TheoFleury hat geschrieben: ?13.10.2020 23:29
Ich fand das Spiel "ganz nett". Habe aber auch nicht viel Zeit darin verbracht, da fand ich dann doch bessere Games als Zeitfresser.
"Besser als Fallout" rumorte es, kam wohl von der frustrierten Bethesda Front die kräftig Werbung für Outer Worlds machten

Obsidian ist eigentlich ein ganz gutes Studio und ich denke wenn man ihnen mehr Zeit und mehr Ressourcen für die Entwicklung gibt, könnte der Nachfolger ein potentieller Hit werden.
Mal sehen wie die finanzielle Risikobereitschaft seitens des Publishers aussieht. Wobei Obsidian natürlich auch mit "Low Budget" (AA?) was passables bis gutes veröffentlichen kann, siehe deren Historie
Ich habs über den Gamepass gespielt. Und war ehrlich gesagt ziemlich überrascht. Man muss ein bisschen Zeit investieren, bis man in der Story drin ist. Es ist voller (lustiger) zynischer Sozialkritik, vor allem im Bereich Arbeitsethik. Wenn da der Konzern den Arbeitern Bestattungsgebühren (und Miete für die Gräber) auferlegt und diese an die nächsten Verwandten (das sind dann die Kollegen, die die Leiche finden) bezahlen lässt, da sass ich dann mit offenen Mund da. Das sind Denkweisen, die waren mir so abwegig, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, wer auf solche Ideen kommt.
So ein Fanboy hat auch ein Lustiges Musikvideo zum Spiel verfasst, dass recht treffend war.
Ist es jetzt besser als Fallout? Und wenn ja, welcher Fallout Teil? (Ich würde Teil 1 und 2 nicht mit Teil 3 oder 4 vergleichen wollen) Ich geh davon aus, du meinst Teil 4. Es ist auf jeden Fall Anderst. Alleine schon die Umgebung: Fallout 4 spielt in einer dreckig-staubigen-Umgebung. TOW spielt in verschiedenen Welten, die sehr viel farbiger sind.
Beides sind First-Person-Ballerspiele. (Oder je nach Einstellung diese Hintendraufansicht). Der Schwarze Humor ist in TOW auf jeden Fall ausgeprägter. Obwohl mir die Fraktionenentscheidungen in Fallout 4 die Galle haben hochsteigen lassen, sind es auf jeden Fall mehr als in TOW....