Total War Saga: Troy: Total-War-Ableger in der antiken Ägäis und die mögliche "Wahrheit hinter den Mythen" - 4Players.de

 
Strategie
Entwickler:
Publisher: Sega
Release:
kein Termin
Alias: A Total War Saga: Troy
Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       
von ,

Total War Saga: Troy angekündigt

Total War Saga: Troy (Strategie) von Sega
Total War Saga: Troy (Strategie) von Sega - Bildquelle: Sega
Mit Total War Saga: Troy ist der nächste Saga-Ableger der Total-War-Reihe für PC angekündigt worden. Wie der Titel vermuten lässt, dreht sich das Strategiespiel um den trojanischen Krieg (mykenisches Griechisch gegen Troja). Die Saga-Ableger sollen das typische Total-War-Spielgeschehen rund um die rundenbasierte Kampagnen-Strategie und die Echtzeit-Kämpfe mit großen Truppenverbänden bieten, aber mit einem stärkeren Fokus auf einen kleinen, explizit ausgewählten Teil der Geschichte. Die bisherigen Saga-Teile waren Total War Saga: Thrones of Britannia und Total War Saga: Fall of the Samurai.

Die Entwickler (Creative Assembly Sofia; ehemals Crytek Black Sea) haben sich das Ziel gesetzt, die mögliche "Wahrheit hinter den Mythen" aus der Ilias von Homer zu zeigen. Der Minotaurus ist der griechischen Mythologie nach ein Wesen mit menschlichem Körper und einem Stierkopf. Im Spiel ist der Minotaurus ein groß gewachsener Krieger, der den Schädel eines Bullen auf dem Kopf trägt, um die Gegner einzuschüchtern.

Helden mit einzigartigen Fähigkeiten und Managementstilen sind dabei - wie schon in Total War: Three Kingdoms. Die Helden sind starke Anführer und Kämpfer, "die Hunderte von Truppen" im Alleingang ausschalten können. Unter anhaltendem Angriff werden sie fallen, aber wenn sie gut eingesetzt werden, sind sie in der Lage, das Blatt zu wenden. Um den legendären Status der Charaktere widerzuspiegeln, verfügen Helden über mehrere spezielle Fähigkeiten, die sowohl ihre Fähigkeiten als auch die der nahegelegenen befreundeten Einheiten verbessern oder der Feinde schwächen können. Sie verfügen über spezielle Kampfstile und Rüstungen.

Achilleus (Achilles) ist z.B. ein heißblütiger Krieger. Bei Beleidigungen gerät er schnell in Rage, was die diplomatischen Sanktionen anderer Fraktionen in der Regel weiter anheizt. Dafür arbeiten dann seine Untergebenen härter. Seine zweite Fähigkeit sorgt dafür, dass durch zunehmende Siege in Schlachten die eigenen Charaktere loyaler und die Truppen günstiger werden. Seine Elite-Krieger setzen auf rasche Attacken.

Screenshot - Total War Saga: Troy (PC)

Screenshot - Total War Saga: Troy (PC)

Screenshot - Total War Saga: Troy (PC)

Screenshot - Total War Saga: Troy (PC)

Screenshot - Total War Saga: Troy (PC)


Im Gegensatz zu Achilleus verfügt Hektor über die stärksten defensiven Einheiten im Spiel, die aber schwer zu kontrollieren sein sollen. Seine Fraktionsmechanik ist "Priams Wohlwollen". Hektor muss das Wohlwollen seines Vaters erlangen und eine Reihe von Aufgaben vor seinem Bruder Paris erfüllen. Obwohl er die Fraktion Troja vertritt, gewinnt Hektor die Kontrolle über die Stadt erst, wenn er sich seinem Vater gegenüber bewährt hat. Gelingt dies, erhält er starke wirtschaftliche Boni. Seine zweite Fraktionsmechanik ist die "Trojanische Allianz". Durch die Verbesserung der Beziehungen mit anderen, lokalen Fraktionen erhält Hektor mehrere Boni, wie z.B. eine verbesserte Armeeeffizienz und eine erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit auf der Kampagnenkarte.

Auch Götter spielen eine wichtige Rolle - als eine Art Einfluss-Kampagnenmechanik. Um die Gunst der Götter zu erlangen, muss man z.B. Zeit investieren oder Ressourcen opfern. Dadurch erhält man Vorteile wie Marine-Boni von Poseidon, Wachstum und Erhöhung der grundlegenden Ressourcen von Aphrodite und Kriegsboni von Ares. Idealerweise betet man die Götter an, die den gewünschten Spielstil untermauern. Es lassen sich auch mehrere Götter auf einmal anbeten, aber dies kann die Missbilligung anderer Götter nach sich ziehen, was möglicherweise zu einem Rückgang der Boni führt.

Die Kampagne wird nach Sandbox-Strickmuster ablaufen und auch Siedlungen dürfen ausgebaut/entwickelt werden. Die Karte wird die Ägäis umfassen - inkl. Kreta und der westlichen Türkei. Neue Geländetypen sind "Schlamm/Matsch" (langsame Fortbewegung für schwere Einheiten) und "hohes Gras" als Versteckmöglichkeit und für Fernkampfattacken aus dem Hinterhalt. Insgesamt vier griechische und vier trojanische Fraktionen sind geplant. Fünf Ressourcen werden relevant sein. In der Frühphase des Spiel geht es um Nahrung und Holz. In der fortgeschrittenen Spielphase sind Bronze und Stein wichtig. Den höchsten Stellenwert am Ende hat aber Gold.

Die Schlachten in der Antike waren überwiegend infanterieorientiert. Die wenigen Pferde waren für Generäle und Streitwagen reserviert. Um den Spielern mehr taktische Flexibilität zu bieten, wurden größere Unterschiede zwischen den Infanterieklassen herausgearbeitet, um trotz fehlender Kavallerie etwas mehr Dynamik zu bieten, erklärten die Entwickler bei der Präsentation auf der gamescom 2019. Geplant sind Mobilitätsunterschiede zwischen leichten, mittleren und schweren Infanterieeinheiten, eine Waffentauschfunktion (z.B. Wechsel von Angriff zu Verteidigung) sowie eine stärkere Betonung von passiven Fähigkeiten bei Elite-Einheiten.

Angaben zum Releasetermin wurden nicht gemacht.

Kommentare

1Herjer schrieb am
ISuckUSuckMore hat geschrieben: ?
19.09.2019 17:03
Ein neues Warhammer wäre nett ^^
Es steht der dritte Teil von Warhammer doch noch an. Meines Wissens nach, immer noch in Produktion.
Ich persönlich träume immer noch von einem Middle Earth: Total War. Und ja ich weiß es gibt Third Age. Aber das ist mittlerweile selbst mit den Mod Mods schrecklich antiquiert.
dessoul schrieb am
ISuckUSuckMore hat geschrieben: ?
19.09.2019 17:03
Ein neues Warhammer wäre nett ^^
Wieso? Was ist denn falsch an den bisherigen? Oh, ich vergaß: eine grauenhafte KI (TW:Throne of Britannia; Rome: Total War). Warum sollte das denn auch wieder passieren?
schrieb am