Star Citizen: Integration von Gesichtserkennung in Echtzeit; Alpha 3.0 Demonstration; gigantische Dimensionen

 
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Star Citizen: Integration von Gesichtserkennung in Echtzeit; Alpha 3.0 Demonstration; gigantische Dimensionen

Star Citizen (Simulation) von Cloud Imperium Games
Star Citizen (Simulation) von Cloud Imperium Games - Bildquelle: Cloud Imperium Games
Bei der gamescom-Präsentation von Star Citizen ging es Chris Roberts hauptsächlich um zwei Dinge. Erstens die Partnerschaft mit "Faceware Technologies" zur Übertragung einiger Gesichtsmerkmale von Spielern via Webcam auf den Spieler-Charakter und zweitens um die anstehende Alpha 3.0 sowie die Größendimensionen des Universums, das ab dann persistent sein wird.

Zunächst zur Faceware-Nutzung. Mithilfe spezieller Webcams und Software von "Faceware Technologies" wird das Gesicht des Spielers gescannt und Positionen sowie Bewegungen von Augen, Augenbrauen, Nase und Mund in Echtzeit überwacht. Die erkannten mimischen Merkmale werden dann auf die Figur im Spiel übertragen. Das Resultat ist, dass die virtuellen Charaktere praktisch synchron mit dem echten Spieler vor dem Webcam z. B. die Augenbrauen anheben oder die Lippen beim Sprechen bewegen (bei der Nutzung der Voice-over-IP-Funktion). Öffnet man mit aktivierter Faceware-Webcam zum Beispiel den Mund, so tut dies auch der Charakter - praktisch ohne Zeitverlust. Die Entwickler stellten dennoch klar, dass sie dieses System nicht zur Animation der Charaktere in Squadron 42 einsetzen werden, sondern sie es ausschließlich für die Mehrspieler-Komponente verwenden wollen.

Apropos Voice-over-IP-Nutzung: Die Entwickler demonstrierten, dass die Stimme des Spielers in einem bestimmten Radius um den Charakter herum hörbar sein wird (3D-Sound) und je nach Ausrüstung/Anzug modifiziert wird. Setzt der Charakter beispielsweise einen Helm auf, werden bestimmte Audio-Filter über das Gesagte gelegt, damit es sich so anhört, als hätte man tatsächlich einen Helm auf.

Die Faceware-Nutzung wurde beispielhaft beim Treffen einer Raumschiff-Crew auf dem Asteroiden Delamar gezeigt. Die Crew traf sich in der Bar, nahm eine Mission an (Bergung einer Blackbox aus einem Raumschiffwrack), fuhr im Anschluss mit einem Aufzug zurück an die Oberfläche des Asteroiden, setzte sich in ein Transportfahrzeug (RSI Ursa) und fuhr mit dem Vehikel in den Hangar des Raumschiffes (RSI Constellation). Mit dem Raumschiff sprang man weiter in den Hyperraum und flog zum Mond Daymar. Der Mond ist wiederum so groß, dass es Sprungmarken im Orbit gibt, die die Reise um den Mond herum beschleunigen. Als die gewünschte Position erreicht wurde, begann die RSI Constellation mit dem Eindringen in die Atmosphäre. Es folgte der Landanflug und der Touchdown auf der Oberfläche - alles nahtlos ohne Ladepause. Insgesamt dauerten Anflug bis Landung mehr als drei Minuten. Roberts stellte klar, dass die planetaren Körper in der Alpha 3.0 circa auf ein Sechstel der geplanten Größe gesetzt wurden. Die drei Monde sollen in etwa so groß wie der Mond der Erde sein. Der kleinste Mond (Cellin) soll ungefähr eine Oberfläche von 851.000 km² und der größte Mond (Yela) ca. 1,23 Mio. km² haben. Die komplette Oberfläche kann erkundet und betreten werden, heißt es.

Nach der Landung auf dem Mond, wurde der RSI Ursa ausgeladen - alles in gemächlicher Geschwindigkeit - und danach die Fahrt zum Raumschiffwrack angetreten. Dort stiegen die Charaktere mit ihren Ego-Shooter-Waffen im Anschlag aus und suchten die Blackbox. Als sie fündig wurden, griffen mehrere andere (von Spielern gesteuerte) Raumschiffe an. Es kam zu einer Verfolgungsjagd, die aber nur so lange dauerte, bis das erste im Spiel verfügbare Großkampfschiff (Capital Ship; über 200 Meter lang; Steuerung mit einem Flightcontroller (H.O.T.A.S.)) auftauchte und kurzen Prozess mit den Angreifern machte.

So eindrucksvoll die Größendimensionen, die spielerische Vision, die Umsetzung des Großprojekts und die Integration der via Webcam aufgezeichneten Mimik war, so sehr fiel auch auf, wie unfertig und fehlerhaft diverse Elemente in der Alpha 3.0 sind. Häufig waren starke Performance-Schwankungen, Probleme mit der Schattendarstellung, Missionsmacken und vor allem Lags bzw. Verzögerungen bei Bewegungen von anderen Spieler-Charakteren zu sehen - jedenfalls bei der Präsentation, die ich vor dem Event am Freitagabend zu Gesicht bekam. Roberts meinte, dass sie viele Probleme und Bugs bis zur Präsentation noch beseitigen müssten.

Neben den planetaren Landungen auf den Monden Yela, Cellin und Daymar sowie dem Asteroiden Delamar (Levski-Landezone mit Missionsgebern und Co.) wird die Alpha 3.0 das Frachtsystem und den ersten Teil des überarbeiteten Gegenstandssystems (Item 2.0, Teil 1) beinhalten. Alle Gegenstände (Waffen, Rüstung, Kleidung, Ausrüstung, Raumschiffteile, Treibstoff, Erze etc.) können demnächst zwischen Spielern gehandelt werden - nur komplette Raumschiffe sind ausgeschlossen. Zusätzlich werden diverse Verbesserungen in den Bereichen Netzwerk, Benutzeroberfläche und Charakter-Individualisierung versprochen. Angepeilter Veröffentlichungstermin ist Anfang September.

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)

Screenshot - Star Citizen (PC)


Kommentare

Kajetan schrieb am
Wigggenz hat geschrieben: ?02.10.2017 21:50 Und nu?
Weiß nich. 'n Bier?
Wigggenz schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?02.10.2017 21:28
Wigggenz hat geschrieben: ?02.10.2017 20:21 Du kennst nur das, was Roberts nach außen kommuniziert hat. Nicht die tatsächliche Vision.
Die kennt nur er. Es sei denn, jemand könnte aus der Ferne Gedanken lesen.
Die hat er zur Genüge nach Aussen kommuniziert.
Und nu?
Kajetan schrieb am
Wigggenz hat geschrieben: ?02.10.2017 20:21 Du kennst nur das, was Roberts nach außen kommuniziert hat. Nicht die tatsächliche Vision.
Die kennt nur er. Es sei denn, jemand könnte aus der Ferne Gedanken lesen.
Die hat er zur Genüge nach Aussen kommuniziert.
Wigggenz schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?02.10.2017 08:24
Wigggenz hat geschrieben: ?01.10.2017 21:40 Niemand hier kennt die tatsächlichen (ursprünglichen) Pläne von Roberts. Niemand.
Doch. Wir alle kennen die ursprünglichen Pläne Roberts. Den ultimaten 3D-Weltraum-Simulator zu machen. Vollkommen aus der Ego-Perspektive spielbar, ohne Ladebalken, ohne Ladebildschirme. Davon hat er oft genug gesprochen. Auch schon vor SC.
Alles, was früher (Wing Commander, Starlancer, Freelancer), zum Zeitpunkt der Kickstarter-Kampagne für SC oder heute umgesetzt wird, ist nur eine Annäherung an sein Ideal, begrenzt vom verfügbaren Budget und/oder den Vorgaben der Finanziers. Mit dem aktuellen Stand bei SC hat er nun eine Chance diesem Ideal sehr nahe zu kommen. Dass diese Vision natürlich nicht kleinteilig in Feature XYZ - ABC runtergebrochen ist, keine Frage. Natürlich wird SC später Features enthalten, an die Roberts ursprünglich nicht gedacht hat. Aber Du kannst davon ausgehen, dass nur die Features in SC zu finden sein werden, die nach seiner Meinung zu seiner Vision passen.
Du kennst nur das, was Roberts nach außen kommuniziert hat. Nicht die tatsächliche Vision.
Die kennt nur er. Es sei denn, jemand könnte aus der Ferne Gedanken lesen.
unknown_18 schrieb am
Genau darum sag ich seit dem Kickstarter: Ich hab für Roberts Vision Geld gegeben, nicht für das was die Community daraus machen will. ;)
schrieb am