar eine gerichtliche Entscheidung geplant.
Quelle: latimes.com, pcgamer.com

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