Im Fahrwasser der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne von Double Fine Productions versuchten sie dann im August 2012 ebenfalls ihr Spiel via Crowdfunding zu finanzieren. Dabei erklärte er, dass sie andere Kampagnen beobachtet und feststellt hätten, dass die 100-Dollar-Pledge-Stufe besonders viele Unterstützer anzog - und daher versuchten sie ein attraktives 100-Dollar-Paket zu schnüren. Zudem sagte Cecil, dass es hilfreich war, die Presse vor dem Start des Kickstarter-Vorhabens zu involvieren und stellte heraus, dass letztendlich die Kommunikation mit den Unterstützern das A und O sei - auch bei kritischen Themen. Er selbst hatte beispielsweise die Ankündigung der Verschiebung und die Bekanntgabe der Zweiteilung immer wieder verschoben, weil er sich nicht sicher war, wie die Community reagieren würde. Als er die Nachrichten dann losschickte, waren die Reaktionen (für ihn überraschend) gemäßigt - die meisten Leute verstanden die Beweggründe und da sie sich als Teil der Produktion sahen, ging es für die Unterstützer größtenteils in Ordnung. Es sei lediglich wichtig, niemals den Kontakt mit den Unterstützern abreißen zu lassen und sie immer in Kenntnis zu setzen.
Klare Worte fand er in Sachen Stretch-Goals. So meinte er, dass es arrogant wäre, schon vor dem Erreichen des eigentlichen Finanzierungsziels die Zusatzziele festzusetzen. Zudem hält er es für Blödsinn, Ziele rund um die Lokalisierung in unterschiedliche Sprachen oder Umsetzungen für bestimmte Plattformen auszuschreiben, schließlich hätte nur ein Bruchteil aller Unterstützer etwas davon. Bei den eigenen Zusatzzielen gestand er ein, den Arbeitsaufwand zur Umsetzung deutlich unterschätzt zu haben. Auch das 1 Mio. Dollar Ziel war ein Fehler. Und zwar besagte das Ziel, dass sie einen Nachfolger zu "Beneath a Steel Sky" auf den Weg bringen wollten, wenn sie die Million knacken, aber letztendlich hatte das Ziel nichts mit Baphomets Fluch 5 zu tun und war deswegen unsinnig.
Last but not least wies er darauf hin, dass PayPal als Zahlungsmethode für Crowdfunding-Projekte wichtig sei (Kickstarter bietet keine PayPal-Unterstützung). Knapp 1.000 Leute haben via PayPal auf einer eigenen Webseite fast 80.000 Dollar (mehr als zehn Prozent des Kickstarter-Gesamtbetrages) beigetragen.
