World of WarCraft Classic: 74.000 Nutzer gesperrt, hauptsächlich Bot-Nutzer

 
World of WarCraft Classic
Release:
27.08.2019
27.08.2019
Erhältlich: Digital
Vorschau: World of WarCraft Classic
 
 
Test: World of WarCraft Classic
80

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World of WarCraft Classic - 74.000 Nutzer gesperrt, hauptsächlich Bot-Nutzer

World of WarCraft Classic (Rollenspiel) von Blizzard Entertainment
World of WarCraft Classic (Rollenspiel) von Blizzard Entertainment - Bildquelle: Blizzard Entertainment
Nach der Erhöhung der Instanzlimits bei World of WarCraft Classic (pro Tag und Realm können maximal 30 Instanzen betreten werden; fünf Instanzen pro Stunde) äußerten viele Spieler ihr Unverständnis, u.a. weil diese Veränderung die ohnehin schon großen Probleme mit "Bots" nur noch verschlimmern würden. Seit Monaten treiben sich (u.a. via Wired) haufenweise Bots, also von externen Programmen kontrollierte und demnach computergesteuerte Charaktere in hochstufigen Gebieten herum, sammeln Crafting-Materialen wie Schwarzer Lotus und erledigen seltene Gegner. Diese Bots sammeln den normalen Spielern viele Ressourcen oder Gegner vor der Nase weg. Die Beute wird dann für sehr viel Gold im Auktionshaus verkauft, was die Ingame-Wirtschaft nachhaltig schädigt. So ist der Schwarze-Lotus-Preis im Auktionshaus in sechs Monaten um 600 Prozent gestiegen, bis Blizzard die Anzahl der Pflanzen erhöhte. Insgesamt würde die Inflation auf EU-Servern ca. sieben Prozent betragen, heißt es.

Oftmals erkennt man Bots daran, dass sie sich "ruckartig" bewegen und "roboterhaft" auf ihr nächstes Ziel zubewegen, jedoch ist die automatische Identifikation von Bots nicht leicht, da der Charakter auch von einem echten Spieler gesteuert werden könnte. Es hatte auch Ingame-Proteste gegen die Bots gegeben und die Erhöhung der Instanzlimits schürte nur weiter den Unmut.

Diese Rückmeldungen haben Blizzard allem Anschein nach zur Veröffentlichung einer offiziellen Stellungnahme veranlasst. Demnach sind seit einem Monat über 74.000 Accounts in World of WarCraft: Classic gesperrt worden, die gegen die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung verstoßen haben sollen. Bei den meisten dieser Accounts wurde festgestellt, dass sie Tools zur Spielautomatisierung verwendet haben, um Ressourcen zu bekommen oder Feinde effizienter zu erledigen, als es legitime Spieler  können.

Blizzard über den Kampf gegen Cheater und Bot-Nutzer: "Wir kommunizieren selten öffentlich darüber, weil wir festgestellt haben, dass die Beschreibung unserer Quellen und Methoden es böswilligen Spielern erleichtern kann, diese [Maßnahmen] zu umgehen, aber wir sind der Meinung, dass es sich lohnt, das Thema heute zu vertiefen, da viele Spieler uns kürzlich um weitere Details gebeten haben. (...) Wir wissen, wie es ist, einen Spieler im Spiel zu entdecken, der Bots zu nutzen scheint. Wir wollen solch einen Botting-Spieler für immer ausschließen, wenn nachgewiesen werden kann, dass er/sie tatsächlich betrügt. Und das wirft eine große Schwierigkeit bei der Lösung dieses Problems auf - wir müssen selbst beweisen, dass der beschuldigte Spieler keine Person ist, die einen Charakter tatsächlich steuert. (...) Wir setzen leistungsfähige Systeme ein, um festzustellen, ob der verdächtige Spieler einen identifizierbaren Cheat benutzt und unsere Heuristik (die wir nicht öffentlich darlegen) wird ständig verbessert und weiterentwickelt. Aber wenn wir einen Verdächtigen untersuchen und die Beobachtungen/Messwerte nicht aus der Reihe tanzen, müssen wir manuell Beweise gegen den beschuldigten Spieler sammeln, was sehr zeitaufwändig und komplex sein kann. Es lohnt sich aber, denn wir wollen nie gegen einen legitimen Spieler vorgehen. (...)"

Weiter heißt es: "Letztendlich arbeiten wir daran, einen herausfordernden Missstand auszuräumen. Der Handel mit echtem Geld treibt Dritte dazu, einen enormen Aufwand zu betreiben, um unsere Erkennungssysteme zu umgehen. Während dies für uns eine sehr hohe Priorität hat, ist es die einzige Priorität für gewinnorientierte Botting-Unternehmen. Die Verbote, die wir aussprechen, sind für sie einfach ein Preis, den sie für ihre Geschäfte in Kauf nehmen. (...) Wir arbeiten an weiteren Verbesserungen in allen Bereichen des Spiels, mit denen Cheating schneller und vollständiger angegangen werden kann."

Letztes aktuelles Video: Der Aufstieg des Blutgottes

Quelle: Wired, MMO-Champion, Blizzard

Kommentare

Kajetan schrieb am
Uwe sue hat geschrieben: ?
22.06.2020 22:05
aber dennoch gibt es diese abkürzung über echtgeld und das ist pay2win.
Zeitliche Abkürzungen nur mit Relevanz für den jeweiligen Spieler, ohne Bezug zu anderen, sind aber kein P2W, waren sie noch nie. Es sind nur zeitliche Abkürzungen. P2W wäre, wenn man sich z.B. Ausrüstung mit erstklassigen, spielrelevanten Eigenschaften nur gegen Echtgeld kaufen könnte. Aber gut, da habe ich keine Lust mehr auf Diskussionen. Wenn Du der Meinung bist, dass dies P2W ist, dann ist es eben P2W. Fertig! :)
Ansonsten, zu den Marken ... ja, über die Goldfarmer und deren Goldangebote steigt der Ingame-Preis für Marken. Da gibt es Auswirkungen, da stimme ich Dir zu. Aber das hat eigentlich nur Auswirkungen auf Blizzard, die ja nicht wollen, dass Du Dir mit günstigem Goldfarmer-Gold Marken im AH kaufst, diese in Spielzeit umwandelst und Blizzard hier Einnahmen flöten gehen. Wobei die Goldfarmer eigentlich auch kein Interesse haben, dass der Markenpreis endlos steigt, denn wenn die dafür nötige Goldmenge teurer wird als ein Blizzard-Abo, kauft ja keiner mehr Gold von ihnen. Denn die können den Preis auch nicht nach Belieben senken, die haben ja auch Ausgaben, so gering diese im Vergleich auch sind.
Ist aber eine schöne Sache, um mehr über das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage zu lernen. Hat schon seinen Grund, dass Betriebs- und Volkswirtschaftler immer wieder MMOs benutzen, um Wirtschaftstheorien zu überprüfen.
Uwe sue schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?
22.06.2020 19:33
Uwe sue hat geschrieben: ?
22.06.2020 19:08
bisher hat sich blizzard wohl dacht es klingelt in der kasse seitdem es die marken gibt. aber dieser p2w ansatz wird auf dauer nach hinten losgehen, ...
Nein, eben NICHT. Schlicht und einfach, weil es kein P2W ist :)
Ich kann mit 40 Millionen Gold auf dem Konto nicht mehr gewinnen als mit 40.000 Gold auf dem Konto. Ich kann nur persönlich (!) Geld sparen, in dem ich bei Goldfarmern genug Gold zu einem günstigeren Preis kaufe als ein Monatsbeitrag WoW kostet, um damit im AH eine WoW-Marke zu erstehen, um diese gegen 30 Tage Spielzeit einzulösen. DESWEGEN geht Blizzard gegen Bots vor. Weil man nicht will, dass sich die Leute auf diese Weise offizielle Spielzeit "erschleichen". Einen Einfluss auf das Spielgeschehen hat das alles kein Stück.
Mehr ist das nicht. Was hier nach hinten losgehen soll, ist mir nicht ganz klar.
deswegen gehen sie ja jez strikt gegen bots vor. erst kasse machen und danach die unzufriedenen kunden zurückholen - so läuft das in der turbo-kaptial-gesellschaft eben^^
Blizzard geht schon die ganze Zeit gegen Bots vor, nicht immer landen solche Aktionen in der Presse. Meist wird gesperrt und gebannt, ohne dass wir davon mitbekommen.

soweit ich weiss kann man sich 2-3 low-vl epics craften und im ah erstehen. je mehr gold im kreislauf ist desto mehr kosten die dinger. da ist man schnell versucht mal die abkürzung zu nehmen. der markenpreis ist ja gerade wegen china/bots so hoch. deswegen sind diese item die man mit echtgeld erstehen kann unverhältnismäßig teuerer als ohne bots und chinafarmer (wobei ich chinafarmer bemitleide, aber so lange sie sich an die regeln halten geht das i.o. - verkaufen tut das ja der skalvenhalter) also ist es ein klein wenig p2w - auch wenns aktive spieler nicht wahr haben wollen. mir ist klar dass man mindestens gleich gute items in den hc-inis oder im low-raid mit ein paar stunden spielzeit bekommt, aber dennoch gibt es diese abkürzung...
Kajetan schrieb am
Uwe sue hat geschrieben: ?
22.06.2020 19:08
bisher hat sich blizzard wohl dacht es klingelt in der kasse seitdem es die marken gibt. aber dieser p2w ansatz wird auf dauer nach hinten losgehen, ...
Nein, eben NICHT. Schlicht und einfach, weil es kein P2W ist :)
Ich kann mit 40 Millionen Gold auf dem Konto nicht mehr gewinnen als mit 40.000 Gold auf dem Konto. Ich kann nur persönlich (!) Geld sparen, in dem ich bei Goldfarmern genug Gold zu einem günstigeren Preis kaufe als ein Monatsbeitrag WoW kostet, um damit im AH eine WoW-Marke zu erstehen, um diese gegen 30 Tage Spielzeit einzulösen. DESWEGEN geht Blizzard gegen Bots vor. Weil man nicht will, dass sich die Leute auf diese Weise offizielle Spielzeit "erschleichen". Einen Einfluss auf das Spielgeschehen hat das alles kein Stück.
Mehr ist das nicht. Was hier nach hinten losgehen soll, ist mir nicht ganz klar.
deswegen gehen sie ja jez strikt gegen bots vor. erst kasse machen und danach die unzufriedenen kunden zurückholen - so läuft das in der turbo-kaptial-gesellschaft eben^^
Blizzard geht schon die ganze Zeit gegen Bots vor, nicht immer landen solche Aktionen in der Presse. Meist wird gesperrt und gebannt, ohne dass wir davon mitbekommen.
Uwe sue schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?
20.06.2020 19:35
Uwe sue hat geschrieben: ?
20.06.2020 18:42
also ich lvl gerade kräuterkunde und mining, auch wei ich bspw die kleinen boni haben will, aber ich möchte mir vll wenigstens ne grüne rüstung schmieden wenn ich in instanzen gehe. also sie hindern mich am progress in kk und mining und sie zögern mein eq hinaus - wo bitte hindern die dich nicht am progress?
Wieso farmst Du auch dort, wo sich viele Leute tummeln? Die Welt ist RIESIG. Wenn eine Region zu überlaufen ist, gehst Du einfach woanders hin. Denn, es kann sich ja auch um andere, echte Spieler handeln, die hier gerade am farmen sind. Wieso sich um Ressourcen prügeln, wenn sich das Zeugs ein paar Regionen weiter auch finden lässt? Zudem hat Blizzard in manchen Gebieten die Spawnraten so stark erhöht, dass ich, wenn z.B. eine Höhle mit ihrem Erz abgefarmt habe und gerade am Rausgehen bin, grade wieder von Vorne beginnen kann, weil die Nodes wieder "Früchte" tragen.
Sicher, wenn ich aktuell gefragtes Zeugs haben will, dauert das natürlich, aber da muss ich mich auch mit haufenweise anderen, regulären Spielern herumschlagen, die mich ebenfalls voll arg chlimm "am Progress hindern". In aktuellen Addon-Gebieten "behindert" sich jeder gegenseitig am Progress. Aber Bots, das ist total arg chlimm!
Nein, ich sehe da kein Problem, weil ich seit *grübel* seit ca. 12 Jahren WoW spiele und NIEMALS den Eindruck hatte von Bots in irgendeiner Art eingeschränkt zu werden. Und ich habe immer farmintensive Berufe gewählt.
also ich spiele auch seit der beta immer wieder mal die addons bis zum letzten raid-eq - eigentlich habe ich nur den pandasturz bewusst ausgelassen, weil mir das setting nicht zugesagt hat (nein ich bin kein rassist, aber etwas abwechslung hätte vll gut getan)... ja ich weiss, dass die instanzen genial designt waren. hab schon "reingeschaut" so is es nicht - nur das letzte und das aktuelle addon sind mir entglitten... wobei noch zeit für das aktuelle wäre. aber an sich,...
Kajetan schrieb am
Sir_pillepalle hat geschrieben: ?
22.06.2020 15:12
Nachdem ich die Tage aus Langeweile Asmongoldvideos durchgeklickt habe und hier schreibe... es erwacht eine gewisse Versuchung.
Es ist schon anders geworden. Teilweise drastisch anders. So stark, dass WoW und Classic eigentlich zwei verschiedene MMOs sind.
schrieb am