Paradox Interactive: Brettspiele zu Crusader Kings, Europa Universalis, Hearts of Iron und Cities: Skylines

 
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Paradox: Brettspiele zu Crusader Kings, Europa Universalis, Hearts of Iron und Cities: Skylines angekündigt

Paradox Interactive (Unternehmen) von Paradox Interactive
Paradox Interactive (Unternehmen) von Paradox Interactive - Bildquelle: Paradox Interactive
Im Zuge der PDXCON 2018 in Stockholm hat Paradox Interactive bekanntgegeben, dass sie mit unterschiedlichen Brettspiel-Entwicklern und -Verlagen zusammenarbeiten werden, um mehrere Paradox-Titel als Brettspiele zu veröffentlichen. Vorerst geplant sind Umsetzungen der folgenden Reihen: Crusader Kings, Europa Universalis, Hearts of Iron und Cities: Skylines.

Das erste Brettspiel wird "Crusader Kings" sein. Es wird in Kooperation mit Free League Publishing (Mutant Year Zero und Tales from the Loop RPG) entstehen. Wie im Vorbild wird es um militärische, religiöse und politische Machtkämpfe in Europa gehen, während man seine eigene Dynastie möglichst stark hält - nur diesmal mit Spielkarten und Miniaturfiguren. Das Projekt kann bei Kickstarter unterstützt werden. Crusader Kings - The Board Game wird man mit drei bis fünf Personen spielen können. Eine Partie wird ungefähr zwei bis drei Stunden dauern. Das Spiel soll ausführlich auf der Spiel in Essen vorgestellt werden und könnte Ende des Jahres oder Anfang 2019 erscheinen.

Während die Umsetzungen von Europa Universalis und Hearts of Iron eher die fortgeschrittenen Spieler ansprechen sollen, die auch mehrere Stunden an einer Partie sitzen können/wollen, wird das Cities-Brettspiel kompakter ausfallen und schnellere Partien erlauben. Das Cities-Brettspiel wird vom Entwickler mit "Ticket to Ride" (Zug um Zug) verglichen. Im Prinzip bauen mehrere Spieler an einer "großen Stadt", verfolgen dabei aber individuelle Ziele, die sie anhand von Lobbyisten-Karten (verdeckt) auf der Hand haben - und dabei ist es auch möglich, dass andere Spieler ungewollt behilflich sind, die eigenen Ziele zu erreichen. Unterschiedliche Szenarien und zusätzliche Regeln können die Partien komplexer machen.

Quelle: PDXCON 2018

Kommentare

Weeg schrieb am
LP 90 hat geschrieben: ?
20.05.2018 12:27
Dir ist schon klar, dass EU eine BRETTSPIELUMSETZUNG vom Beginn an war?!
Klar. Aber davon hat man sich weit entfernt mit den Teilen seit EU1. Die heutigen Mechaniken kann man so nicht zurück übertragen 1 zu 1 in ein Brettspiel, aber das ist ja meistens so und eigentlich nix aussergewöhnliches.
Es gab übrigens mal Leute, die haben als Brettspiel im Wargaming-Bereich den Nordafrika-Feldzug im 2. WK dargestellt, mit über Tausend Spielfeldern und allen realen einzelnen Einheiten und der wirklichen Ausgangslage von damals. Das war ein Mammut-Projekt und es war tatsächlich als ob man Hearts of Iron komplett 1 zu 1 auf ein Brettspiel übertragen würde. Allerdings: Es war da nicht so, das das jetzt wahnsinnig spassig war, das war etwas für Freaks und Hobby-Historiker. Nicht zu vergleichen mit einem normalen Brettspiel, alleine die Landschaft hat den ganzen Raum eingenommen wo das Ding aufgebaut war und jeder Zug hat Stunden gedauert.
So, prinzipiell gesehen anhand dieses Projektes: Man kann das schon machen. Aber: Es verhält sich damit spiel-dynamisch schlecht und es eignet sich nicht als Brettspiel-Umsetzung wie man das normalerweise kennt am runden Tisch mit Freunden, das Regelwerk beiliegend und der Spielplan der schnell aufgebaut ist und sowas.
Darum eben: Die Paradox-Brettspiele werden sehr simplifizierte Versionen sein im Stile eines Risikos. Das ist auch verständlich.
Andersherum: Würde man das richtig aufziehen und z.B. die gesamte EU4 Weltkarte mit allen Provinzen und allen Nationen usw. darstellen, dann hätte das meinen Respekt, würde aber am Ende so aussehen wie das Wargaming-Projekt da mit Nordafrika.
FlyingDutch schrieb am
Interessanterweise eine Entwicklung die ich auch bei einigen Videospielern sehe: Weg von dem Monetarisierungswahn und dem damit einhergehenden Verlust von Spielspaß hin zu analogen Spielen. Bei der HOI Kickstarter Kampagne werde ich auf jeden Fall dabei sein, sofern das Regelwerk gut wird.
LP 90 schrieb am
Dir ist schon klar, dass EU eine BRETTSPIELUMSETZUNG vom Beginn an war?!
SethSteiner schrieb am
Ich finde zumindest, dass die Brettspiele bessere Ideen sind als diese vielen, vielen, vielen DLCs die wenig Umfang für viel Geld verkaufen. Klar kann es nicht einfach das PC Spiel werden, macht ja auch keinen Sinn, ein Brettspiel ist etwas anderes als ein PC Spiel, man spielt zumeist mit mehreren zusammen an einem Tisch und das kann keine 100 Stunden gehen. Trotzdem haben sich Brettspiele hier DEUTLICH weiterentwickelt gegenüber Risiko und es gibt viel Potential für wirklich gute Ableger.
Weeg schrieb am
Joa klar, ich muss es ja nicht kaufen. Da hast du Recht. Ich werde es auch nicht kaufen.
Aber eben, PDX gerät in Gefahr, den EA-Weg zu gehen. Und das kann, wie man an mir sieht, viel Unmut auslösen. Muss nicht, aber kann. Da gabs schon Shitstorms die nicht mehr schön waren, aber die verständlich waren: Zum Beispiel als man die Preise angehoben hat unmittelbar vor dem Sale und sich dabei irgendwelchen schrägen Statistiken bemüht hat, das hat sehr, sehr sehr viele Fans verärgert, gerade im Osten Europas vor allem, wo man plötzlich angefangen hat, die Preise von Westeuropa zu verlangen.
Nicht das ich mich an den Shitstorms beteiligt hätte, aber die waren nicht grundlos. Und zum Glück auch nicht folgenlos, den die Preise wurden ja tatsächlich wieder gesenkt.
Ach, ja, vielleicht war ich vorher ein bisschen zu wütend, dx1, aber meine Kritik ist keinesfalls grundlos.
schrieb am