Erst nach dem Release bei Steam (17.12.2012) rückte das Spiel stärker in den Fokus, schließlich musste der Titel aufgrund falscher Angaben in der Produktbeschreibung von Steam entfernt werden und fast zeitgleich gab es einen Namensstreit, da das US-Markenamt beklagte, dass der Titel zu große Ähnlichkeit zu World War Z aufweisen würde. Auch Dean Hall (DayZ) beklagte sich über eindeutige Parallelen zu seinem Projekt.
Titov beschrieb in dem Bericht, dass die schlechte Presse dem Spiel und Ruf des Entwicklers geschadet hätte. Er geht davon aus, dass die Verkaufszahlen ohne das Negative besser ausgefallen wären. Dennoch gesteht er ein, dass sie bei der Veröffentlichung viele Fehler gemacht hätten und es ebenso viele Kommunikationspannen gegeben hätte. Sie hätten es außerdem versäumt, den Spielern und der Presse irgendwie mitzuteilen, dass The War Z kein DayZ-Klon sei.
Dennoch war das Spiel ein finanzieller Erfolg für das kleine Team und mittlerweile hätten sie die meisten Probleme im Griff. Mit einem neuen Entwickler-Team soll demnächst ein neues Kapitel aufgeschlagen werden - mit vollständig überarbeiteter Spielmechanik und all den Dingen, die sie in den letzten zwei Jahren gelernt hätten. Zudem sei die gerade in Thailand gestartete Free-to-play-Version ein großer Erfolg (ca. 18.000 gleichzeitig aktive Spieler). Generell haben die Entwickler noch große Pläne für den Markt in Südostasien.
Titov: "Letztendlich war der Verkaufsstart von The War Z genauso chaotisch wie wir ihn in Erinnerung haben, aber es war nicht der Flop, den viele vermutet hatten und es [The War Z] lebt in Infestation: Survivor Stories weiter und wird noch ausgebaut. Ich hoffe, dass andere unabhängige Entwickler von unseren Erfahrungen lernen können."
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