Im Gespräch mit RockPaperShotgun bemühte sich Rich Hillemann jetzt immerhin, die Situation nicht allzu sehr zu beschönigen und externe Faktoren für den schlechten Absatz des Spiels verantwortlich zu machen: "Wir glauben nicht, dass das ein Genreproblem ist. Es ist ein Problem der Ausführung. Wir denken nicht, dass das Abschneiden von Medal of Honor das Resultat einer Grundstimmung gegen Gegenwartsszenarien oder den Zweiten Weltkrieg ist. Es ist eher so, dass es einfach ein paar Dinge gab, die wir besser hätten machen müssen."
"Der Schlüssel ist, dass man die richtige Menge hoch qualifizierter Leute hat. Und wir hatten nicht die Qualität in der Führung, die notwendig war, um Medal of Honor großartig zu machen.Wir müssen also diese Ebene besser ausrichten."
Man habe mehr Marken in der Hinterhand als Produktionskapazitäten, was ein Luxusproblem sei. Der Hersteller müsse eben immer langfristig darauf achten, dass er eine Serie nicht komplett gegen die Wand fährt, indem man versucht, darin verortete Spiele zu produzieren, obwohl man dies nicht gut beherrscht.
Medal of Honor werde irgendwann wieder auftauchen, wenn der Zeitpunkt stimmt und sich jemand bei EA dafür starkmacht.
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