Im Gespräch mit Kotaku bezog sich Spector einmal mehr auf den Oldie von Ion Storm und legte dar, warum es sich bei Micky Epic 2 um einen geistigen Bruder von Deus Ex handele: "Ich glaube, wenn die Spieler Deus Ex spielen, denken sie: 'Ich schieße mit einer Waffe. Kinder schießen nicht mit Waffen. Ich bin in einer echten Welt. Dies ist eine erwachsene Situation.' Sie sehen Inhalte - und verwechseln Inhalte und Handlungen."
Die Spieler seien auch gewohnt, dass man sich normalerweise entscheiden könne, ob man jemanden töte, ob man kämpfe oder herumschleiche. In Mickey Epic 2 gebe es vollig andere Entscheidungen mit völlig anderen Konsequenzen.
Die Serie sei ein Genre-Mix, was üblicherweise mit Kindern assoziiert werde. Im Endergebnis seien aber besonders im zweiten Teil Spielmechanik sowie die Entscheidungsmöglichkeiten und deren Konsequenzen mindestens genauso tiefgründig wie in allen Spielen, an denen er zuvor gearbeitet habe. Die Spieler müssten einfach verstehen, dass man eben keine Sonnenbrille und einen Trenchcoat träge, keine große Waffe mit sich führe sondern eine Maus spiele. Strukturell und von der Designphilosophie her seien beide gleich.
