von Jonas Höger,

Elden Ring: Schlägt Last of Us 2 als Gewinner der meisten Game of the Year-Preise aller Zeiten

Elden Ring (Rollenspiel) von Bandai Namco Entertainment Europe
Elden Ring (Rollenspiel) von Bandai Namco Entertainment Europe - Bildquelle: From Software / Bandai Namco Entertainment
Kaum ein Videospiel verursachte 2022 so viel Aufruhr wie Elden Ring und entsprechend häuften sich auch die Preise für From Softwares Open World-Rollenspiel.

Nicht nur, dass Elden Ring bei Geoff Keighleys Game Awards den Titel als bestes Spiel des Jahres absahnte, auch sonst wurde das Abenteuer im Zwischenland von einer Vielzahl an Outlets und Spielern zum Game of the Year ausgezeichnet. Wie viele Preise dabei wirklich zusammengekommen sind, hat man bei ResetEra zusammengezählt, wodurch Elden Ring zum meistgekrönten Spiel aller Zeiten aufsteigt.

Elden Ring: Über 300-mal den Titel als Spiel des Jahres



Den fleißigen Bienen bei ResetEra zufolge hat Elden Ring demnach 331-mal den Titel als Game of the Year verliehen bekommen, wobei sich die Zahl aus 287 Presse-Outlets und 44 Leser-Wahlen zusammensetzt. Auf die hoffentlich mit einem DLC ausgestattete kommende Game of the Year-Edition des Spiels kann man die ganzen Auszeichnungen natürlich nicht draufschreiben.

Das gilt auch für den ehemaligen Platzhalter, den man mit dieser Rekordsumme 2022 vom Thron gestoßen hat: The Last of Us Part 2 war vorher nämlich mit 322 Auszeichnungen als Game of the Year der amtierende Gewinner im Jahr 2020, auch wenn hier mit 208 Redaktionen und 114 Leser-Wahlen die Spieler deutlich stärker vertreten waren als bei Elden Ring – kein Wunder, ist From Softwares Titel doch auch das meist abgebrochene Spiel des Jahres laut HowLongToBeat.

Schaut man sich die eingesackten Trophäen der Konkurrenten an, konnte kein Spiel Elden Ring auch nur annähernd das Wasser reichen. Auf dem zweiten Platz mit 78 Game of the Year-Awards und einem dementsprechend riesigen Abstand thront God of War Ragnarök, der Abfall zum drittplatzierten Immortality mit sechs Auszeichnungen ist fast genauso verheerend. Danach bleibt es logischerweise einstellig.

Auf den Lorbeeren ausruhen wird sich das Team von From Software sicherlich nicht. Dieses Jahr schickt man mit Armored Core 6: Fires of Rubicon das gepanzerte Revival ihres alten Steckenpferds ins Rennen und auch in Zukunft dürfte das japanische Entwicklerstudio viele Überraschungen bereithalten. Ob sich darunter auch ein DLC für Elden Ring verbirgt, bleibt abzuwarten.

Quelle: ResetEra @BrickArts295

Kommentare

Mafuba schrieb am
Alles gut :D
Immortality hört sich wirklich sehr gut an. Werde da glaube ich auch mal einen Blick riskieren. Ist KOMPLETT an mir vorbeigegangen... Her Story fand ich übrigens auch nett
esport wanst schrieb am
Ich finde auch TLOU2 nett. Her Story hätte für mich auch kein GOTY verdient aufgrund der beschränkten Interaktionsmöglichkeiten. Im Endeffekt finde ich TLOU2 auch besser als Her Story. :lol: Ich hoffe damit ist alles geklärt.
Mafuba schrieb am
@ esport wanst
witzig, dass du TLOU2 als interaktiven Film bezeichnest und Her Story, welches ein interaktiver Film ist, als nettes Spiel :)
zur News:
Ich spiele gerade Elden Ring, bin 14 Stunden drinn und es macht spaß ABER es ist kein GoTY für mich. Es setzt halt nirgendwo Maßstäbe. Die Kämpfe kennt man schon von anderen Soulsborne spielen, die OW ist ziemlich gut gelungen und die Grafik ist hübsch anzusehen aber es gibt in der jeweiligen Kategorien zumindest ebenbürtige Spiele. Zudem gefällt mir dieses minimalistische Story Telling immernoch nicht - wobei das sehr subjektiv ist.
Trotzdem ein sehr, sehr gutes Spiel!
esport wanst schrieb am
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Egal ob man Elden Ring mag oder nicht, es ist zumindest ein richtiges Videospiel, und nicht eher ein interaktiver Film wie TLOU2 oder viele andere GOTY-Gewinner.
@LeKwas
Her Story war ein nettes Spiel. Immortality pack ich mal auf die Wunschliste. Hört sich interessant an.
LeKwas schrieb am
Hab etwas gestöbert, und beispielhaft eine Seite rausgepickt, die Immortality gewählt hat:
Spoiler
Show
Immortality
Video games and movies in many ways have always overlapped, going back to the 1990s FMV boom. Immortality is a video game which absolutely loves movies and the making of movies in particular; the nitty-gritty details of casting, read throughs, rehearsals and then filming. Indeed, it loves movies so much, it created three separate ones of its own, from scratch.
If it was possible to nominate Immortality for the ?best film? of 2022, it would probably deserve that title as well. However, the interactive element of the player is central to your experience, so it is definitely a game at the end of the day. As an evolution of Sam Barlow?s Her Story, the amount of technical skill that has gone into crafting this experience is almost unparalleled.
Immortality has created three separate motion pictures, from 3 separate eras of movie-making (late 1960s, early 1970s and late 1990s), and chopped them up into individual, unedited scenes including clapper boards and the directors yelling cut. It is your task to reassemble these films piece by piece, scene by scene, through clicking on items in each scene to initiate a ?jump cut? to a random other scene with a similar item. For example if you click on an actor?s face, you?ll be jumped to other scenes featuring that actor; click on a piece of fruit, and you should be warped to another scene featuring fruit.
Immortality has potentially the most multilayered narrative I?ve ever experienced; not only trying to work out the plots of the individual films, but also following the story of the principal actors and crew, and then furthermore exploring a third hidden narrative. It is this hidden narrative that I don?t wish to spoil which really upends what the entire game is about on the surface, and has very heavy David Lynch-inspired overtones. Immortality left me feeling bewildered, awed and unnerved and for that, I love it.
schrieb am
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