Temeter hat geschrieben: ?12.11.2021 08:10
Du hast kein Argument, kein Beweis, nichts, was darauf hindeutet, dass Star Citizen Betrug wäre. Nur die üblichen, dummen Vorurteile.
Dass einem die Art und Weise, wie Roberts hier vorgeht, nicht gefallen muss, dass man die lange Entwicklungszeit und Roberts enervierenden Perfektionsdrang nicht mag ... keine Frage. Ich kann den Ärger so manchen Backers sehr gut nachvollziehen, der irgendwann frustriert aufgibt.
Übrigens, wenn man mal wissen will, wie Nepotismus in der Videospielindustrie wirklich aussieht ... erinnert sich noch wer an 38 Studios (Amalur, Project Copernicus), die Firma des US-Baseball-Stars Curt Schilling? Da wurden in wenigen (!) Jahren viele, viele Millionen Dollar, auch aus der Wirtschaftsförderung des Staates Rhode Island verbrannt. Unter anderem, weil Curt Schilling seine ganze Bekanntschaft dort für Rekordgehälter untergebracht hat, die im Gegenzug NICHTS getan haben. Kriminell, betrügerisch war daran übrigens nichts. War alles nur hochgradig inkompetent.
Wenn überhaupt, dann könnte man Roberts lediglich Management-Inkompetenz vorwerfen. Was ok ist. Das kann man durchaus so sehen. Mich persönlich würde sein Detailfanatismus in den Wahnsinn treiben, doch genau das ist es ja, was dem Projekt in den letzten Jahren all die Millionen eingebracht hat. Diese Backer WOLLEN das genau so haben. Dass zwei Dutzend Entwickler und Artists sich monatelang Gedanken um ein kleines Feature machen, um das physikalisch korrekt, ohne die üblichen Abkürzungen und Kompromisse, im Spiel zu implementieren.
Kann das anstrengend/nervtötend sein? Oh ja!
Kann das Projekt-Hell sein, wo nichts fertig wird und alles nur ausufert? Könnte, aber wer sich die regelmäßigen Dokus anschaut, so wird hier zwar ein immenser (!) Aufwand betrieben, aus chaotisch ufert da nichts aus. Es wird halt nur ein Aufwand betrieben, der in der Videospielindustrie in der Regel nicht betrieben wird, weil es dort um Umsatzmaximierung geht, weil dort 80%...