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Ratgeber: iPad Kindersicherung - über die Systemeinstellungen oder per App

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Werden Kinder mit dem iPad alleine gelassen, sollte eine Kindersicherung eingerichtet werden. Mit der iPad Kindersicherung lässt sich zum Beispiel die Bildschirmzeit bestimmen und Zugangsbeschränkungen konfigurieren.

So ist es für Kinder zum Beispiel nicht möglich, Käufe im App Store und in iTunes zu tätigen. Weiterhin kann innerhalb der Einstellungen festgelegt werden, auf welche Apps das Kind zugreifen darf. Außerdem kann man für erlaubte Apps individuelle Zeitlimits festlegen.

Auch im Bereich des Datenschutzes bietet die iPad Kindersicherung einen umfangreichen Schutz. Mit dieser kann zum Beispiel der Zugriff auf Standortdaten verhindert werden.

Wie genau die iPad Kindersicherung funktioniert, wie sich diese einrichten lässt und welche Apps sich sperren lassen erklären wir in dieser Anleitung. Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf nützliche Zusatzfunktionen von Drittanbieter-Apps, die von der integrierten iPad Kindersicherung nicht abgedeckt werden.

iPad Kindersicherung: Bildschirmzeit und Zugang zu Apps begrenzen



Mit den Funktionen der integrierten iPad Kindersicherung lässt sich zum Beispiel eine Zeitbegrenzung festlegen. Natürlich ist es auch möglich, ganze Apps zu sperren und so den Zugang auf entsprechende Programme vollkommen zu unterbinden.

Die iPad Kindersicherung erlaubt unter anderem die folgenden Funktionen:

  • Zugang zu Apps erlauben: Es ist ebenso möglich, Zugriff auf einzelne Funktionen innerhalb einer App zu beschränken, wie zum Beispiel einer Spiele-App.
  • Webinhalte verhindern: Hier stehen zum Beispiel die Optionen „Nicht jugendfreie Inhalte beschränken“ und „Unbeschränkter Zugriff“ zur Verfügung.
  • Game Center einschränken: Mit einer Beschränkung des Game Centers kann zum Beispiel das Spielen von Mehrspielerspielen auf Freunde eingegrenzt werden.
  • Bildschirmzeit festlegen: Hier kann je nach Belieben das Gerät gesperrt und wieder entsperrt werden.
  • Käufe im App Store und iTunes verhindern: So ist es zum Beispiel möglich, auf dem Gerät sorgenfrei eine Kreditkarte zu hinterlegen, ohne dass Kinder auf diese Zugriff haben oder Ingame-Käufe tätigen können.


Alle verfügbaren Funktionen der iPad Kindersicherung lassen sich innerhalb der Rubrik „Bildschirmzeit“ innerhalb der Einstellungen festlegen.

Drittanbieter-Apps für Sicherheitsfunktionen



Mit diversen Apps von Drittanbietern ist es unter anderem möglich, Social-Media-Konten der Kinder zu überwachen. Dabei achtet das Programm „Bark“ zum Beispiel genau auf Schlüsselwörter. Wird ein Alarm ausgelöst, werden die Eltern sofort benachrichtigt.

Noch umfangreichere Zeitmanagement-Tools stehen Eltern mit der App „Qustodio“ zur Verfügung. Mit dieser kann zum Beispiel genau festgelegt werden, wann das Gerät gesperrt sein soll. Außerdem erlaubt die App eine Ortung via GPS-Daten und bietet einen umfangreichen Webfilter.

Mit einer Reihe anderer Kindersicherungs-Apps lassen sich zum Beispiel die Aktivitäten auf YouTube und die Navigation mit dem Webbrowser überwachen. Dank eines personalisierbaren Filters können Eltern in Apps der iPad Kindersicherung diverse Wörter und Phrasen einfügen, nach welchen die Internetaktivitäten des Kindes durchsucht werden.