Ubisoft: Geschäftsbericht: Rekordeinnahmen verzeichnet; erstmal keine höheren Preise für Next-Gen-Spiele

 
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Ubisoft-Geschäftsbericht (Q1): Rekordeinnahmen verzeichnet; erstmal keine höheren Preise für Next-Gen-Spiele

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Ubisoft hat den Geschäftsbericht für April bis Juni 2020 vorgelegt und Rekordeinnahmen verzeichnet. Die Einnahmen lagen bei 410 Mio. Euro und damit deutlich über der Prognose der Geschäftsleitung, die bei 335 Mio. Euro lag. Die Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie auf die Spielenutzung werden auch in diesem Geschäftsbericht deutlich.

Der Publisher verzeichnete Rekordwerte sowohl bei der Anzahl der Spieler als auch beim Engagement. So sind die "Nettobuchungen" bei Rainbow Six Siege um mehr als 30 Prozent und bei der Assassin's-Creed-Reihe um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Noch stärker fiel der Anstieg bei Just Dance aus. Die Steigerung wird mit 500 Prozent beziffert.



Auch mit dem Technical-Test-Launch von Hyper Scape auf PC und den Zuschauerzahlen auf Twitch sind die Entwickler zufrieden. Das digitale Event "Ubisoft Forward" wird ebenfalls als Erfolg bewertet, da ein Rekordwert an gleichzeitig aktiven Nutzern verzeichnet wurde - und die Zuschauerzahlen der vorherigen E3-Pressekonferenzen übertroffen wurden. Die Ziele für das aktuelle Geschäftsjahr wurden bestätigt.

Bei einer Fragestunde mit Investoren bestätigte der französische Publisher, dass die "Next-Generation-Spiele", die in diesem Jahr zu Weihnachten erscheinen werden (Watch Dogs: Legion, Assassin's Creed Valhalla) für 60 Dollar in den USA erscheinen werden - im Gegensatz zu den Plänen von Take-Two Interactive, die einen Aufpreis für NBA 2K21 auf PS5 und Xbox Series X (70 Dollar) verlangen. In dem Statement von Ubisoft hieß es, dass diese Preis-Entscheidung nur für die Spiele gelten würde, die in dieser Weihnachtssaison erscheinen werden - und auch für Far Cry 6. Hierzulande kosten sämtliche Konsolen-Versionen (Standard Edition) von Far Cry 6 z.B. 69,99 Euro. NBA 2K21 wird für die aktuelle Generation für 69,99 Euro verkauft. Die Next-Gen-Version kann für 74,99 Euro gekauft werden (zum Store).


Frédérick Duguet (Chief Financial Officer von Ubisoft): "Unser Geschäft läuft hervorragend. Wir haben im ersten Quartal ein Rekordergebnis erzielt und unsere Renditeerwartungen mit einem historisch hohen Ausmaß an Engagement deutlich übertroffen. Dieses Ergebnis ist auf die Breite unseres Produktkatalogs und die Qualität unserer Live-Dienste zurückzuführen, die durch die branchenweite Dynamik und die starke Ausführung durch unsere Teams unterstützt wurden. Insbesondere das Assassin's-Creed-Franchise erlebte eine beeindruckende Steigerung auf der Grundlage der Enthüllung von Assassin's Creed Valhalla. Parallel dazu wuchs Rainbow Six Siege trotz des stärker gewordenen Wettbewerbs weiterhin kräftig. Und die Just-Dance-Reihe setzte ihr solides Comeback fort."

Duguet fährt fort: "In den nächsten Wochen und Monaten werden wir das ehrgeizigste Lineup der Branche auf den Markt bringen, mit einer noch nie dagewesenen Vielfalt an kostenpflichtigen Titeln und Free-to-play-Spielen. Ubisoft Forward war ein wichtiger Meilenstein und die Resonanz unserer Fans war sehr vielversprechend. Wir haben bei dieser Veranstaltung eine Rekordhöhe an gleichzeitigen Zuschauern (CCV) erreicht und damit unsere früheren E3-Konferenzen übertroffen. In den letzten Monaten zeigte sich die Stärke von Assassin's Creed Valhalla, Far Cry 6 und Hyper Scape kombiniert mit der erfolgreichen Rückkehr von Watch Dogs: Legion und das lässt uns zuversichtlich auf das kommende Jahr blicken".

Die Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsklimas wurden ebenfalls dargelegt (zur News).
Quelle: Ubisoft, Jason Schreier

Kommentare

JesusOfCool schrieb am
geht sich aber trotzdem nicht aus.
wenn 70? der preis mit steuern ist, ist der preis ohne steuern (gerechnet mit 20% weil österreicher) 58,34?
bei 18% sind es 59,32?
sind auch keine 18,75? unterschied sondern nur ca 11?.
steuern sind in den USA je nach staat übrigens meist nur 3-5%.
key0512 schrieb am
Ohje ihr habt Recht hehe
flo-rida86 schrieb am
key0512 hat geschrieben: ?
27.07.2020 08:12
Die sollen mal ruhig den Dollar Preis auf 70$ anheben und bei uns den Preis senken. Warum zahlen wir hier so viel drauf? Umgerechnet fast 18,75 ? höheres UVP
das sollte man aber solangsam wissen das in den usa die preis angaben immer ohne die steuern sind da man nicht bei jedem staat dort die selben % hat.
DEMDEM schrieb am
key0512 hat geschrieben: ?
27.07.2020 08:12
Die sollen mal ruhig den Dollar Preis auf 70$ anheben und bei uns den Preis senken. Warum zahlen wir hier so viel drauf? Umgerechnet fast 18,75 ? höheres UVP
In den USA ist die Mwst. noch nicht im Preis inbegriffen. Zieh die 18% Mwst. von unseren Preisen ab und schon ist der Preisunterschied nicht mehr so groß...
key0512 schrieb am
Die sollen mal ruhig den Dollar Preis auf 70$ anheben und bei uns den Preis senken. Warum zahlen wir hier so viel drauf? Umgerechnet fast 18,75 ? höheres UVP
schrieb am