Call of Duty 2024: Black Ops Gulf War - Neue Kampagne spielt wohl in einer Open World

 
von Paul Radestock,

Call of Duty 2024: Neue Kampagne soll Berichten zufolge bahnbrechende Änderung mit sich bringen

Call of Duty 2024 (Shooter) von Activision-Blizzard - Bildquelle: Call of Duty Blog
Während sich der aktuelle Teil der wohl beliebtesten Shooter-Reihe der Welt, Call of Duty: Modern Warfare 3, im letzten Jahr teilweise harscher Kritik ausgesetzt sah, wagt das Franchise wie es scheint im Jahre 2024 einen Schritt in eine bislang unerschlossene Richtung.

Das Problem, welches dabei häufiger thematisiert wurde, war mitunter die Einfallslosigkeit, mit der die Entwickler an die modernen CoD-Spiele rangehen. Außerdem war in Gerüchten immer mal wieder die Rede davon, dass der jüngste Ableger unter hohem Zeitdruck entstanden sei, was seine Qualität nicht unbedingt positiv beeinflusst haben dürfte.

Call of Duty 2024: Brandneue Open World-Kampagne im Black Ops Gulf War-Gewand?


Wie das Portal Insider Gaming berichtet, will man davon erfahren haben, dass das neue Call of Duty, welches uns 2024 erwartet, in einem Black Ops Golfkrieg-Szenario spielen soll. Der springende Punkt: In der Kampagne, die zuletzt neben dem beliebteren Multiplayer-Modus nur noch stiefmütterlich behandelt wurde, sollen wir künftig auf eine offene Spielwelt losgelassen werden.

Zwar ist der Sprung ins Open World-Wasser kein gänzlich unerforschter Bereich, denn schon mit Modern Warfare 3 fanden Missionen, die einen ähnlichen Ansatz boten, ihren Weg in das Franchise. Die Black Ops Gulf War-Kampagne soll im Gegensatz dazu aber von Grund auf neu entwickelt werden und nicht länger auf Inhalte früherer Spiele zurückgreifen.

Als Spieler werdet ihr zum Teil eines Teams, welches sich auf einer Karte bewegt, die eher der von Far Cry ähneln soll als allem, was wir bisher von Call of Duty gewohnt waren, heißt es recht konkret. Ihr könnt euch wohl nicht nur auf verschiedene Vehikel setzen, mit denen ihr euch schneller über die weitläufige Welt bewegen könnt, sondern auch eine Art Schnellreisesystem nutzen. Doch auch einige linear gehaltene Missionen sollen den Quellen zufolge integriert werden – wie viele ist bislang allerdings nicht bekannt.

Die Kampagne wird derweil von Raven Software entwickelt, während der Multiplayer- und der Zombie-Modus des Call of Dutys von 2024 in der Hand von Treyarch liegen. Im Singleplayer sollt ihr dabei auf einige bekannte Black Ops-Charaktere stoßen, beispielsweise Adler, der sich eurem Team anschließen soll. Mit dem Open World-Ansatz möchte man den Berichten zufolge auch in kommenden CoD-Titeln nicht brechen, so ist eine solche für die Kampagne des im Jahr darauf folgenden Call of Dutys ebenso angedacht. Was uns mit Call of Duty: Black Ops Gulf War sonst noch erwarten soll, verraten wir euch an anderer Stelle noch einmal ausführlicher.
Quelle: Insider Gaming

Kommentare

USERNAME_10000509 schrieb am
Ist nur deine Meinung. Ich spiele generell lieber als cineastisch von cutscene zu cutscene zu laufen.
Zumal die K.I. meistens unterirdisch schlecht ist. Egal in welchem SP Spiel. Ich bevorzuge mittlerweile menschliche Gegner, die Verhalten sich wenigstens halbwegs normal.
In CoD hätte ich gerne die gescripteten Schlauchlevels zurück, das passt eher dazu, ausnahmsweise.
Oliver R. schrieb am
Och nö, bitte nicht noch mehr Open World-Scheiße! Zusammen mit DLCs, GaaS und Onlinezwang DAS Krebsgeschwür der Spieleindustrie der letzten 15 Jahre. Mir ist ein cineastisches Spiel, das mit linearen und schlauchartigen Levels 5-12 Stunden fantastisch unterhält 1000 mal lieber als jedes zu lange, aufgeblähte, langweilige Open World-Spiel mit Sammelkram. Gerade das war doch immer toll an den CoD-Kampagnen!
Außerdem kann man auch nur mit linearen, schlauchartigen Levels eine gute Story, einen konstant ansteigenden Schwierigkeitsgrad und eine Dramaturgie mit einem klaren Anfang, Mitte und Ende vernünftig realisieren. Filme und Bücher sind schließlich auch linear. Deshalb habe ich nie verstanden, wenn jemand schlauchartige Levels in einem Spieletest kritisiert - ich finde die super! Vielleicht bin ich auch einfach zu Old-school... ;)
USERNAME_10000509 schrieb am
Hört sich für mich Ok an. Was daran aber bahnbrechend sein soll verstehe ich nicht. Also bekommen wir wieder die jämmerlichen Bots aus DMZ hingeschissen? Weil das schon in MW3 so gut ankam? Dann lieber die übliche Schrott-K.I.
die-wc-ente schrieb am
statt langweiligem schlauch shooter wird es nun ein langweiliger open world shooter ?! :roll: :hammer:
lAmbdA schrieb am
Ja, darauf haben alle gewartet. Mehr open worlds mit generischen todo Lists. Bei aller Liebe zum Innovationseifer, der SP war nie das Problem. Das war durch geskriptetes Popcorn Kino mit ein wenig Moorhuhn Flair und hat genau so auch jedes Jahr funktioniert. Nimmt man dem SP die cuneastischen Elemente, bleibt da glaub nicht viel übrig, was spaß macht.
schrieb am