Bethesda: Verschiebung: Starfield & Redfall kommen erst 2023

 
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Bethesda verschiebt Starfield & Redfall auf 2023

Bethesda (Unternehmen) von Bethesda Softworks
Bethesda (Unternehmen) von Bethesda Softworks - Bildquelle: Bethesda Softworks
Kleiner Schlag in die Magengrube: Die heiß erwarteten Bethesda-Games Starfield & Redfall kommen nicht mehr dieses Jahr. Beide Releasetermine wurden verschoben, weil die Entwicklerteams mehr Zeit brauchen.

Vor gut 90 Minuten erschien ein schlichter Post auf dem Twitter-Account von Bethesda, dessen Inhalt: "Wir haben die Entscheidung getroffen, die Veröffentlichungen von Redfall und Starfield auf die erste Jahreshälfte 2023 zu verschieben. Die Teams von Arkane Austin (Redfall) und Bethesda Games Studios (Starfield) haben unglaublich große Ambitionen für ihre Spiele, und wir wollen sicherstellen, dass ihr die besten, poliertesten Versionen davon bekommt. Wir bedanken uns bei allen für die Aufregung rund um Redfall und Starfield. Diese Energie macht ganz viel davon aus, was uns jeden Tag inspiriert und auch unsere eigene Begeisterung anheizt, für die Dinge, die wir erschaffen. Wir können es nicht erwarten, den ersten tieferen Einblick in Redfall und Starfield schon bald mit euch zu teilen. Danke für eure Unterstützung."

Ursprünglich sollte das für Bethesda enorm wichtige Sci-Fi-Rollenspiel Starfield am 11. November erscheinen. Der "Open-World-Koop-Shooter mit Biss" – wie Betheda Redfall umschreibt – wäre sogar schon davor drangewesen, im September 2022. Einen konkreteren Termin als die erste Jahreshälfte 2023 gibt es für beide Games bislang leider noch nicht.

Was haltet ihr davon? Lieber richtig fertige Spiele im nächsten Jahr oder glaubt ihr ohnehin nicht, dass Bethesda nach dem Fallout 76-Debakel richtig abliefert? Und was wird aus dem Weihnachtsurlaub im Weltall, auf den sich viele von euch schon gefreut hatten?

Quelle: Bethesda

Kommentare

Flux Capacitor schrieb am
Halueth hat geschrieben: ?Gestern 13:57
Flux Capacitor hat geschrieben: ?Gestern 13:26 Na ja, Du macht hier aber auch einen auf Luxus Drama nicht? In gewissen Dingen haben sie es sich einfach gemacht. Aber Du bist wohl einfach einer dieser Morrowind Spieler von damals die es nicht ertragen haben dass die Spiele mehr Casual geworden sind.
Aber ich glaub wir haben da einfach unterschiedliche Ansichten, was die Schwerpunkte der Reihe sind.
Das kann gut sein. Ich bin aber auch komisch, weil ich Cyberpunk2077 wirklich gefeiert habe und die kommenden DLCs kaum erwarten kann, der Witcher mir aber am A vorbei geht. :mrgreen:
Kajetan schrieb am
Temeter  hat geschrieben: ?Gestern 13:59 Aber ist es nicht "funktionieren", wenn Oblivion, Skyrim und Fallout 4 am Ende eine ziemlich starke Formel präsentieren? Wir spielen die Dinger ja nicht ohne Grund, sie haben ihre Faszination.
"Funktionieren" tut hier nur der Sandbox-Aspekt. Alles andere ... meh!
Und nach all dem, was ich über Spieleentwicklung gelernt habe, scheinen solche glückliche Zufälle im Game Design der ziemliche Standard zu sein, und nicht die Außnahme. Deswegen sind so viele AAA-Titel so konservativ, es ist schwer eine Formel richtig hinzukriegen.
Das ist halt das Problem, wenn man die Formel nicht kennt und nur versuchen kann das zu wiederholen, was sich kommerziell erfolgreich herausgestellt hat. Ohne verstanden zu haben, was genau der Faktor war, warum speziell dieses eine Spiel so erfolgreich war, das sehr ähnliche andere Spiel aber kein Stück. Siehe die CoD-Formel. Viele haben es versucht. KEINEM ist es gelungen. Und jetzt hat inzwischen auch Activision den Faden verloren, was ein erfolgreiches CoD ausmacht.
edit: Selbst bei Indies. Gestern zufällig Subnautica Below Zero durchgezockt. Das ist definitiv ein Spiel, welches nicht verstanden hat, was den Erstling toll gemacht hat. Am Ende hat man zurückzurudern versucht und uA die halbe Story neugeschrieben, aber viel Sinn macht das ganze auch nicht mehr.
Keine Frage, die Frage "Was macht ein Spiel erfolgreich" stellt sich allen. Ist bei allen kreativen Werken so. Nicht nur bei rein kommerziellen Produkten, auch in der Kunst. Warum ist Künstler A mit seinen Werken Liebling der Szene, während Künstler B sich seit Jahren abmüht und keine Anerkennung findet, obwohl seine Werke nicht schlechter, ausdrucksloser, irrelevanter sind.
Der Pinguin @ H4 schrieb am
Halueth hat geschrieben: ?Gestern 13:57 wenn man in eine Höhle geht um Loot zu suchen
...der dann nur wieder irgendeine nutzlose Axt oder Tonkrüge sind. Mir fehlte bei Skyrim irgendwie die Belohnung solcher Erkundung. Da gabs einfach nie oder selten irgendwas lohnendes. Dann ist es ganz schnell auch nur noch ein Banditenlager mehr. Auch bei dem Video der "Evolution" kam mir wieder in den Sinn, dass das Nahkampfsystem dringend mal ne Revolution bräuchte. Das ist so furchtbar wildes rumfuchteln und hoffen man trifft. Hat einfach keinen Spaß gemacht. Da war mir das VATS von Fallout immer lieber.
Mal sehen wie das in Starfield wird, ob man da dann nutzlose Planeten abklappert auf denen nichts von Wert zu finden ist.
Temeter  schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?Gestern 12:55
Temeter  hat geschrieben: ?Gestern 10:15Idk, die Bethesda-Formula ist so schräg, dass ich mir manchmal nicht mal sicher bin, ob die Entwickler selbst verstehen, warum deren Spiele funktionieren, als ob die alle glückliche Unfälle sind...
Es ist wie bei Gothic. Da versteht man bei PB bis heute nicht, warum das so eingeschlagen hat, weswegen man auch seit Jahren planlos herumirrt.
Und "funktionieren" tun Beth-Spiele ja eben NICHT. Aber sie bieten Leuten, die auf das freie Vorgehen ohne großartig einen roten Faden zu haben stehen, genau diese Freiheit. Alles andere, was bei Beth-Spielen eben kein Stück funkioniert, nie funktioniert hat und wahrscheinlich nie funktionieren wird ... wird dabei mehr oder minder gerne in Kauf genommen/hingenommen/ignoriert oder mit Mods weggebügelt/verbessert.
Was übrigens vollkommen legitim ist. Wollte nur etwas zu "warum deren Spiele funktionieren" anmerken :)
Ist auch ein interessanter Aspekt. Aber ist es nicht "funktionieren", wenn Oblivion, Skyrim und Fallout 4 am Ende eine ziemlich starke Formel präsentieren? Wir spielen die Dinger ja nicht ohne Grund, sie haben ihre Faszination.
Und nach all dem, was ich über Spieleentwicklung gelernt habe, scheinen solche glückliche Zufälle im Game Design der ziemliche Standard zu sein, und nicht die Außnahme. Deswegen sind so viele AAA-Titel so konservativ, es ist schwer eine Formel richtig hinzukriegen. Das anfängliche Konzept überlebt selten die eigentliche Spieleentwicklung.
edit: Selbst bei Indies. Gestern zufällig Subnautica Below Zero durchgezockt. Das ist definitiv ein Spiel, welches nicht verstanden hat, was den Erstling toll gemacht hat. Am Ende hat man zurückzurudern versucht und uA die halbe Story neugeschrieben, aber viel Sinn macht das ganze auch nicht mehr.
Halueth schrieb am
Flux Capacitor hat geschrieben: ?Gestern 13:26 Na ja, Du macht hier aber auch einen auf Luxus Drama nicht? In gewissen Dingen haben sie es sich einfach gemacht. Aber Du bist wohl einfach einer dieser Morrowind Spieler von damals die es nicht ertragen haben dass die Spiele mehr Casual geworden sind.
Ja da steckt natürlich viel Drama drin. Immerhin sind wir hier bei einem völligen Luxusthema. Und eine vercasualisierung einer Spielereihe ist nun wirklich nichts was ich feiern würde.
Fakt ist nunmal, aus guten Gesprächen und Questbeschreibungen mit detailierten Wegbeschreibungen wurde ein "geh zum Marker und töte X". So eine Entwicklung haben sicher auch andere Spiele durchgemacht. Dem Massenmarkt sei dank, aber deswegen muss ich es noch lange nicht mögen. Ich habe auch lange Oblivion und Skyrim gespielt. Der Gameplayloop ist immernoch catchy, wenn man in eine Höhle geht um Loot zu suchen, oder einfach nur weil man über den Eingang "gestolpert" ist, was ja aber leider auch nicht mehr geht, denn den Marker dafür bekommt man ja schon über 20 Meter vorher angezeigt. :Blauesauge:
Aber ich glaub wir haben da einfach unterschiedliche Ansichten, was die Schwerpunkte der Reihe sind. Für mich haben sich diese eben klar zum negativen entwickelt und grafisch kann man einfach mit der Konkurenz nur bedingt mithalten, was eben auch am Festhalten an der alten Engine liegt. 2011 kam ebenfalls schon der 2. Teil von Dragon Age, es kam Dark Souls, es kam Witcher 2. Da hat man gesehen, was zu dieser Zeit animationstechnisch drin gewesen wäre. Aber entweder sie wollten nicht, oder es lässt sich schlicht mit dieser veralteten Engine nicht umsetzen.
Ich bin bei Starfield nachwievor skeptisch. Lasse mich natürlich gern positiv überraschen, aber wenn sie die gleiche Engine nutzen, mit demselben Animationssystem, kann ich mir jetzt schon vorstellen, wie das erste Gameplaymaterial aussieht. Alzuviel vom Rest weis man ja nicht. Daher hab ich keine Ahnung, was mich da erwartet.
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