Lightforge Games: Ehemalige Blizzard- und Epic-Mitarbeiter gründen Studio für soziale Videospiele

 
von ,

Lightforge Games: Ehemalige Blizzard- und Epic-Mitarbeiter gründen Studio für soziale Videospiele

Lightforge Games (Unternehmen) von Lightforge Games
Lightforge Games (Unternehmen) von Lightforge Games - Bildquelle: Lightforge Games
Einige ehemalige Mitarbeiter von Epic Games und Blizzard Entertainment haben sich zusammengefunden, um das neue Entwickler-Studio Lightforge Games (zum offiziellen Web-Auftritt) zu gründen. Dieses habe es sich zur Aufgabe gemacht, "die Art zu verändern, wie Rollenspiele gespielt werden". Die komplette Belegschaft arbeite von zu Hause aus, so die Pressemitteilung.

Derzeit befinde sich bereits ein soziales Videospiel mit Crossplatform-Unterstützung in Arbeit, in dem Spieler die "Macht zur Kreation von Welten und zur Erzählung von Geschichten" bekämen, und zwar mit einer beispiellosen Freiheit. Das Studio habe sich kürzlich insgesamt 5 Mio. Dollar Investment-Kapital gesichert, u.a. von 1UP Ventures, Dreamhaven, Galaxy Interactive, Maveron und NetEase Games.

Zu den Gründern zählen Namen wie Matt Schembari, Dan Hertzka, Nathan Fairbanks, Glenn Rane und Marc Hutcheson. Teile der Belegschaft stammen auch von Studios wie BioWare, Blizzard Entertainment, Epic Games, Riot Games und Zenimax Online Media, wo an Titeln wie Diablo 3, The Elder Scrolls Online, Fortnite, Hearthstone, Overwatch, die StarCraft-2-Trilogie, Star Wars: The Old Republic oder World of Warcraft gearbeitet wurde.

CEO Matt Schembari erläutert, dass das Team Elemente aus Minecraft, Roblox und Tabletop-Rollenspielen miteinander verbinden möchte, um eine neue Form des Rollenspiels zu erschaffen. Ein besonders wichtiges Thema sei dabei die Empathie.


Quelle: Pressemitteilung Lightforge Games

Kommentare

Kajetan schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben: ?18.05.2021 12:13 Mal abgesehen davon, dass wir alten Säcke halt der Meinung sind, die Jugend ist verweichlicht (worden), weil sie sich Alternativen gar nicht vorstellen kann (auch wenn wir da Leiern als würde es aus der Mode kommen), es gibt auch die Sunk cost fallacy. ;)
Du, ich beziehe mich gerade hier ganz ausdrücklich auf alte Säcke, die es eigentlich besser wissen sollten, aber ums Verrecken nicht dazu lernen wollen :)
Nein, ernsthaft jetzt, einem jungen Menschen kann ich das nicht vorwerfen. Der steckt noch voller Ideale und glaubt an das Gute im Menschen. Was übrigens nicht falsch ist, denn die Menschen sind tatsächlich besser als ihr Ruf. Nur, als Erwachsener immer noch rumzuheulen, weil sich in einem offenen MP-Spiel irgendwelche Deppen tummeln und dann sogar zur Verhinderung dessen einen Überwachungsstaat fordern, in dem sie selbst aber keine Sekunde leben wollen würden ... da frage ich mich dann schon, ob im Kopf dieser Menschen noch genug Hirnzellen übrig geblieben sind oder bereits alles weggesoffen/gekifft wurde.
Ich sehe das auch kritisch, aber wer weiß? Vielleicht machen die ja jetzt was richtig.
Da gibt es nur eine Möglichkeit: Gib dem Spieler ausreichend Kontrolle darüber selbst entscheiden zu können, mit wem er zusammentreffen möchte. Das alles für den faulen (!) Spieler machen zu wollen, führt ja nirgendwo hin, wie wir an 20 Jahren MP-Geschichte mittlerweile zur Genüge gelernt haben sollten.
Erfahrung sollten gerade die Blizz Leute haben. Und wir können ja alle sehen, wie prima das in den Blizz Spielen funktioniert, das soziale MIteinander.
Ich kann da nur für WoW sprechen, aber da kann ich solo Idioten relativ leicht aus dem Weg gehen (weil die Welt so groß ist), mich mit Gleichgesinnten zusammenschliessen, Raiden und definitiv dabei keine Idioten ertragen zu müssen und im Falle eines Falles Leute, die dann doch nur Stress machen, auch wieder rauswerfen. Deswegen kehre ich auch immer wieder zurück. Und seitdem man...
Temeter  schrieb am
Ein neues, revolutionäres MMO, das verändern wird, wie wir Spiele sehen?
Ist es wieder 2008? :ugly:
Sir Richfield schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?18.05.2021 11:10 Oder man spielt gar nicht. Letzteres, so erscheint es mir, ist etwas, was Leute, die sich ständig über Cheater in MP-Spielen beklagen, nicht hinbekommen können. Und sich dann wundern, warum die Entwickler nicht mehr tun. Denn Dein Geld haben sie ja bereits :)
Aber ich schweife ab, sry ...
Mal abgesehen davon, dass wir alten Säcke halt der Meinung sind, die Jugend ist verweichlicht (worden), weil sie sich Alternativen gar nicht vorstellen kann (auch wenn wir da Leiern als würde es aus der Mode kommen), es gibt auch die Sunk cost fallacy. ;)
(Wobei das natürlich nur für das aktuell gekau... die gemietete Basisversion mit DLC Abo gilt. Für das NÄCHSTE Spiel vom selben Anbieter gibt es keine Ausreden. Jedenfalls kein Mitleid von uns.)
Ich sehe das auch kritisch, aber wer weiß? Vielleicht machen die ja jetzt was richtig. Oder es wird das richtige Spiel zu richtigen Zeit. Ich will nicht sagen, dass das Projekt dem Untergang geweiht sei oder dass man es halt gar nicht erst versuchen soll!
Erfahrung sollten gerade die Blizz Leute haben. Und wir können ja alle sehen, wie prima das in den Blizz Spielen funktioniert, das soziale MIteinander.
MaxDetroit schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?18.05.2021 11:10 Und weil Du das nicht verhindern kannst und auch keine technische Lösung so etwas vorab ausfiltern kann ... anonymer, offener MP und Matchmaking durch den Entwickler bedeutet immer, dass man auf Deppen stoßen kann. Du kannst das eine nicht ohne das andere haben. Geht nicht!
Na ja, sag das nicht mir, sondern Lightforge Games, die sich das auf die Fahne geschrieben haben. Mit der Macht der Empathie! Ich glaube ja auch nicht daran ... :D
Wigggenz schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben: ?17.05.2021 16:57
Sir Richfield hat geschrieben: ?17.05.2021 15:48 Wie Ryan einwarf gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Sozialen Medien und sozialen Medien. ;)
Nein, gibt es nicht.
Vielmehr hat der Begriff "sozial" nun einmal mehrere Bedeutungen, in diesem Kontext. Die Groß- und Kleinschrift hat darauf keine Auswirkung.
Ich denke, die Groß-/Kleinschreibung soll in diesem Fall auch einfach nur als Indikator für den jeweiligen Bedeutungskontext dienen. ;)
Ihr habt somit alle irgendwie Recht :D
schrieb am