Gearbox wiederum zeigte sich überrascht von der Kritik. Randy Pitchford (CEO) schrieb via Twitter, dass der G2A-Deal auf die Initiative von People Can Fly (Entwickler von Bulletstorm) zurückzuführen sei - und allem Anschein nach hatte sich Gearbox nur unzureichend über den Kooperationspartner vorab informiert. Kurze Zeit später ging Gearbox auf die Kritik ein. Sie forderten G2A schriftlich auf, Änderungen zur Legitimierung bzw. Legalisierung des Marktes umzusetzen oder sie würden nicht weiter mit dem Key-Weiterverkäufer aus Hong Kong zusammenarbeiten. Sie forderten u. a., dass das bislang kostenpflichtige Angebot "G2A Shield" ("Versicherung" gegen eine nachträgliche Key-Sperrung) kostenfrei angeboten werden soll und Entwickler/Publisher (via API) direkten Zugriff auf den digitalen Marktplatz bekommen sollen, damit sie selbst Keys aus dubiosen Quellen sperren könnten. Sämtliche Forderungen, die zugleich ein transparentes Kostensystem umfassten, können bei Eurogamer nachgelesen werden. Gearbox setzte G2A zudem ein Ultimatum und forderte das Unternehmen auf, eine öffentliche Stellungnahme bis zum Verkaufsstart von Bulletstorm: Full Clip Edition (7. April 2017 um 19 Uhr) abzugeben.
Steve Gibson (Head of Publishing) fasste die Situation gegenüber Eurogamer folgendermaßen zusammen: "As there has been no public movement from G2A by the time Bulletstorm: Full Clip Edition launched now on PC, Gearbox Publishing will be doing their part to not directly support a marketplace that did not make the new public commitment to protecting customers and developers requested by Gearbox Publishing. We do not control G2A's marketplace or where they may obtain keys from parties outside of Gearbox Publishing, but we can confirm that today we have begun executing on our extraction process."
