von Jonas Höger,

Hogwarts Legacy: So barrierefrei wird das magische Rollenspiel

Hogwarts Legacy (Rollenspiel) von Warner Bros. Interactive Entertainment
Hogwarts Legacy (Rollenspiel) von Warner Bros. Interactive Entertainment - Bildquelle: Portkey Games / Warner Bros.
Für die meisten AAA-Titel gehört eine große Bandbreite an Barrierefreiheitsoptionen mittlerweile zur Standardausstattung und auch Hogwarts Legacy will seinen Spielern in dieser Hinsicht einiges bieten.

Drei Wochen vor Release enthüllte man nun, wie das Abenteuer in der Zauberschule seinen Fans beim Spielen unter die Arme greift und für ein möglichst unkompliziertes Spielerlebnis sorgt, unabhängig von jeglichen Einschränkungen. Neben Klassikern wie Untertiteln und Schriftgröße zaubert man dabei noch eine Reihe weiterer Optionen aus dem (sprechenden) Hut.

Hogwarts Legacy: Untertitel, Farbenblindheit und Ziel-Modus



Wie Entwicklerstudio Portkey Games auf ihrer offiziellen Website verraten, will man Spielern in verschiedenen Bereichen barrierefreie Einstellungen bieten, bei denen man sich an einer klassischen Aufteilung orientiert. In der visuellen Kategorie steht beispielsweise Text-to-Speech zur Verfügung, bei der das Menü in allen verfügbaren Sprachen vorgelesen wird. Lautstärke und Stimme des Erzählers können dabei angepasst werden.

Farbenblinde Spieler können das UI anpassen, außerdem soll die Textgröße verstellbar sein. Mit einem anpassbaren Kontrast können neben der Schrift auch Schlüsselelemente wie Gegner oder Verbündete hervorgehoben werden. Untertitel sind selbstverständlich auch am Start, obwohl Sprecherbezeichnungen den wichtigen Charakteren vorbehalten sein sollen.

Beim Zielmodus können Spieler auswählen, ob sie den Knopf gedrückt halten oder einmalig drücken müssen, während die Kameraachse invertiert und die Stärke der Kamerabewegung verändert werden kann. Darüber hinaus ist die Funktionsweise der Sticks am Controller vertauschbar, von einer freien Tastenbelegung ist hingegen nicht explizit die Rede.

Eine Option ist dagegen nur PlayStation 5-Spielern vorbehalten: Die Möglichkeit der Bewegungssteuerung mit dem DualSense-Controller beim Besenflug und Reiten ist exklusiv auf Sonys Konsole möglich. Ob die PlayStation 4-Version, die erst am 4. April erscheint, von diesem Feature ebenfalls Gebrauch machen wird, findet keine Erwähnung.

Vier Schwierigkeitsgrade für Zauberschüler



Nicht strenggenommen eine Einstellung der Barrierefreiheit ist die Frage nach Schwierigkeitsgraden trotzdem in Sachen Zugänglichkeit von Relevanz. Insgesamt vier verschiedene Stufen soll Hogwarts Legacy in Sachen Herausforderung bieten, die allesamt sowohl die Kämpfe als auch die Rätsel beeinflussen sollen.

Auf dem Schwierigkeitsgrad „Story“ könnt ihr bei den Minispielen zum Lernen der Magie beispielsweise nicht durchfallen und Puzzles haben keine begrenzte Zeit mehr. Wenn euch der zu Beginn ausgewählte Schwierigkeitsgrad dann doch zu leicht oder schwer ist, könnt ihr ihn aber jederzeit beim Spielen ändern. Auch die Grafikmodi, die Hogwarts Legacy Konsolenspielern zur Verfügung stellt, sind nach der ersten Auswahl übrigens nicht in Stein gemeißelt.

Quelle: Portkey Games

Kommentare

PfeiltastenZocker schrieb am
Klingt ja ganz ordentlich, macht das Spiel nur leider trotzdem nicht interessanter.
schrieb am
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