Senua's Saga: Hellblade 2: Ninja Theory setzt auf Unreal Engine 5

 
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Senua's Saga: Hellblade 2 - Ninja Theory setzt auf Unreal Engine 5

Senua's Saga: Hellblade 2 (Action-Adventure) von Microsoft
Senua's Saga: Hellblade 2 (Action-Adventure) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Für das Action-Adventure Senua's Saga: Hellblade 2 nutzt Ninja Theory die Unreal Engine 5 von Epic als technisches Grundgerüst für die Entwicklung. Das geht aus einem Artikel bei Xbox News Wire hervor, in dem die bisherigen Erkenntnisse zur Xbox One Series X zusammengefasst werden. Dort heißt es außerdem, dass die bisher gezeigten Szenen zum Spiel bereits direkt von der Engine stammen. Eine erste Tech-Demo zur Unreal Engine 5, die auf einer PlayStation 5 gezeigt wurde, sorgte kürzlich für Aufsehen. Zeitgleich betonte Epic, dass man mit der Engine eine Grafikqualität erreichen möchte, die in Richtung Fotorealismus geht.

Schon beim Vorgänger Hellblade: Senua's Sacrifice setzte Ninja Theory auf die Technologie von Epic und nutzte die Unreal Engine 4. Commercial Director Dominic Matthews fasste die Vorteile gegenüber PCGamesN damals folgendermaßen zusammen: "Die Sache, die bei UE4 immer wieder auffällt: Sie erlaubt es den Kreativen, mit der Erschaffung von Inhalten einfach weiterzumachen. Wir müssen da keine große Unterstützung an Programmierung leisten."

Letztes aktuelles Video: The Game Awards 2019 Announce Trailer in-engine

Quelle: Xbox Wire, PCGamesN

Kommentare

Khorneblume schrieb am
Der Chris hat geschrieben: ?11.06.2020 20:44 Wobei ich darauf übrigens nichtmal hinauswollte. Die Hardware kannst du ja sogar auch wenigstens noch selber beeinflussen. Du kannst eine PS5, XSX, Switch oder eine von millionen PC-Konfigurationen kaufen. Aber du kannst nichts daran tun in welcher Engine ein Spiel umgesetzt wurde. Du kannst dir nicht die UE5-Version von TLoU2 holen. Von daher seh ich alle Informationen für unsereiner (sofern er kein Entwickler ist) als relativ witzlos, weil das für mich ein reines Developer-Thema ist.
Eben. Da bin ich ganz bei Dir!
Was deine Aussagen angeht gebe ich dir grundsätzlich recht, bin aber andererseits auch kein kompletter Kostverächter, wenn ein Entwickler technisch was Tolles auf die Beine stellt. Am Ende stechen Design, Gameplay und Content allerdings immer. Aber das ist für mich eine andere Diskussion...die auch schon zu Genüge ausgelutscht wurde.
Die technische Präsentation kann durchaus wichtiger Bestandteil der übrigen Kategorien sein. Ich fokussiere mich ja auch nicht etwa auf Indie oder generell Spiele mit weniger Optik. Wenn die Optik das Gesamtbild abrundet, super. Wenn sie einfach nur blendet (weil inhaltlich nix auf der Brust), lässt sie mich kalt.
Mein Kernpunkt war, dass ich nicht verstehe warum man sich auf eine Engine hyped. Das ist halt ein Entwicklertool und für uns hat das eigentlich null Relevanz. Das ist so wie die Information darüber welcher Hersteller den Motorblock von meinem Auto fabriziert hat...dann sag ich einmal "aha, cool" und damit ist das durch, solang das Ding sauber läuft und mir nicht um die Ohren fliegt. Welche Engine ein Spiel nutzt seh ich so ein bisschen in der Kategorie "Fun Fact". Die wirkliche Relevanz hat das für die Menschen, die am Ende mit der Engine arbeiten müssen und sonst eigentlich für niemanden.
100% Zustimmung. Mir ging diese Glaubensdebatte aber schon beim Thema AMD vs Intel oder ATI vs Nvidia immer furchtbar auf den Keks, gerade wenn da permanent mit Superlativen...
Usul schrieb am
yopparai hat geschrieben: ?11.06.2020 23:56Nicht, dass ich irgendwen davon abhalten will, über Features der Unreal-Engine zu diskutieren. Ich seh in Unreal nur kein Hightech-Produkt mehr, eher ein recht mächtiges Allzweck-Tool.
Ich würde gerne einige davon und auch von anderem Technik-Gebrabbel in gefühlt jedem 2. Thread abhalten, aber mei... 8)
yopparai schrieb am
Usul hat geschrieben: ?11.06.2020 23:46Die ganzen Diskussionen über die Technik sind ja schön und gut, aber wenn am Ende nichts steht, was die Leute begeistert, ist auch die beste Engine, die beste Konsole, die beste Firma nix wert.
Und wenn am Ende etwas steht, was zu begeistern weiß, dann ist es auch egal, ob das jetzt mit einer anderen Engine noch geiler gewesen wäre oder sowas.
Es mag aus technologischer Perspektive ganz interessant sein, über die Vor- und Nachteile der Unreal Engine oder welcher Engine auch immer zu diskutieren, aber es bleibt festzuhalten: Der Trailer von Hellblade 2 sah einfach geil aus und machte Lust auf mehr davon. Und darauf kommt es letztlich an.
Schaue ich mir stattdessen die PS5-Präsentation heute an, muß ich zugeben, daß ich von ca. 90% des gezeigten nicht begeistert war. Sicher ganz interessante und nette Sachen dabei, aber nichts, worüber man sabbernd staunen konnte.
Schade eigentlich.
Geh ich ja zum Teil auch mit. Ich diskutier ja auch gern mal über Engines. Allerdings finde ich auch, dass man inzwischen auch immer häufiger nicht mehr ?die Engine sieht? wenn man sich so ein Spiel anguckt, sondern schlicht den Produktionswert, der da reingeflossen ist. Hellblade sieht gut aus wegen des Aufwandes, der in die Art-Direction geflossen ist. Nicht wegen Unreal. Das wird in der nächsten Generation noch stärker zutage treten. Auf der Präsi eben war viel Zeug, bei dem ich auch geglaubt hätte, wenn du mir erzählt hättest, dass das für die aktuelle Generation kommt. Und ich glaube, das ist inzwischen weniger der Technik und/oder der Engine geschuldet, sondern mehr der Tatsache, dass die Definition all der tollen Material und Lichteffekte schlicht aufwendig ist und viel Geld kostet. Das ist auch ein Punkt, in dem können Engines z.B. mit mächtigen Editoren durchaus unterstützen, weil sie die Arbeit damit effizienter machen. Aber das ist eben eher eine Diskussion für Entwickler, als Kunde lässt mich das inzwischen dann eher kalt.
Nicht, dass...
Usul schrieb am
yopparai hat geschrieben: ?11.06.2020 22:02Letztlich ist das aber eine kostensenkende Maßnahme für die Entwickler und nicht wirklich was, wo man als Kunde sabbernd irgendwelche Demos bestaunen muss.
Nicht muß, aber eben kann. :)
Die ganzen Diskussionen über die Technik sind ja schön und gut, aber wenn am Ende nichts steht, was die Leute begeistert, ist auch die beste Engine, die beste Konsole, die beste Firma nix wert.
Und wenn am Ende etwas steht, was zu begeistern weiß, dann ist es auch egal, ob das jetzt mit einer anderen Engine noch geiler gewesen wäre oder sowas.
Es mag aus technologischer Perspektive ganz interessant sein, über die Vor- und Nachteile der Unreal Engine oder welcher Engine auch immer zu diskutieren, aber es bleibt festzuhalten: Der Trailer von Hellblade 2 sah einfach geil aus und machte Lust auf mehr davon. Und darauf kommt es letztlich an.
Schaue ich mir stattdessen die PS5-Präsentation heute an, muß ich zugeben, daß ich von ca. 90% des gezeigten nicht begeistert war. Sicher ganz interessante und nette Sachen dabei, aber nichts, worüber ich sabbernd staunen konnte.
Schade eigentlich.
EDIT: Am Ende "man" in "ich" geändert. Subjektiv und so. :)
yopparai schrieb am
Leon-x hat geschrieben: ?11.06.2020 21:46 Naja, selbst Square Enix musste 2 Projekte mit Kingdom Hearts 3 und FF VII Remake von der hauseigenen Luminous Engine auf die UE 4 umstellen. Hauseigenen Engine müssen nicht immer für gute Ergebnisse sorgen. Auch Days Gone wurde mit der UE4 erstellt obwohl im Hause Sony ja genau eigenes Zeug da ist.
Scheint nicht immer der Fall zu sein dass man mit Eigenentwicklungen weiterkommt. Zumindest bei den Beispielen.
Darum geht?s dem Chris glaub ich auch nicht. Unreal hat ja seine Berechtigung. Für Square Enix war die Pflege und Wartung einer eigenen, großen ?Haus-Engine? wohl schlicht den Aufwand nicht mehr wert, die haben da ja mal richtig Geld drin versenkt. Zumal man sich wohl auch gedacht hat, dass man portabel sein will, und dann ist sowas wie Unreal schon gleich viel sinnvoller, als wenn man von der eigenen Technik mehrere Zweige pflegt, die dann genausowenig auf eine Hardware angepasst sind.
Square Enix hat Unreal 4 inzwischen auch einigermaßen im Griff, wobei ich bei den genannten Spielen trotzdem meine mich an dynamische Auflösungen und 30FPS zu erinnern. Ich hab sie aber nicht gespielt. Andere Square Enix Titel waren da aber auch wesentlich wackliger, als ich sie auf einem Eigenbau von Sony z.B. erwartet hätte. Dragon Quest hatte anfangs ne Auflösung von 900p (bzw. hat?s in der japanischen Version bis heute). Und da passiert wirklich nicht viel in dem Spiel, das wird allein vom Artstyle noch einigermaßen ansehnlich gehalten.
Letztlich ist das aber eine kostensenkende Maßnahme für die Entwickler und nicht wirklich was, wo man als Kunde sabbernd irgendwelche Demos bestaunen muss. Der Witz ist halt immer, dass es besser ginge, würde man die Software für eine Plattform und vor allem für einen Typ Spiel optimieren, und nicht mit der gleichen Engine Open World-Spiele und Korridorshooter vom Highend-PC bis zum Handy befeuern.
schrieb am